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„Riesenbatzengeld für die Stadt Gescher“

2.655.000 € zur Aufwertung des Theater- und Konzertsaales

Bürgermeister Thomas Kerkhoff

Gescher (fjk). So kommentierte Bürgermeister Kerkhoff die heutige Meldung aus dem Bauministerium in Düsseldorf. Im Rathaus dürften die Sektkorken knallen: Im Rahmen der Landesförderung „Investitionspaket Soziale Integration im Quartier 2018“ erhält die Stadt Gescher 2.655.000 € zur Aufwertung des Theater- und Konzertsaales in der Gesamtschule zu einem multifunktionalen Veranstaltungszentrum.

Das Programm beläuft sich in diesem Jahr insgesamt auf eine Summe von 61,7 Millionen Euro, an der sich der Bund mit 46,2 Millionen Euro, das Land Nordrhein-Westfalen mit 9,3 Millionen Euro und die Kommunen mit 6,2 Millionen Euro beteiligen. Wie bereits im Jahr 2017 war das Programm auch im Jahr 2018 fünffach überzeichnet, was eine Auswahl der eingegangenen Projektanträge erforderlich gemacht hat. Gescher zählt zu den „glücklichen Gewinnern“.

Mit dem Geld möchte Bürgermeister Kerkhoff die  Nutzungsmöglichkeiten in verschiedene Richtungen  erweitern. Der Theater u. Konzertsaal führte in den letzten Jahren eher ein Dornröschendasein. Nur 8 Prozent der möglichen Nutzungsstunden werden auch tatsächlich genutzt.  Jetzt wird er zu einem multifunktionalen Veranstaltungszentrum umgebaut.  Das Geld ist da.

Download hier die ganze Förderliste

 

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11 Kommentare zu „Riesenbatzengeld für die Stadt Gescher“

  1. verärgerter Bürger // 17. Oktober 2018 um 18:40 //

    @ Matthias Busch und @ Hansi;
    ich bin weder Mediziner, noch Chemiker noch Microbiologe a b e r,
    mein Kenntnisstand ist der, das gerade Umfeld-luft und darin enthaltene Schadstoffe „Jahre, bis Jahrzehnte“ später erst die Folgen dazu erkennen lassen.
    Ich hoffe sehr, insbesondere für die Kinder, dass es nicht zu Spätfolgen kommen wird.
    Eben aus dieser Sicht halte ich die Vorgehensweise der Verwaltung weiterhin für Sträflich!

  2. GÜNTER WENDE // 17. Oktober 2018 um 18:23 //

    wenn meine kinder noch in dieser schule gehen würden,und sie da durch krank würden, dann würde ich die stadt verklagen,es ist ein und ding das kinder in eine schule gehen müssen die sie krank macht

  3. Ich kann hier Matthias Busch nur voll zustimmen. Auch meine Kinder haben während des Schulbesuches keine gesundheitlichen Schäden davon getragen. Trotzdem sollte man hier ein vernünftiges, zukunftsfähiges Konzept auf die Beine stellen. Wenn man diese Hausaufgaben gemacht hat, kann man sich auch um Fördermittel bemühen. @Brigitte: Nicht umgekehrt!

  4. Matthias Busch // 16. Oktober 2018 um 20:17 //

    Was Fördergelder angeht da kenne ich mich nicht mit aus und deswegen möchte ich dieses auch nicht kommentieren.
    Jedoch weiß ich, dass Fördergelder die für die Renovierung des Theater- und Konzertsaales beantragt werden konnten, nun geschehen ist und auch bewilligt wurde. Ist auch gut so und ich freue mich darüber.
    Natürlich muss auch in den Grundschulen investiert werden, besonders nach den Ergebnissen der Schadstoff Belastung.
    Allerdings wurde dieses Thema in meinen Augen, besonders „Dank“ der F.D.P. etwas zu hoch geschaukelt.
    Ich will hier nicht sagen das etwas heruntergespielt werden soll, aber die Stadt arbeitet auch hier an Lösungen. Nur wer weiß, wie schnell so etwas dauert bis etwas umgesetzt wird, kann evtl. Verständnis dafür aufbringen, das so etwas Zeit in Anspruch nehmen kann und dieses sollte man auch verstehen.
    Im übrigen, ich selber habe 3 Kinder die zur Pankratius Schule gegangen sind und von denen während des vierjährigen Schulbesuches keine gesundheitlichen Schäden davon getragen haben.
    Aber nun zum eigentlichen Thema Theater- und Konzertsaal:
    Kurz nach der Amtseinführung unseres Bürgermeisters Kerkhoff hat es ein Treffen mit einigen Vertretern von Vereinen gegeben, die diesen Saal nutzen. Es war ein konstruktives Gespräch gewesen was ich vorher durch eine Stadtverwaltung noch nicht erlebt habe. Es kam zur Sprache was wünschenswert wäre und was nicht mehr unbedingt sein muss, was Anfang der 70er Jahre dort eingebaut wurde.
    Nun ist Geld dafür bewilligt worden, den Saal zeitgemäß zu renovieren und das finde ich gut so.
    Eine Sperrung dieses Saales hätte auch fatale folgen für die Nutzer. Hier denke ich besonders an die Vereine, ganz besonders am plattdeutschen Theater die durch ihr Ehrenamt immer wieder ganz viel Geld an verschieden Institutionen spenden können. Danke noch mal dafür.
    Auch zu den Plänen, dass dieser Saal als Multifunktionsraum umgebaut werden soll, ist in meinen Augen sinnvoll und zeitgemäß.
    Zum Schluss möchte ich erwähnen,das natürlich auch die Grundschulen renoviert werden müssen, persönlich freue ich mich aber darüber auch das es gelungen ist Fördermittel für die dringend bedürftige Sanierung des Theater- und Konzertsaales zu erhalten.

