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Neubau vom Tisch: Mehrheit für Sanierung mit Anbau

Ausschüsse entscheiden sich für zweitbeste Lösung im Sanierungsfall Pankratiusschule

Gescher (fjk). Am Ende waren alle guten Argumente aus Sicht von UWG und FDP  für  einen Neubau der Pankratiusschule umsonst. Bürgermeister Kerkhoff setzte mit den Stimmen von CDU, Grünen und SPD sein Konzept einer Teilsanierung mit Anbau durch. Egbert Kock für die CDU: „Wir wollen dieses Gebäude aufgrund seiner Größe und seiner stadtgeschichtlichen Bedeutung erhalten. Dies ist die Herausforderung der wir uns stellen.“

UWG und FDP sahen das anders. Sie plädierten für einen Neubau. „Wir wollen für Gescher die Zukunft,“ setzte sich Hildegard Kowollik leidenschaftlich für einen Neubau der Pankratiusschule ein. „Was wollen wir unseren Kinden zumuten, eine Schule die in 10 Jahren wieder sanierungsbedürftig ist“? fragte sie in die Runde. „Wenn wir eine moderne, fortschrittliche Pädagogik wollen, müssen wir von Grund auf neu planen.“ Dem stimmte auch Anne Hauling von der FDP zu. Sie monierte, dass der FDP-Antrag zur Erstellung einer Machbarkeitsstudie des Neubaus der Pankratiusschule von SchwarzGrün abgelehnt wurde.

Architekt Kersting bestätigte, dass sein vorgelegtes Konzept nur die zweitbeste Lösung sein kann. „Wenn genug Geld da ist, ist natürlich ein Neubau die bessere Lösung,“ meinte er.

CDU, Grüne und SPD votierten nach  fast 3-stündiger Beratung für nachfolgenden Beschluss. Auf Wunsch der Sozialdemokraten wurde der Beschluss unter den Vorbehalt der Nichtdurchführbarkeit des Beschlusses gestellt. Eine logische Selbstverständlichkeit mit der nicht wenige Zuschauer Verständnisschwierigkeiten hatten.

Beschluss:

Die Planung des Architekturbüros Kersting und Gallhoff mit einem Anbau und einer Sanierung des Bestandsgebäudes in vorgestellter Form wird grundsätzlich weiterverfolgt. Dem Beschluss der Schulkonferenz nach einer weiteren Dialogphase und Beteiligung bis spätestens Ende Juni 2019 wird gefolgt, um Gebäudekubatur und Raumaufteilung erneut zu besprechen. Allerdings werden folgende notwendige Planungsdeterminanten schon heute beschlossen:

1. Die avisierten Baukosten in Höhe von 5,7 Mio. EUR für zzgl. 0,3 Mio. EUR für die Einrichtung sollen im Haushalt 2019 und 2020 bereitgestellt werden. Die Gesamtkosten von 6 Mio. EUR sind bei der weiteren Planung als Kostendeckel zu verstehen. Änderungen an der bestehenden Planung müssen sich innerhalb dieses Kostenrahmens befinden.

2. Die Anbindung des Neubaus soll sich sich am Bestand, niveau- und etagengleich im Souterrain und in den Obergeschossen in  der folgenden Variante orientieren: Der Anbau soll am Standort kleiner Schulhof an der Armlandstraße mit Abriss des ehemaligen „kleinen Amtes“ heute OGS / ÜMI entstehen. Dieser Beschluss steht unter dem Vorbehalt, dass sich sich tragende Gründe gegen einen Anbau an dieser Seite ergeben und ist in diesem Fall für eine andere Entscheidung des Rates offen.

