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„Gewerbesteuereinnahmen schießen durch die Decke“

Stadt ist "flüssig" wie noch nie

Gescher (fjk). Die Konjunktur brummt auch an Gescher nicht vorbei. Satte 11.5 Millionen Gewerbesteuer erwartet die Stadt in diesem Jahr. 2.6 Millionen mehr als noch Anfang des Jahres geplant. „Es könnte sogar noch mehr drin sein, das werden die nächsten Monate zeigen,“ sagte Thomas Grotke. Er stellte dem Hauptausschuss einen positiven Controllingbericht Januar-August 2018 vor.

Grotke präsentierte eine deutlich verbesserte Einnahmesituation. Steuern und Schlüsselzuweisungen sprudeln „wie wir das bisher nicht kannten,“ erläuterte er den Ausschussmitgliedern. Sogar bei „kleineren“ Steuerarten wie z. B. der Hundesteuer. Hier erhöhen sich die Einnahmen in 2018 auf 90.000 Euro. Was aber eher auf die steigende Zahl von Hunden in der Glockenstadt zurückzuführen ist, wie die Verwaltung später auf Nachfrage von Egbert Kock, CDU, erläuterte.

Christian Hübers

Das Ergebnis der Verbesserung dieser Eckdaten spürt die Verwaltung schon jetzt. Die Stadt ist „flüssig“ wie noch nie. Aktuell verfüge die Stadt im Saldo über einen positiven Kassenbestand von 8 Millionen Euro, berichtete Kämmerer Christian Hübers.

Dennoch wollte Hübers Euphorie nicht aufkommen lassen. „In 2019 wird`s nicht so positiv weitergehen,“ prognostizierte er. Aufgrund der verbesserten Steuereinahmen müsse man mit verringerten Schlüsselzuweisungen und eine Erhöhung der Gewerbesteuerumlage rechnen. Zusammen mit einer absinkenden Konjunktur könne das schlagartig wieder zu Problemen führen. „Das die Konjunktur sich wieder absenken wird ist keine Frage des ob sondern nur des wann,“ warnte Hübers vor zu großem Optimismus.

Lies hier: GZ Print – „Gewerbesteuer schießt nach oben“

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