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Spatenstich für die ersten fünf Windräder des Bürgerwindpark.

Bürgerwind GmbH investiert 30 Millionen Euro - weitere Anlagen sind geplant!

Gescher (fjk). Heute nachmittag, 11. Dez. 2018, haben die Projektpartner des Bürgerwindprojektes Gescher mit einem symbolischen Spatenstich den offiziellen Baubeginn in Hochmoor gefeiert. Fünf Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von 19,1 MW und einem Investitionsvolumen von 30 Millionen Euro will die Bürgerwind GmbH bis Ende 2019 erstellen. Damit können 5.700 Haushalte mit regenerativer Energie versorgt werden.

Zwei Windräder werden in Hochmoor, zwei in der Bauerschaft Büren und ein weiteres am Standort Tungerloh-Pröbsting-Nord erstellt. Im März 2018 sollen die vorbereitenden Bauarbeiten an Enercon übergeben werden. Die Anlagen werden eine Höhe von 230 Metern haben und damit Geschers höchste Bauwerke sein.

Naturschutz sei von Anfang an ein wichtiges Thema im Prozess gewesen, heißt es in einer Pressemitteilung. Mit dem Baubeginn im Winter wird die brutfreie und vegetationslose Zeit bestmöglich genutzt. Um Versiegelung zu vermeiden wollen die Projekteure vorwiegend mit Schotter arbeiten. Dennoch werden die Eingriffe in die Natur durch umfangreiche Ausgleichsmaßnahmen in Gescher ausgeglichen.

Die fünf Anlagen, die nun errichtet werden, sind nur der erste Schritt. Mittelfristig werden vier weitere Anlagen am Standort Tungerloh-Pröbsting Süd und eine in Estern gebaut. Mit dann zehn modernen Bürgerwindanlagen wird Gescher eine der größten Bürgerwindgesellschaften im Münsterland sein.

Aufbau einer Enercon-Anlage. Im Vergleich mit den LKWs werden die Dimensionen deutlich.

Lies hier GZ-online: „Ab Herbst 2019 soll Strom fließen“

3 Kommentare zu Spatenstich für die ersten fünf Windräder des Bürgerwindpark.

  1. @Klimarealist 😉
    Ich weiss ja, wer`s sagt.

  2. Ulrich Althoff der Klimawandelleugner // 12. Dezember 2018 um 08:22 //

    @fjk, Sie habe Recht!
    Windkraftanlagen sind formschön, passen in Wälder und Auen, sind leise, frei von umweltbelastenden Materialien, die Flügel weichen Vögeln aus, sie gründen auf natürlich verrottenden Stahlbetonfundamenten, die Türme halten jeglichen Belastungen stand und heilen alle Rissanzeigen selbsttätig, sie produzieren Elektrizität rund um die Uhr auch ohne Wind und Deutschland würde mit dem Globus untergehen, gäbe es sie nicht.

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