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Mobilheimplatz Eing: „Das Problem ist doch seit Jahren bekannt“

Gescher (fjk). Ein Gespenst geht um: Angst. Urplötzlich stehen die Bewohner des Mobilheimplatzes Eing in der Bauerschaft Harwick im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Lokalzeit Münsterland berichtet am Mittwochabend im TV, fast zeitgleich tagt im Rathaus der Bau- und Planungsausschuss und beschäftigt sich mit dem Thema: Das (Dauer)Wohnen auf dem Mobilheimplatz ist illegal. -GescherBlog berichtete- 

Der Bürgermeister wies auf die Notwendigkeit hin, einen Bebauungsplan für den Wochenendpark Eing in Harwick zu erstellen. „Ein gültiger Bebauungsplan ist Voraussetzung, um den dort Betroffenen überhaupt Baugenehmigungen in Aussicht stellen zu können,“ sagte Kerkhoff vor zahlreichen Zuschauern vom Platz.

„Ziel ist,“ so der Bürgermeister, „den jetzigen Bestand rechtlich soweit wie möglich abzusichern. Er machte aber auch deutlich: Ein einfaches „Absegenen“ der Baubestände werde es nicht geben. Es könne zu Korrekturen bis hin zum Rückbau kommen.

Werner Bönning von der UWG zeigte sich irritiert. „Warum jetzt?“, fragte er. Das Problem sei doch seit Jahren bekannt. „Warum läßt man die Leute über die Jahre bauen und kaufen. Das hätte man schon viel früher stoppen müssen.“ Und überhaupt: „Warum läßt die Stadt Erstwohnsitzanmeldungen zu?“ wollte er wissen.

Thomas Kerkhoff betonte, das eine habe mit dem anderen nichts zu tun. „Wenn sich jemand im Bürgerbüro in Gescher mit ersten Wohnsitz anmeldet, sind wir verpflichtet, diese Anmeldung anzunehmen.“ Die Neubürger seien aber immer darauf aufmerksam gemacht worden, dass ein Dauerwohnen unter der Anschrift Harwick 12 nicht rechtskonform sei. Ab 2015 sei den Anmeldenden auch ein Info-Papier dazu übergeben worden. Er kündigte für Oktober eine Informationsveranstaltung mit den Bürgern des Mobilheimplatzes Eing an.

Guido Kallaus (FDP) und Klaus Schonnebeck (SPD) mahnten zur Besonnenheit und  das Problem grundsätzlicher anzugehen. Unter Berücksichtigung der aktuellen Mietsituation in dieser Republik solle man darüber nachdenken, das Dauerwohnen auf dem Mobilheimplatz generell zu erlauben. „Damit schaden wir uns nicht,“ meinte Guido Kallaus.

Klaus Schonnebeck machte auf eine neue, geänderte Gesetzeslage aufmerksam. Bürgermeister Kerkhoff versprach, sich damit zu beschäftigen. In Coesfeld allerdings, hat eine Prüfung ergeben dass die von Schonnebeck angedeutete Möglichkeit kein Ausweg aus der misslichen Situation sein kann: Mehr als 90% der Objekte hätten dort auf unter 50 qm zurückgebaut werden müssen.

Zum Schluss des Tagesordnungspunktes hinterfragte Werner Bönning (UWG) wie denn im Fall Wochenendpark Brinkmann verfahren werden solle? Kerkhoff wies auf den enormen Arbeitsanfall eines solchen Prozesses hin. „Das ist nur hintereinander abzuarbeiten.“

24 Kommentare zu Mobilheimplatz Eing: „Das Problem ist doch seit Jahren bekannt“

  1. Gertrud Edith // 22. September 2018 um 15:42 //

    Hallo „gegen Bürokratie“, Sie haben genau den Kern getroffen. Danke für Ihre Worte!

