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Estern: Schon Ende des Jahres mit schnellem Internet?

Gescher (fjk). Der Zeitplan, den die telkodata aus Stadtlohn am Donnerstagabend in der Gaststätte Damm vorlegte, darf sich getrost ambitioniert nennen: „Wenn wir im Februar die Nachfragebündelung haben, haben Sie Ende des Jahres ein schnelles Internet.“ versprach  Geschäftsführer Dipl.-Ing. Reinhold Laurich.  70% der Hofstellen in der Bauerschaft müssen dafür  mitmachen. Sonst rechnet sich das Projekt nicht. 

Von links: Johannes Kemper, Dirk Strotmann, Hermann Schulze Iking und Wirtschaftsförderin Heike Twyhues von der Stadt Gescher. Größer? – Klick auf Bild!

Die Gaststätte Damm konnte die Besucher kaum fassen. Dirk Strotmann, Johannes Kemper und Hermann Schulze Iking -als Kompetenzteam- freuten sich mit der telkodata einen guten und starken Partner gefunden zu haben. Heute ginge es darum, ein Meinungsbild zu erfassen. Zur Sache und zur Unterschrift solle es aber schon bald in einem erneuten Termin gehen.

Wirtschaftsförderin Heike Twyhues von der Stadt Gescher forderte die Landwirte auf: „Tun Sie sich zusammen, es ist eine große Chance für sie. Die Stadt unterstützt das Projekt weil der Breitbandausbau im ländlichen Raum abgeschlagen hinten liegt.“

Versprach bis Ende des Jahres schnelles Internet für die Bauerschaft Estern: Reinhold Laurich (rechts), Geschäftsführer der telkodata aus Stadtlohn. Größer? – Klick auf Bild!

Der Netzausbau in Estern sei nur solidarisch betriebswirtschaftlich vertretbar darzustellen, betonte telkodata-Geschäftsführer Reinhold Laurich.

Die Anschlusskosten werden sich voraussichtlich  zwischen 2.000 und 2.500 Euro bewegen. Zusätzlich müssen die Bauern einen „Buddelverein“ bilden.

Breitband für Estern. Ein spannendes Thema. Die Zuschauer stellten viele Fragen. Größer? – Klick auf Bild!

„Was ist mit den Leerrohren der Stadtwerke,“ wollte ein Besucher wissen. Die Stadtwerke haben kürzlich im Rahmen des Ausbaus ihres Trinkwassernetzes Leerrohre in die Erde verlegt.

Heike Twyhues sagte, Frau Boes die Chefin der Stadtwerke habe ihr versichert,  die Rohre nicht in die Erde verlegt zu haben damit „sie dort vergammeln“. Letztlich wäre es eine finanzielle Frage. Es gehe aber auch ohne diese Leerrohre. Man erwarte ein vernünftiges Angebot. Bestehende Stukturen zu nutzen mache Sinn, sagte Heike Twyhues.

Auch das Thema Fördermittel stand in der Diskussion. Die Wirtschaftsförderin der Stadt machte deutlich, sobald es freie Anbieter für die Aufgabenstellung gebe, sei das Tor für Fördermittel geschlossen. Sie gehe davon aus, das es auch bei einer erneuten Markterkundung, z. B. für Estern,   Anbieter auf dem freien Markt  geben werde. „telkodata und andere werden ihr Interesse bekunden, und dann ist es vorbei mit Förderung. Die Anbieterstruktur in der Nachbarschaft ist zu gut.“

Am Sonntag ist Wahltag.. EUROPAWAHLTAG

1 Kommentar zu Estern: Schon Ende des Jahres mit schnellem Internet?

  1. In jeder Bauernschaft einen CDU Außenposten damit nichts anbrennt. Oberstes Ziel: Zuschuss unbedingt vermeiden damit keiner merkt verarscht worden zu sein.

    Zu erklären ist das nicht, wenn in Stadtlohn Estern der Anschluss 2000€ billiger ist als in Gescher Estern.

    Grundsätzlich gibt es bald einen Rechtsabnspruch Glasfaser. 5G oder 4G kann mithalten.
    In der Stadt werden die Glasfaserverträge gekündigt und Bauern zahlen 2000€

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