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Dreistigkeit siegt.. diesmal nicht!

Gescher (fjk). Wenig Gegenliebe fand der Antrag eines Transportunternehmers aus Dürmentingen in der letzten Sitzung des Bau- und Planungsausschusses.  Er hatte sein Grundstück im Gewerbegebiet Süd-West bis auf den letzten Zentimeter versiegelt und beantragte nun -nachträglich- von den Festsetzungen des Pflanzgebotes befreit zu werden. 

Im Bebauungsplan ist ein Pflanzgebot -Fläche 12 x 78 m (~ 940 m²)-  mit bodenständigen Gehölzen festgesetzt. Mit der Festsetzung ist eine Eingrünung und Abschirmung der gewerblich genutzten Grundstücke zur Bundesstraße 525 beabsichtigt. Das Pflanzgebot wurde bisher nicht umgesetzt und die entsprechende Fläche sogar befestigt. Der Transportunternehmer stellt auf dem großen Grundstück gelegentlich LKWs ab.

Bis an den Rand des Entwässerungsgrabens der B 525 durchgepflastert.. – Aktuell wird der Platz so gut wie nicht genutzt. 

Fachbereichsleiter Uwe Wißmann sparte nicht mit einer klaren Ansage: „Wir schaffen einen Präzendenzfall, deshalb können wir das nicht tolerieren.“ Sowohl der Kreis Borken als auch Straßen-NRW lehnen eine solche Befreiung ab. Das Pflanzgebot müsse deshalb umgesetzt  und die bereits befestigte Fläche zurückgebaut werden, so Wißmann.

Mehr als ein Kopfschütteln hatten die Ausschussmitglieder für den Antrag nicht übrig. Ohne Diskussion wurde er abgelehnt. Das Unternehmen aus Baden-Württemberg  muss nun einen Teil der Fläche wieder aufnehmen und dort eine Bepflanzung vornehmen.

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