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25 Kommentare zu Neubau vom Tisch: Mehrheit für Sanierung mit Anbau

  1. @ Herr Heumer, es geht hier nicht um Totschlagargumente, aber auch nicht um allgemeine Systemkritik. Ich, als Zugezogener, empfinde Gescher als eine sehr unpolitische Kommune. Nicht, weil die Bürger keine Meinung haben, sondern weil sie sie öffentlich nicht vertreten wollen. Das kann man in der Bürgerfragestunde zu jeder Ratssitzung sehen. Nur wenige trauen sich, öffentlich das Mikro in die Hand zu nehmen und Fragen zu stellen. Das ist sehr schade und ich kenne das aus dem Ruhrgebiet ganz anders. Man muss nicht gleich einer Partei beitreten, kann aber sehr wohl seine Bürgerrechte nutzen. Das haben einige Eltern der Pankratius Grundschule in den letzten 1,5 Jahren getan und auch einiges bewirkt. Weiter so!

  2. Andreas Heumer // 13. Dezember 2018 um 08:00 //

    @ Vater
    Das mit dem „selber in die Politik gehen“ ist natürlich immer richtig aber auch ein Totschlagargument „Nichtpolitiker“ mundtot zu machen.

    Nicht der einzelne Kommunalpolitiker ist das Problem und in allen Parteien gibt es Leute die es gut meinen und der Bürger ist nicht klüger. Es ist das System allgemein und ganz besonders in Gescher. Ein Bürgermeister ist dann ein Guter, wenn er die Stadt und nicht seine Person oder die Partei in den Vordergrund rückt.

    Meine einzige Forderung ist eigentlich nur, dass sich die vielen Kommunalpolitiker direkt mit Bürgern auseinandersetzen und vernünftig kommunizieren. Man kann es nicht jedem Recht machen aber wenigsten vernünftig seine Einstellung erklären.

  3. Jochen Schulze Pröbsting // 12. Dezember 2018 um 20:31 //

    @Vater
    Bitte bringen Sie mich nicht in einem Satz mit Herrn Heumer unter!
    Ich poste hier mit meinen Namen und habe seit über 25Jahren meine ehrenamtlichen Posten!
    Desweiteren Stelle ich mich nur zur Verfügung wenn ich merke das es was bringt und der Einsatz sich lohnt.
    Mehrere Posten führen da nicht zum Ziel.

  4. Kritik an der Vorgehensweise zum Thema Pankratius Grundschule ist absolut richtig. Eine Machbarkeitsstudie hätte mindestens erstellt werden müssen. Die Stadt hätte das Gebäude verkaufen sollen an einen Investor, der ein Hotel draus macht. In Gescher sind über Monate keine freien Betten zu bekommen, als Firma mit auswärtigen Gästen steht man oft auf dem Schlauch…

    @Herr Heumer, Jochen Schulze Pröbsting:
    Ja eine solche Politik frustriert und bringt bestimmt einige dazu, sich sogenannten „Protestparteien“ zuzuwenden. Aber werden Sie doch selber aktiv! Denn es ist nicht genug, einen guten Kopf zu haben; die Hauptsache ist, ihn richtig anzuwenden!
    @Jens: Der Bürgermeister spielt seine Spielchen nicht nur mit Herrn Gebker. Die Kommunikation zwischen Architekt, Schulleitung, Elternschaft und Bürgermeister ist alles andere als zufriedenstellend. Das haben viele Eltern mitbekommen! Immer auf Kosten der Kinder….

  5. @AH: Naiv wäre der Bürger, der bei dieser Transparenz, noch immer die regierenden Parteien wählt. Es ist deutlich geworden, dass Wenige vieles bewirkt haben und richtungsweisende Entscheidungen beeinflusst haben. Und zwar aus der Mitte! Ich hoffe nicht, dass ihr politisches Szenario für Gescher eintreten wird!

  6. Zum Thema Pankratiusschule meldet sich die FDP per Leserbrief zu Wort und reklamiert für sich, durch einen beharrlichen Einsatz, eine schlechte Entscheidung durch den Bürgermeister, abgewendet zu haben. Ich habe weder mit der FDP was zu tun noch bin ich von dem Problem selbst betroffen. Aus der Ferne erscheint mir aber die Vorstellung der FDP naiv zu sein, als ob man bei Wahlen von diesem Einsatz profitieren könne. Politik funktioniert anders.
    Der alles andere als Kamera scheue Bürgermeister wird wohl wie immer den „ersten Spatenstich für die Presse zelebrieren und sollte die Schule irgendwann mal fertig werden, kommt das große CDU Schulterklopfen. Der Bock wird geschickt zum Gärtner gemacht.
    Immer mehr Bürger sind von dieser Politik gefrustet aber ändern wird sich nichts. Dafür tragen alle politischen Parteien die Verantwortung, weil man nicht mal ansatzweise bereit ist komplexe Zusammenhänge sachlich an den Bürger zu bringen. Dies ermöglicht den Parteien viel Spielraum für schlechte Entscheidungen und so lebt es sich als Kommunalpolitiker einfacher.