  2. gegen Bürokratie // 22. September 2018 um 12:45 //

    Ich verstehe den ganzen Zirkus nicht. In ganz Deutschland ruft man nach bezahlbarem Wohnraum. Und hier haut man mit einem Knüppel auf die Platzbewohner ein. Auch die Aussage von Herrn Schonnebeck dürfte die wenigsten beruhigen. Wenn auf unter 50m2 rückgebaut werden muss betrifft es hier auch wahrscheinlich 90%. Warum werden nicht einfach die Vorschriften und Verordnungen dem Mobilheim angepasst? Die Häuser sind doch nicht baufällig oder unbewohnbar. Es leben dort auch Familien mit Kindern. Was sollen die mit so kleinen Häusern? Und was heist eigentlich unter 50m2?
    Last den Leuten ihre mit vielleicht hohen Krediten angeschafften Immobilien!!
    Schaftt mehr solcher Plätze in Deutschland!!!
    Wenn Bewohner des Platzes ihr Mobilheim aufgeben müssen, und wieder zur Miete wohnen, werden diese wohl wieder unterstützung (Wohngeld,Hartz 4 etc.) vom Staat beantragen.
    Und solche Politiker die so etwas wieder dem Steuerzahler aufbürden, die zahlen es ja nicht aus eigener Tasche, gehören aus dem Amt entfernt. Aber in der Regel werden die dann anderweitig untergebracht wo noch mehr verdient wird.

  3. Katrin Gerster // 22. September 2018 um 11:24 //

    @Klaus Schonnebeck
    Danke, ich kann endlich wieder ruhiger schlafen.

  4. Gertrud Edith // 21. September 2018 um 18:08 //

    Hallo Klaus Schonnebeck, vielen Dank für die aufmunternde Worte. Als absoluter Laie bekommt man schon Angst. Darum Danke.

  5. Hallo zusammen,

    ich kann es nicht verstehen das Leute die von nichts eine Ahnung haben, hier einen lauten machen. Schin mal drüber nach das das Ehepaar aus dem Fernsehen das ganze auch finanziert haben. Das Ehepaar hat nichts davon gesagt, das Sie das bar bezahlt haben.
    Und selbst wenn es so wäre, hat man das Geld doch wohl auch dort in eine Zukunft gesteckt. Also erst mal schön vor der eigen Türe fegen.

  6. Klaus Schonnebeck // 21. September 2018 um 16:19 //

    Hallo zusammen,
    ich hoffe mit meinem Beitrag ein paar Sorgen nehmen zu können.
    Es gibt im Grunde zwei wesentliche Aspekte die hier zum tragen kommen.
    1. Die bauliche Situation.
    Gemäß Bebauungsplan sind weite Bereiche als Wochenendhaus Gebiet ausgewiesen. Aber das ist nicht entscheidend, denn es wird ein komplett neuer Bebauungsplan ausgearbeitet. Der Kreis hat zugesagt hier den Bestand soweit möglich zu berücksichtigen. Das wird für viele bedeuten-kein Rückbau. Aber alles kann sicher nicht stehen bleiben, schon aus Brandschutz Gründen.
    2. Dauerwohnen.
    Im Baugesetzbuch gibt es seit kurzem einen neuen Paragraphen 12 Abs 7, der genau das Dauerhafte Wohnen im Wochenendhaus Gebiet ermöglichen soll. Persönlich interpretiere ich das so, das der hier greift. Wir lassen das von Seiten der SPD aber gerade auch noch juristisch Prüfen. Im Bauausschuss und in Gesprächen danach habe ich parteiübergreifend den Willen vernommen den Anwohnern zu helfen.
    Ich bin zuversichtlich, das wir eine für die meisten gute Lösung hinbekommen.
    Also Kopf hoch.

  7. Gertrud Edith // 21. September 2018 um 15:36 //

    Hallo Bürger, der nicht mal den Mut hat seinen Namen zu sagen…aus dem aber Neid und Bösartigkeit spricht…zur Info: Meine Hütte wurde durch einen Kredit finanziert ohne irgendwelche Vergünstigungen jeglicher Art. Wir stehen mit dem Grundstück nicht im Grundbuch. Alle anderen Kosten, die noch nebenbei entstanden wurden von mir durch Kredite finanziert. Reich???? Wenn ich reich wäre, was auch immer das für Sie bedeutet, hätte ich mir keine Bretterbude gekauft, sondern ein richtiges Haus. Aber für ein kleines Licht, wie viele von uns, die einzige Möglichkeit ein klein wenig Eigenes zu haben. Also Vorsicht mit Aussagen, die auf Vermutungen und Gehässigkeit basieren.

