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Kreis-Jusos machen mobil gegen AfD

Einschüchterung statt Diskussion. Juso-Vorsitzender stellt Strafanzeigen.

Gescher/Borken (pd). Am Freitagabend lud der AfD-Kreisverband Borken in die Borkener Sportwelt am Park ein.  Auf der Tagesordnung die Diskussion mit dem AfD-Bundestagsabgeordneten Martin Erwin Renner. Thema des Abends der anonyme Gastbeitrag eines Polizisten in der Borkener Zeitung und die Erwiderung des Landrats. Mit dabei eine Gruppe von Jusos, der Jugendorganisation der SPD, mit Beteiligung aus Gescher. 

Von den Eindrücken berichten die Jugendlichen nun in einer Pressemitteilung.

Ziel sei es gewesen, den Abgeordneten Renner in der „Diskussion zu stellen“. Der habe sich in wilde Verschwörungstheorein verstiegen. Diskutiert wurde in Reichsbürgermanier sogar , ob das Grundgesetz überhaupt eine Verfassung sei.

Als ein Teilnehmer weder boshaft noch übertrieben kritisch eine völlig legitime Verständnisfrage äußerte, bezeichnet ihn der „Vorstand“ mit: „Du Idiot“. Dennoch sei man ruhig und sachlich geblieben.

Ein kritisch nachfragender Jugendlicher wurde am Ende dann doch aus dem Saal geworfen. berichten die jungen Leute. Drei Männer postierten sich plötzlich hinter seinem Stuhl und drohten, mit Durchsetzungsmaßnahmen. Hauptakteur war hier der Bocholter Polizeikommissar Martin Myhre, Vorstandsmitglied der AfD im Kreis Borken.

Die Stimmung verschlechtert sich, es kommt zu Tumulten. Gegen 20.45   trifft die Polizei mit zwei Streifenwagen ein. Die Jungsozialisten stellen im Gespräch mit den Beamten drei Streifanzeigen wegen  Bedrohung durch „AfD Personal“

Die AfD habe sich an diesem Abend entlarvend als eine antidemokratische Partei gezeigt, so die Einschätzung der Jusos.  Sobald  die AfD-Leute gemerkt hätten, dass  ihre kruden Behauptungen argumentativ nicht zu halten seien, sei man zur Einschüchterung übergegangen.

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