    Andreas Heumer

  7. @ Jochen: Leider ist die politische Mitarbeit der Gewerbetreibenden sehr gering! Das die angeblich so “guten und fähigen”, so hohen gewerbesteuerzahlenden Bürger der Politik fernbleiben zeugt aber von fehlendem Pflichtgefühl etwas für ihre Stadt ehrenamtlich zu tun. Und falls sie eine Oppositionspartei unterstützen wissen sie auch sehr genau, dass es im schlimmsten Fall zu Unannehmlichkeiten und Auftragsverlusten kommen kann. Herr Gebker hat es diesmal zu spüren bekommen! Es zeugt von Rückgrat, dass er offen den Bürgern mitteilt, welche Spiele mit Unternehmern im Rathaus gespielt werden. Schade, dass gute Köpfe vergrault werden, die so dringend benötigt werden um Geschers Zukunft zu gestalten. Diesem Treiben sollte ein Ende gesetzt werden!

  8. Die Forderung nach einer Machbarkeitsstudie wurde im Keim erstickt. Jede Variante hätte geprüft werden müssen! Das wäre man dem Steuerzahler schuldig gewesen. Das die CDU mit “ihrem” Architekten die Kosten für einen Neubau besonders hoch ansetzt ist klar. Von einer professionellen Kostenanalyse ist hier nicht auszugehen.
    In Zukunft wird sich zeigen, ob die Summe für die, in meinen Augen, schöngerechnete Sanierung, ausreichen wird. Die Berechnungen der Architekten unterlagen den Wünschen und der Knute des Bürgermeisters, dem die Pankratiusschule zuwider war, da sie unverhofft, mangelns fehlender Planungsfähigkeit, in den Haushalt einschlug! Der ganze Prozess wurde von Diffamierung, Denunzierung, Dünkel und Rufschädigung begleitet. Alles schön unterstützt von der Presse, die jetzt noch die Schulleitung angreift, um ihr die Mitschuld an dem völligen Versagen der CDU und ihrem BM Kerkhoff zu geben. Unverschämt!
    Wir sind weit entfernt von bürgernaher Politik. Aber sucht der Bürger die Nähe zur Politik um diesen Machenschaften entgegenzuwirken?

  9. Jochen Schulze Pröbsting // 8. Dezember 2018 um 03:04 //

    @Vater
    Ja,Mehrwertsteuer werden die Zahlen…
    Allgemeine Politikerschelte?
    Sie schreiben anonym! Das hilft weniger weiter.
    Die Wahrheit ist schwer zu ertragen.
    Meine Wahrnehmung ist mehr das sich der Rat als Einzelperson profilieren möchte als das sie Gescher nach vorn bringen.
    Die Parteien in Gescher bedürfen eines Generationenwechsels !
    Der Bürgermeister ist nur so gut wie sein Team. Und das hinkt….gelinde ausgedrückt.

  10. @willi winzig & Co

    Das die SPD, teils sogar mit Klarnamen, wie Herr Schonnebeck ihre Abstimmung zur Sanierung der Pankratiusschule erläutert, finde ich gut und danke ausdrücklich dafür.

    Natürlich habe auch ich als Verfasser dieses Blogs eine Meinung. Anders kann es gar nicht sein.

    Ja, ich war enttäuscht vom Richtungswechsel der SPD-Fraktion. Die SPD arbeitete schon sehr früh auf die Alternative Neubau hin. Es war das damalige Fraktionsmitglied der SPD, Andreas Langer, der div. Berechnungen und Optionen vorstellte. Andreas Langer ist Architekt, ihm ist Fachverstand also nicht abzusprechen.