  8. Ich wohne seit 2Jahren hier auf dem Mobilheimpark, und habe auch im guten Glauben das alles legal ist hier ein Objekt gekauft.
    Weder vom Verpächter noch von der Stadt Gescher wurde ich informiert das die Gebäude unter Umständen illegal sind. Obwohl beide, Stadt Gescher und Verpächter zu dem Zeitpunkt meines Kaufs wohl schon informiert waren das es konsequenzen geben wird, sogar bis zur schlissung des Mobilheimplatz. Mit diesem Wissen hätte ich niemals hier ein Objekt gekauft.
    In diesem Forum gehen die Meinungen ja sehr auseinander. Solange es sachlich bleibt ist ja nichts dagegen zu sagen. Wenn man sich jedoch, wie in einem anderen Forum geschehen, als asozial bezeichnen lassen muss hört für mich der Spass auf. Da man für solche „Leute“ anscheinend nicht zum Gescheraner Mitbürger zählt, habe ich für mich persönlich dazu entschlossen auch kein Geld mehr in Gescher auszugeben.
    Weder für Lebensmittelnoch für Bekleidung nicht mal mehr für Lotto oder Brötchen. Wenn alle Bewohner des Mobilheimplatz das machen würden, merken es die Geschäftsleute in ihren Kasse. Vielleicht merkt man dann doch das auch wir zur Stadt Gescher gehören.

  9. Was ich nicht ganz verstehe, es wird von einigen geschrieben dass sie finanzielle Ängste haben. Im Fernsehbericht kam das ganz anderes rüber, dass die Leute die dort wohnen viel Geld haben (35 000 Euro). Ich kann mir so was nicht leisten. Die gegen die Richtlinnen eines Freizeitparkes wie es mal gewesen ist verstoßen sollen bestraft werden. Wie das Ehepaar im Fernsehen, die anderen sollte man in Ruhe lassen. Habe mir heute morgen mal die Anlage angeschaut. Was ich nicht verstehe, wie kann es sein dass einige Häuser richtige Dächer mit Dachziegeln haben. Kann mir nicht vorstellen dass solche Mobilheime so verkauft werden. Solche Häuser sollte man zurück bauen oder abreißen. Was hat der Eigentümer, die Stadt oder der Kreis in den letzten 40 Jahren gemacht. Kennen die Beamten überhaupt die Gegebenheit vor Ort. Denke eher nicht. Sonnst hätte einige solche großen Häuser erst gar nicht gebaut. Dumme ist mal wieder der kleine Mann, der eigentlich alles richtig gemacht hat. Wie ich den Bürgermeister in den letzten 3 Jahren kennen gelernt hatte wird er nicht viel für die Bewohner machen. Er denkt nur an seine politische Kariere und nicht an die Bürger in seiner Stadt.

  10. Katrin Gerster // 21. September 2018 um 11:49 //

    Wer ist eigentlich dieser „Bruno“?? Der nervt!

  11. @Gertrud Edith:
    Sagen Sie doch, wie es ist.
    Sie haben genau wie viele andere, einfach die Augen vor der Realität verschlossen.
    Das erinnert mich an die berühmten drei Affen…………

    @Katrin Gerster:
    Damit haben Sie doch zugegeben, dass zumindest Sie und die anderen Zuhörer es ahnen konnten, dass etwas nicht ganz koscher ist…..

    Ich verstehe ja die ganzen menschlichen Ängste vor der Tragödie, aber der BM hat doch gesagt, er will zusehen dass es human abläuft.
    Also abwarten. Es wird schon keiner von heute auf Morgen hier raus müssen.

  12. Katrin Gerster // 21. September 2018 um 10:31 //

    Weil vor 2 1/2 Jahren eine Heike von Platz 69 (mitlerweile ausgezogen) beim Bauamt des Kreises Borken angerufen und dort darauf hingewiesen hat dass hier jeder baut wie er will und dieses vom Kreis mal kontrolliert werden solle. Das Telefonat wurde von mehreren Leuten gehoert da die Dame sehr laut gesprochen hat.

  13. Gertrud Edith // 21. September 2018 um 09:50 //

    Hallo Bruno, ich lade Sie ein in meine 3 Pachtverträge Einsicht zu nehmen um mir die Passage zu zeigen, von der Sie, Punkt, sprechen. Wie gesagt, ich wohne 23 Jahre hier. Bitte klären Sie mich doch auf.

  14. ErnaJablonsky // 21. September 2018 um 09:13 //

    Seit 2 Jahren habe ich Pflegegrad 2 und bin auf meinen Rollator angewiesen. Mein Bad wurde von der Krankenkasse angepasst und mit 4000,– € bezuschusst. Niemand hat mir gesagt dass man hier nur geduldet wird. Weder bei der Anmeldung im Rathaus, noch von Herrn Eing und auch nicht vom Vorbesitzer vor 11 Jahren. Wenn ich hier raus muss, dann ist fuer mich das Leben nicht mehr lebenswert. Meine Rente muesste dann aufgestockt werden vom Amt. Wir zahlen sehr viel Pacht. Die Nebenkosten werden jaehrlich auch immer mehr. Jetzt zusaetzlich 750,–€ fuer die Genehmigung. Das Gebaeude muss versichert werden. Wo sollen wir verdammt das Geld her nehmen? Zu meiner Krankheit kommt jetzt noch Angst hinzu.

  15. warum,warum,warum? In Berlin Mietgipfel, eplodierende Mieten, fehlender Mietraum. Warum hauen die Verwaltungen in dieser Situation sprichwörtlich mit der Axt auf uns ein.
    Wenn ich alles richtig verstanden habe findet die Razzia gegen die Mobilheimplätze im Münsterland auf Anweisung der Bezirksregierung in Münster statt. Jetzt brauchen wir die Hilfe unserer Politiker die wir in lukrative Gehälter gewählt haben.
    Bin mal gespannt ob und wer sich bei uns auf dem Platz sehen läßt.

  16. @Gertrud Edith;
    Das stimmt nicht, es wurde immer gesagt, dass eine Anmeldung als Erstwohnsitz bedenklich ist.
    Ausserdem ist jedem Bewohner bekannt – es steht nämlich im Pachtvertrag – dass das Gebiet als Freizeitgebiet ausgewiesen ist.
    Alles was gebaut und gebuddelt wurde ist und war illegal. Punkt! Darüber braucht man nicht diskutieren!
    Die menschliche Seite, ist eine ganz andere.
    Hier sollte wirklich mit Feingefühl hantiert werden, wobei ich aber die Gefahr immer noch sehe, dass es sich bei der Bebauung a) um Mobilheime – die Durchaus auch bis zu 100qm haben können, oder aber b) ein Rückbau auf max 50qm erfolgen wird.
    Darauf sollte sich jeder Bewohner schon einmal Gedanken machen

  17. Gertrud Edith // 20. September 2018 um 22:14 //

    Ich wohne seit 1995 in meiner geliebten Hütte, die auch ich mit viel Mühe und vielen Sonderschichten gehalten und soweit so gut verschönert habe. Ich verstehe nicht was Menschen davon haben, andere Menschen durch ihre Macht um ihr bisschen Hab und Gut zu bringen, um sich selbst zu profilieren. Es gibt für viele Rentner keine Wohnungen, die bezahlbar wären. Wir nehmen niemandem was weg, liegen der Allgemeinheit nicht auf der Tasche, was dann evtl sicherlich dann anders wäre büßten wir aufgeben, weil wir die Sonderkosten nicht mehr aufbringen könnten. Niemand hat jemals gesagt…kein erster Wohnsitz…kein Hinweis auf irgendwelche Baueinschränkungen usw
    …warum will man uns alles wegnehmen und anderweitig wird alles verschenkt???

  18. Ich wohne seid 19793 in meinem Haus ,welches wir mit viel Mühe und Freude wohnlich gemacht haben.Wir sind weder beim Kauf noch bei Vertragsabschluß mit dem damaligen Verpächter, sowie bei jeder Vertragsverlängerung darauf hin gewiesen worden,dass der erste Wohnsitz nicht möglich und eine Baugenehmigung erforderlich sind.
    Mittlerweile bin ich allein stehend und kann mir von meinem Einkommen keine andere Wohnung leisten.Es stellt sich für mich die Frage ,ob man mir im Ernstfall behilflich ist eine preislich gleichwertige Unterkunft zu schaffen
    Hier wohnen überwiegend Rentner ,die durch die Änderungen in die Altersarmut getrieben werden. Die Herren im Rat sollten bitte mal darüber nachdenken,dass der Stadt wesentlich Kosten entstehen,wenn hier so folgenschwere Änderungen vorgenommen werden.

  19. Sebastian Nathaus // 20. September 2018 um 21:20 //

    Der Bebauungsplan wird nicht vom Kreis vorgegeben, sondern nur von der jeweiligen Stadt selber. Der Kreis wird gerne, wie schon selber erfahren, gerne vorgeschoben.
    SPD, UWG und FDP sind für den Erhalt der Plätze. Wird das jetzt wieder ein Alleingang? Ich persönlich kenne jemanden dort der sein gesamtes Vermögen in sein Ruhesitz gesteckt hat. Das hat hier nichts mit Fairness zu tun. In Gescher wird leider mit zweierlei Maß zwischen Investoren und Bürger gemessen.
    Die Frage für mich ist ob FJK jetzt wieder vor der Politik einknickt und die Kommentar- Funktion deaktiviert?

  20. Armin Düsseldorf // 20. September 2018 um 21:07 //

    Ich kann diesen Bürgermeister nicht mehr ertragen!
    Im WDR tut er so, als ob er in der Sache das letzte Wort habe. Hat er nicht. Statt einfach zu sagen, dass man alles versucht zu retten was zu retten ist, muss er noch nachschieben, dass nicht alle genehmigt werden könne. Dies kann er nicht wissen und er weiß es auch nicht.

    Zum zweiten ist seine Aussage falsch, dass die Stadt bei Einbürgerung auf mangelnde Genehmigungen verweist. Damit ist die Stadt nicht aus dem Schneider sondern daraus ergeben sich Duldungsansprüche.

    Die Frage, „warum“ jetzt“, kann ich nur spekulativ beantworten:
    Der Bürgermeister sitzt JETZT in der Klemme wegen Amtsversagens in vielen Bereichen. Also macht man das Fass Mobilheimpark JETZT auf, wo er dann bald ein Erfolgserlebnis verkünden kann. So funktioniert Politik und dass bei Amtsversagen eine Beförderung ansteht, haben wir in diesen Tagen erlebt. So funktioniert Politik.

    Wenn der Bürgermeister weggelobt wird und die Hütten bleiben, ist das alles sehr positiv zu sehen. Die Hoffnung stirbt nicht immer.

  21. Der Unterschied liegt darin, dass Ganten den oberen Stock mit vollster Absicht am Baurecht vorbei geplant und durchgezogen hat. Um Gewinn zu machen.
    Die Mobilheimanlage besteht seit den 70er Jahren. Wie im Bericht deutlich wird, sind Mobilheime gekauft worden in der Annahme, dass baurechtlich alles in Ordnung sei. Vornehmliche Nutzung war Bewohnung und nicht Profit.
    Aber wenn Gleiches mit Gleichem vergolten wird, dann fährt Herr Kerkhoff bestimmt mit jedem Mobilheimbesitzer einzeln nach Borken zum Bauamt! Gelebte Bürgernähe!

  22. Melanie Leipzig // 20. September 2018 um 19:40 //

    …watt ham wir gelacht, liebe Brigitte, lieber Herr Boenning!!
    Als Vera Ganten sich so’n bischen “verplant” hat, konnte sich Gescher Blog vor Kommentaren nicht retten – jetzt liegt AUCH eine Verletzung von Gesetzen / Bauvorschriften vor! Wo ist der Unterschied?

  23. Laßt doch den Leuten ihre Häuschen. Nur um dem Gesetz genüge zu tun, durchgreifen mit aller Härte?

    Ich kann mich der Frage von Herrn Bönning nur anschließen: Warum jetzt?

    Es ist doch niemandem gedient, wenn die Menschen aus ihren Wohnungen vertrieben werden.

    Zu manchen Kommentatoren aus dem vorherigen Beitrag zum gleichen Thema, möchte ich anmerken: Man muß auch gönne könne.

  24. Die wollen bestimmt wieder irgendwelche steuerquellen erschließen.

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