  5. Brigitte // 16. Oktober 2018 um 17:11 //

    Ich finde es toll, dass es der Verwaltung gelungen ist, für den Konzertsaal nicht nur schon im vergangenen Jahr vergebens, aber nun erfolgreich Fördergelder zu beantragen und die nun auch zu bekommen.

    ABER zur Erinnerung: Hat die Stadt Gescher bei dem GUTE SCHULE Programm jemals Fördermittel beantragt?
    Das Programm läuft schon seit 2016!!!!

    30. September 2016
    Ministerpräsidentin Hannelore Kraft: Wir wollen bis 2020 gute und moderne Schulen in ganz Nordrhein-Westfalen
    Das Land NRW startet gemeinsam mit der NRW.BANK ein Förderprogramm für die kommunale Schulinfrastruktur in Höhe von zwei Milliarden Euro. Das Land NRW wird dabei für die Kommunen die Tilgungen übernehmen.
    Der Verwaltungsrat der NRW.BANK hat auf Vorschlag der Landesregierung das Förderprogramm NRW.BANK.Gute Schule 2020 zur langfristigen Finanzierung kommunaler Investitionen in die Sanierung, die Modernisierung und den Ausbau der kommunalen Schulinfrastruktur beschlossen. Das Programm hat ein Gesamtvolumen von zwei Milliarden Euro. Bei dem Programm handelt es sich um eine Gemeinschaftsaktion der NRW.BANK mit dem Land Nordrhein-Westfalen.

    In der NRZ vom 02.07.2018:
    Gute Schule 2020“ heißt ein Förderprogramm, das den Städten viel Geld für die Sanierung der maroden Schulen in Aussicht stellt. Aber was sich schon im Jahr 2017 andeutete, scheint sich auch 2018 fortzusetzen: Hunderte Kommunen in NRW lassen die Millionen bisher links liegen. Nur jede siebte Stadt oder Landkreis rief in der ersten Jahreshälfte das Geld ab, das zur Verfügung steht.

    Wie man nicht vor allzu langer Zeit in der AZ lesen konnte, hat Gescher anscheinend keine Mittel abgerufen. Warum?

  6. @Hansi: Es war kein Vergleich! Was nutzt dem Schüler der beste Konzertsaal, wenn er tagtäglich in belasteten Räumen sitzt. Wenn wir so hohe Zuweisungen für unsere Schulen bekommen hätten, dann könnte man von guter Arbeit reden! Vielleicht stimmt man den Lobgesang an, um von den grundlegenden Problemen abzulenken!

  7. Für die Schule wäre das Geld auf jeden Fall sinnvoller eingesetzt worden. Aber da vergleicht man Äpfel mit Birnen…Das Gescher den Zuschlag bekommen hat, ist ein Erfolg. Gute Arbeit im Rathaus!

    Es wundert mich, dass sich hier die gegangenen, frustrierten, kritischen und besorgten Bürgen noch nicht gemeldet haben. 😉

  8. GÜNTER WENDE // 16. Oktober 2018 um 12:28 //

    ja, nu es geht halt auf`s jahresende zu, da müssen natürlich die gelder noch schnell rausgehauen werden,ob sinnvoll oder nicht ist doch egal. hauptsache der rubel rollt.

  9. Sehr schön, jetzt gibt es Geld für den Theater- und Konzertsaal! Leider sitzen unsere Kinder aber immer noch in schadstoffbelasteten Klassenzimmern. Die Basisarbeit wird nicht geleistet. Unserem vielfältigem Kulturprogramm eine Bühne bescheren aber die Bildungseinrichtungen vernachlässigen!

  10. Brigitte // 13. Oktober 2018 um 19:57 //

    Wieso bedankt man sich jetzt bei Herrn Kerkhoff?
    Ist er persönlich nach Düsseldorf gefahren, und hat er die Anträge persönlich bearbeitet und eingereicht?
    Ich denke mal, das ist normales Verwaltungs-Procedere, Fördermittel da rausleiern, wo es geht, oder?

    In dem Zusammenhang – Anträge. frage ich mich immer noch, was ist mit den Mitteln „Gute Schule“, davon hört man nie was.

  11. Matthias Busch // 13. Oktober 2018 um 11:29 //

    Eine super gute Nachricht, danke an BM Kerkhoff

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