    Das ein Neubau die beste aller Lösungen ist, hat auch der aktuelle Architekt Kersting im Laufe der Sitzung klar zum Ausdruck gebracht.

    Ich glaube nicht, das die SPD-Fraktion mit ihrem Vorgehen mehr als Kosmetik erreicht hat. Der Beleg für diese These wurde schon in der Sitzung geliefert:

    Als Werner Bönning von der UWG auf einen Lenkungsausschuss für die Zukunft bestand, wurden alle.. aber auch alle Register von Kerkhoff, CDU und Grünen gezogen, um einen Einrichtungsbeschluss zu verhindern. Mal schauen wie das weitergeht..

    Kommen wir zum „Totschlagargument,“ die Kosten eines Neubaus. Es muss doch auch dem letzten Beobachter aufgefallen sein, dass die schwarzgrüne Mehrheit die entscheidende Antwort auf diese Frage fürchtet wie der Teufel das Weihwasser: Fakten, eine Machbarkeitsstudie oder etwas Vergleichbares in dieser Art.

    Der Neubau ist die kostengünstigste Altervative.. könnte nämlich das Ergebnis sein. Und das wollen Kerkhoff & Co nicht. Deshalb keine Untersuchung der Option Neubau.

    Eine Frage drängt sich auf: Warum wollen die Verantwortlichen im Rathaus um`s Verrecken keinen Neubau der Schule wenn er doch die Lösung ist die sich geradezu aufzwingt. Das hat tiefer liegende Gründe. Die konservativen gesellschaftlichen Kräfte, das ist nicht nur die CDU in dieser Stadt, haben die Bedeutung von Bildung, speziell Grundschulbildung, nie und bis heute nicht erkannt.

    Sonst sähen die Grundschulen nicht aus wie sie aussehen. Das ist überdeutlich am aktuellen Prozess um die Sanierung der Pankratiusschule zu sehen. Von Beginn an war die Devise so wenig Geld wie möglich ausgeben. „Sie“ können und konnten nicht erkennen, dass jeder Euro in die ersten Schuljahre unserer Kinder eine fundamentale Investition in die Zukunft unserer Stadt ist. Am liebsten hätte man die Schule mit zwei Eimern Farbe saniert. Scheibchenweise ist die Sanierungsbereichtschaft auf 6. Millionen Euro angewachsen. Unter Druck.

    Es war der Einsatz der kleinen FDP-Fraktion die mit (politischer) „Todesverachtung“ den Finger immer und immer wieder in die Wunden legte, pädagogische Ansätze in die Diskussion brachte, und mit der Forderung nach einer Machbarkeitsstudie von Anfang an die Prämisse richtig setzte. Das Beste für unsere Kinder: Einen Neubau der Schule. Wieviel Prügel haben sie dafür bezogen!

    In der Demokratie werden Entscheidungen durch Mehrheiten herbeigeführt. Das tut weh, wenn die Entscheidung so falsch ist wie in diesem Fall. Muss aber am Ende des Tages akzeptiert werden. Ich gehe mal davon aus, dass die SPD im Kern für einen Neubau ist. Sie haben also für etwas ihre Zustimmung gegeben wovon sie nicht überzeugt sind. Was haben sie dafür erhalten? Nichts!

    Genau so ist es, die Zukunft wird es zeigen.

