Newsticker

Kleines, feines Baugebiet bald in Hochmoor

Keine wesentliche Bedenken gegen Planung vorgebracht.

Gescher (fjk). Ein kleines, feines neues Baugebiet werden die Hochmooraner bald haben. Das Planungsverfahren befindet sich in der Endphase. Am kommenden Mittwoch berät der Bau- und Planungsausschuss über vorgebrachte Einwendungen und Bedenken, danach abschließend der Rat. 

Das Areal umfasst  eine Fläche von ca. 5.300 qm. Die größten Grundstücke sollen einen Umfang von 700 qm haben. Bedenken gegen die Planung wurden von den Trägern öffentlicher Belange nicht geäußert. Auch die artenschutzrechtliche Prüfung ergab, dass geschützte Arten der Umsetzung des Bebauungsplanes nicht entgegenstehen. Aus ökologischer Sicht handelt es sich um keinen besonders wertvollen Lebensraum.

Bedenken  brachte ein Nachbar vor. Er besteht auf ursprüngliche Zusagen beim Kauf der Grundstücke vor 35 Jahren. 

„Bevor es zum Verkauf der Grundstücke im o.g. Baugebiet kam, wurden die Interessenten zu einem Informationsgespräch von der Stadt Gescher eingeladen. Die Veranstaltung fand in der damaligen Gaststätte Lütkenhaus-Rensing im Jahr 1983 statt. Seitens der Stadt Gescher waren Herr Pfisterer und Herr Hessing vertreten. Im Rahmen eines Vortrages wurde uns das neue „Wohn- und Sportgelände Hochmoor“ vorgestellt.

In dieses Veranstaltung wurde uns von Herrn Pfisterer im Namen der Stadt Gescher zugesagt, dass eine Änderung des Bebauplanes und somit eine Überbauung der Wiese von der evangelischen Kirche zukünftig nie zur Debatte steht. Herr Pfisterer hat uns zugesagt: „Die „Wiese zur evang. Kirche“ bleibt immer eine Wiese und wird nie bebaut. Auf Grund dieser Zusage, habe ich mich dazu entschlossen, genau dieses Grundstück zu kaufen, um dort unser Haus zu bauen.“

Vor 35 Jahren sei die Einschätzung sicherlich richtig gewesen, erwidert die Verwaltung in der von ihr vorgenommenen Abwägung. Die Innenentwicklung durch Nachverdichtung in bebauten Lagen sei ein städtebauliches Ziel der Stadt Gescher, denn sie dient dem Schutz des Außenbereichs und schont die Siedlungsrandlage. Zudem ist sie im Sinne einer Stärkung des Ortskerns zu befürworten.

Natürlich ändert sich dadurch die direkte Nachbarschaft, womit nicht alle Anwohner gänzlich einverstanden sind. Allerdings ist die örtliche Wohnbaulandnachfrage vor Ort zu decken und ausreichende Angebote zu schaffen.

Die Wiese der evangelischen Kirchengemeinde bietet sich hierzu an.

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


%d Bloggern gefällt das: