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Reform Stadtmarketing: Schlanker, fitter, effektiver

Direkter Einfluss der Stadt durch GmbH-Gründung

Gescher (fjk). Die Reform des Stadtmarketing in der Glockenstadt nimmt Fahrt auf. Am Mittwoch wird Bürgermeister Kerkhoff dem Hauptausschuss vorschlagen, die aktuelle Rechtsform der GbR in eine GmbH umzuwandeln. Damit soll eine direkte Beteiligung der Stadt als Gesellschafterin ermöglicht und ein verantwortlicher Geschäftsführer installiert werden. 

Die Organisationsform einer GbR ist nicht mehr zeitgemäß. Stadtmarketing-Initiativen sind heute üblicherweise als Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) oder  als eingetragene Vereine (e.V.) organisiert.  Die Interessen der Stadt Gescher als auch die Interessen der Kaufmannschaft, Händler, Gastwirte und der Selbständigen insgesamt sollen bessere Berücksichtigung finden.

Gegen die nachlassende Attraktivität des Weihnachtsmarktes in der Glockenstadt hat die Stadtmarketing GbR bisher kein Rezept gefunden. Mehr Schwung und neue Ideen könnten hier der Einfluss aus dem Rathaus selbst und ein hauptamtlicher Geschäftsführer bringen, meint Bürgermeister Kerkhoff. Foto: AZ/André Nitsche

Der Bürgermeister schlägt daher vor,  die Gründung einer neuen Stadtmarketing GmbH  durch Ausarbeitung und Prüfung eines Gesellschaftsvertrages sowie die weiteren Gründungsschritte vorzubereiten, um dann im nächsten Jahr die Gründung vornehmen zu können.

Lies hier: GescherBlog  vom 24. Mai 2018

Lies hier: GZ vom 09.10.2018 (Beitrag Stadtmarketing)

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5 Kommentare zu Reform Stadtmarketing: Schlanker, fitter, effektiver

  1. Da kann man doch genau die Ansichten der Geschäftsleute erkennen. „Personal ist teurer als der Service Wasser bringen“. Schon mal was von Mischkalkulation gehört? Die Geschäfte in Gescher sind eine Katastrophe. Wenn ich als schwerstbehinderte Frau mit Pflegegrad in einem Geschäft beleidigt und gedemütigt werde weil ich etwas nicht kann was von mir erwartet wird dann bekomme ich Hausverbot. Das mit der Tarataste stimmt. Es werden rechtliche Gesetze ignoriert und man ist ebenfalls nicht mehr „der nette Kunde“ und sollte doch demnächst ein anderes Geschäft aufsuchen. Ich betrete einen Laden mit einem freundlichen „guten Tag“….keine Antwort. Totale Mundfaulheit. Ich könnte die Geschäfte aufzählen, aber das verstösst gegen diese Richtlinien.
    Auch den Punkt „Handwerker“ kann ich nur unterstützen. Ich bekomme in Gescher keinen Installateur. Das muss man sich mal vorstellen. Als alleinstehende alte Frau bekomme ich hier keinen Handwerker. Auch der kommt aus Stadtlohn !!!
    Aber Gescheraner Geschäftsleute weisen immer alle Schuld von sich. Es war so, es ist so und es wird auch immer so bleiben!
    Nachsatz: Wir sprechen immer von Plastitüten abschaffen. Hat sich jemand mal die Fleischtheke beim Edeka angesehen? Da liegt Geschers „Plastik – Invasion“! Da bekommt man „Schnappatmung“.

  2. Sebastian Nathaus // 10. Oktober 2018 um 13:58 //

    Wenn die Gescheraner nicht alles im eigenen Ort schlecht machen würden und endlich mal die Kaufmöglichkeiten innerhalb von Gescher in Anspruch nehmen würden, bräuchten wir nicht diskutieren! Das beste Beispiel war der Dorfladen in Hochmoor. Jeder wollte in Hochmoor einen „Tante Emma Laden“ wo es alles Alltägliche gibt. Was passiert dann? Die Leute fahren zum einkaufen nach Coesfeld oder Gescher. Das funktioniert so nicht. Wer schickt einen Mitarbeiter mit 2 Kisten Wasser los, wo der Mitarbeiter teurer ist als das Wasser? Lieber mal Gedanken machen was das ganze Drumherum kostet und nicht ständig fordern! Was soll das mit der Tarataste? Faule Ausreden und nichts weiter!

    Wenn ich in den ortsansässigen Geschäften nichts einkaufe, kann ich auch keinen Service erwarten. Jedes Geschäft muss sparen um die Betriebskosten zu deckeln, alles weitere kommt von alleine.

  3. Marlis ….Endlich mal jemand der den Mund aufmacht. Bis auf einen Punkt ( Wasser ins Auto packen ) haben sie in allem Recht. Vor allem den Punkt Tara Taste. Bei mir wurde bei einem Einkauf 21 Gramm zu viel abgerechnet. Ein Punkt fehlt … Handwerker … viele haben es nicht mehr nötig.

  4. verärgerter Bürger // 9. Oktober 2018 um 12:01 //

    Ein Blick über den Zaun nach Holland täte einigen recht gut.
    Eingehaltene Öffnungszeiten. Da schließt kein Laden vorher oder öffnet erst gar nicht.
    Personal was die Kühlung bestückt, verdrängt keine Kunden sondern stellt sich etwas abseits bis „der Kunde“ eingekauft hat.

    Das dunkelste Geschäft auf der Hauskampstraße sollte dafür Sorge tragen, das zumindest die Aussenbeleuchtung funktioniert. Als Kunde einen Laden zu betreten, dessen Innenlicht bewusst ausgeschaltet bleibt ist ja schon fast eine Herausforderung.

    Das allerdings alles unter einen Hut zu bringen dürfte recht schwierig sein. Ob das durch eine neue GmbH funktioniert bin ich mal gespannt.

  5. Marlies // 9. Oktober 2018 um 10:44 //

    Die Zeiten haben sich geändert und das ist bei den Geschäftsleuten bis heute nicht angekommen. Der Service (Hilfsbereitschaft) lässt sehr zu wünschen übrig. Man bringt nicht gerne eine Kiste Wasser ins Auto; man bringt nicht gerne Getränke in den Harwick (trotz Aufschlag); man quatscht gerne mit Kunden während und nach dem Einkauf und lässt andere Kunden warten;
    man kann Kritik nicht ertragen (betr. u.a. Tarataste); man ignoriert die Wünsche der Kunden und kocht sein eigenes Süppchen. Und wen wundert es…man fährt nach Stadtlohn einkaufen. Vielleicht sollte man die Ernsthafttigkeit dieses Kommtentars nicht auch noch ignorieren.

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