  11. willi winzig // 7. Dezember 2018 um 21:58 //

    Gruß an die Kommentarverfasser,
    ich wills als Betrachter von Außen mal sachlich probieren und die Kommentare bewerten.
    Zum Ersten: Es scheint als wenn der Betreiber des Blogs seine eigenen Regeln(http://www.gescherblog.de/?page_id=69) manchmal etwas stievmütterlich behandelt. Ansonsten hätte z.B. Herr Jogi Loewe wegen seiner – wie ich finde persönlichen Anfeindungen – bereits die „Rote Karte“ bekommen.
    Und der liebe FDP Berni lastet warscheinlich die schlechte Akustik auch den Sozialdemokraten an.
    Wer aufmerksam die Sitzung und die Pressemitteilungen verfolgt hat muss konstatieren, dass es eine hohe Diskrepanz zwischen den Kosten für einen Neubau und die jetzt favorisierte Variante des Teilneubaus besteht.
    Wer die Kosten für Zins und Tilgung von 6 Millionen nicht von den Kosten für 10 Millionen unterscheiden kann der tut mir leid.(Wer soll das bezahlen?)
    Verantwortung gehört zwingend zur Ausübung von politischen Ehrenämtern. Wenn sich die SPD so positioniert wie sie es getan hat, wurde von ihr die Möglichkeit der Mitsprache im laufenden Prozess eindeutig gewahrt. Dieses wurde von der Schulleitung eindeutig eingefordert und nach meiner Wahrnehmung die Entscheidung der SPD entscheidend geprägt hat.Eine enge Begleitung der Bauphase soll mit einem Lenkungsausschuss gewährleistet werden.
    Und nun noch zu den Mehrheitsverhältnissen. CDU und Grüne verfügen über die Mehrheit in den Gremien. Punkt. Wenn jemand meint er könne Abstimmung beeinflussen ohne über eine Mehrheit im Rücken der kann auch über Wasser gehen.Das hat es zum letzten mal vor 2000 Jahren gegeben und seitdem nicht mehr.
    Wir leben in einer repräsentativen Demokratie. Dass heißt die Bürgerinnen und Bürger haben Vertreter gewählt um stellvertretend für sie Entscheidungen zu treffen. Dass kann man bei der nächsten Wahl beeinflussen- sofern mal wählen geht. Positiv finde ich das „Vater nochmal die Kurve gekriegt hat und ein wenig Respekt vor Arbeit den Entscheidungsträgern gezeigt hat.
    Und wenn jemand meint er könne es besser machen – die Parteien sind sicher glücklich über jeden der sich persönlich einbringt.
    Willi

  12. Allgemeine Politikerschelte betreiben hilft aber nicht weiter! Ich habe Respekt vor den Leuten, die sich dort hinsetzen und versuchen das bestmögliche für Gescher rauszuholen. Steuern zahlen die ebenso, da muss man schon fair bleiben. Nur enthalten sollten sie sich eben nicht. Das produziert den typischen Protestwähler, der wenig differenziert Meinungen raus brüllt.

  13. Jochen Schulze Pröbsting // 7. Dezember 2018 um 19:58 //

    Die guten und fähigen Leute zahlen die Steuern….die haben keine Zeit für Politik im Rathaus…
    Schade, aber ist leider so!

  14. Wer sich enthält, bezieht keinen Posten, und sollte keinen Posten bekleiden! Ich war auch am Mittwochabend im Rathaus und habe mit Entsetzen die „Enthaltungspolitik“ der SPD verfolgt. Leute, dafür habe ich euch NICHT gewählt!!
    Liebe SPD, wenn es finanzielle Abhängigkeiten von SPDlern jedweder Art in Zusammenhang mit dem Bürgermeister und dem Rathaus geben sollte, dann solltet ihr das schnellstens ändern – egal wie. Denn das hat immer ein „Geschmäckle“ und so ist keine „echte“ Opposition aufzubauen.
    Und Herr Schonnebeck: Dass „Das Gesamtkonzept für Gescheraner Grundschulen“ erklärtes SPD-Ziel war und verfolgt wurde, habe ich als Bürger leider nicht wahrnehmen können. Solch ein Ziel wäre sinnvoller gewesen als Enthaltung und Zustimmung zu einem 6 Millionenprojekt mit nur halber Zukunftsperspektive!

  15. Klaus Schonnebeck // 7. Dezember 2018 um 17:34 //

    Das rechnen sie mir dann bitte einmal vor

  16. Jogi Loewe // 7. Dezember 2018 um 17:02 //

    Herr Schönebeck, wenn die SPD mit UWG und FDP gestimmt haette, wäre das nicht möglich gewesen? Oder liegt das Wahlverhalten daran,dass Die Frau von HEming angestellt beim BM ist.

  17. Klaus Schonnebeck // 7. Dezember 2018 um 15:06 //

    Das Leben ist kein Wunschkonzert. Die SPD hat eine klare Position. Wir wollten ein Gesamtkonzept für Geschers Grundschulen.
    Das wurde abgelehnt.
    Schwarz/Grün hätte ihre Variante wie in der Sitzungsvorlage formuliert durchgesetzt.
    Durch unser Handeln haben wir erreicht, dass es jetzt noch ein halbes Jahr Zeit gibt einen tragbaren Konsens mit Beteiligung der Schule hinzubekommen.
    Wir hatten die Wahl zwischen einem letzten Versuch oder nichts.

  18. Enthaltungen sind völlig inakzeptabel. Und sie zeigen, dass politische Vertreter entweder keine Meinung vertreten wollen oder keiner haben. Beides ist sehr gefährlich, gerade in Hinblick auf rechte Parteien. Schade, dass die SPD versäumt hat als größte Oppositionspartei klare Stellung zu beziehen und gegen Schwarz-Grün zu stimmen. Einzig UWG und FDP hatten den Mut, sich kritisch zu äußern. Letztlich ist es auch ihr Verdienst, das an der Pankratius Schule überhaupt etwas in Gang gekommen ist!! Die CDU hat ja schon die ganzen letzten Jahrzehnte nur zugesehen und die Schule verkommen lassen! Hoffen wir, das UWG und FDP sich auch für die Von-Galen-Schule in nächster Zukunft so einsetzen…

  19. verärgerter Bürger // 7. Dezember 2018 um 11:50 //

    „Demokratie bedeutet auch Kompromiss.“
    „Sollte der Prozess weiter so unterirdisch
    weitergehen wie bisher, so haben wir es
    wenigstens versucht.“
    Das mit dem „Versuch“ ist ein altbekanntes Argument!Hat aber leider bislang noch nie was gebracht!
    Wer möchte das Argument denn noch glauben???
    Wie lange möchte die SPD -aber auch die anderen Parteien-
    es in Gescher noch „versuchen“?
    Entweder hat man einen Standpunkt, oder entsprechende Gegenargumente, oder man hat eben KEINE/N.

    Das in dieser Angelegenheit nicht nur „gekungelt“ wurde, ist jedem deutlich. Frage stellt sich nur WARUM EIGENTLICH?

    Wenn diese Forderung oder dieser Kostenfaktor vor 3 Jahren tatsächlich auf dem Tisch gelandet wäre, dann wäre Gescher NOCH NICHT aus der Knute des Kreises Borken, also der Schuldenbremse raus.
    Das Prestige-Projekt Theater-Saal wäre ebenfalls nicht möglich.
    Ganz zu schweigen von der van galen Schule.

    Es sind und bleiben alles nur Prestige-Objekte des Bürgermeisters zur „Wegbereitung in die höhere Politik“. Johannes Röring lässt grüßen

    Man könnte auch fragen:
    Wie schafft man es, trotz Haushalts – Sicherung,
    weitere Prestige-Objekte finanziert zu bekommen,
    nach Kerkhoffs Art.

    Wird eigentlich die Pacht des Kutschenmuseums zur Bezahlung der Container genutzt, die ja während der Bauphase benötigt werden?

    Eigentliche Leidtragende sind die Eltern, vor Allem die Kinder, während der Bauphase.

    Nur so nebenbei, Architekten und Makler erhalten das jeweilige Honorar nach „Höhe der Verkaufs- oder Bausumme“!
    Bei annähernd gleicher Bauplanung stellt sich ja schon die Frage, warum das Geld der Planung nicht „in Gescher“ bleiben soll.

    Es wird interessant sein zu beobachten, wie viele ortsansässige Firmen an der Sanierung beteiligt werden.

  20. Ich hätte mich gefreut, wenn Herr Schonnebeck aufgeführt hätte, mit welcher absoluten und relativen Häufigkeit sich die SPD am Mittwoch bei Abstimmungen enthalten hat. Unverschämt hoch. Wenn das Ziel ist, beim Thema Passivität an oberster Stelle zu stehen: es ist den Roten gelungen!! Dazu wird der SPD aber niemand gratulieren. Aktive Politik hat eine Meinung, die SPD hat ganz offensichtlich keine oder nicht den Mut, diese zu äußern. Enthaltung? Pah! Wir sollten nicht damit anfangen, Enthaltungen als Kompromisse zu deuten. Herr Schonnebeck hätte sich einen anderen Verlauf gewünscht: er ist nicht gewählt worden um im Nachhinein seine Wünsche zu äußern, sondern um etwas politisch zu erarbeiten. Das geht nicht mit Schweigen, das geht mit Erstreiten – im positiven Sinne.
    Die ersten drei Sätze des Kommentars gehen darauf ein, dass CDU & Grüne das erreicht haben, was sie im Vorfeld wollten (ungeachtet und kompromisslos der politischen Debatte während der Sitzung). Im nachfolgenden Satz äußert er, dass mit dem Vorgehen ‚durchaus etwas erreicht‘ wurde. Mal ehrlich: die SPD hat nichts erreicht! Wenn Herr Schonnebeck meint etwas erreicht zu haben, so schlussfolgere ich, ist er von der CDU oder den Grünen. Oder wie kommt man zu so einer Aussage? Ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen, aber durch Fakten und nicht durch Wünsche.

  21. Brigitte // 7. Dezember 2018 um 11:35 //

    Ich verstehe leider immer noch nicht, warum hier keine weitere Ausschreibung erfolgt ist.
    Normalerweise wird ab einem bestimmten Volumen ausgeschrieben, so viel ich weiß, muß die öffentliche Hand alles über 100tausend Euro europaweit ausschreiben.

    Ich versteh sowieso das ganze Vorgehen nicht, die Stadt hat lediglich den Umbau ausgeschrieben, und dann kommt der Anbieter und sagt, das reicht nicht, wir bieten direkt mal den Teilneubau mit an und bekommt dann auch direkt den Zuschlag? Meines Wissens hätte das – wie bereits gesagt- neu ausgeschrieben werden müssen.

    @Herr Schonnebeck: Mit welchem Vorgehen haben Sie was erreicht? Hat die SPD sich nicht vollinhaltlich dem CDU Vorschlag angeschlossen? Handelt die Stadt-SPD wie in der Groko: besser ein bißchen mitbestimmen statt garnicht?

  22. Klaus Schonnebeck // 6. Dezember 2018 um 21:27 //

    Demokratie bedeutet auch Kompromiss. Wir hätten uns einen anderen Verlauf des Verfahrens gewünscht. Aber die Schwarz/Grüne Koalition hatte ihre Entscheidung schon vor der Sitzung getroffen. Dies wurde am abgelesenen Fazit der CDU deutlich. Wir haben mit unserem Vorgehen also durchaus etwas erreicht. Sollte der Prozess weiter so unterirdisch weitergehen wie bisher, so haben wir es wenigstens versucht.
    Wir werden den Abstimmungs- und Planungsprozess nun bis Juni intensiv begleiten. Das kann aus meiner Sicht nicht Schäden.

  23. Berni Frust // 6. Dezember 2018 um 17:17 //

    Ich war gestern zum erstenmal und wohl auch ztum letzten mal in einer Ratssitzung. Die Akkustik war unter aller Sau. Man versteht ja fast nichts. Ich war gekommen weil ich ghofft hatte einer geschichtsträchtigen Stunde beizuwohnen in der sich der Rat zu einem Neubau der maroden Schule entschliesst. Ich und die meisten Zuschauer waren sehr enttäuscht.
    Ich habe immer geglaubt die SPD ist für einen Neubau. Was von den Grünen erzählt wird sie wären die Privatpartei des Bürgermeisters stimmt. Was der lange Grüne erzählt hat war manchmal textgleich mit den Vorgaben des Bürgermeisters dem großen Zampano

  24. Jogi Loewe // 6. Dezember 2018 um 14:15 //

    Alter Spruch der Achtundschziger:
    WER HAT UNS VERRATEN? DIE SOZIALDEMOKRATEN.

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