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Macht der Campus die Innenstadt platt?

RTL TV-Beitrag setzt sich kritisch mit der Entwicklung am Campus auseinander?

Gescher (fjk). Ein TV-Beitrag von RTL-West dürfte in Gescher für Diskussion sorgen. Darin beklagt RTL die Verödung der Innenstadt auch als eine Folge der rasanten Entwicklung auf dem Campus vor den Toren der Stadt.

Das sich dort  Ärzte, eine Apotheke, ein Fitnessstudio und andere Dienstleister etabliert haben, stößt insbesondere bei Bernhard Mensing, einem Schreibwarenhändler am Wurstaufholer, sauer auf. Er sieht die Entwicklung auf dem Campus kritisch und zu Lasten der Innenstadt.

Rainer Böwing, Vorsitzender der Gescheraner Kaufmannschaft (ProGescher), kann die im RTL-Beitrag geäußerten Bedenken jedoch nicht teilen. „Nein, es ist nicht der Campus der negative Auswirkungen auf die Innenstadt von Gescher hat,“ sagt er auf Anfrage von GescherBlog. Eine Verbesserung der Verhältnisse dort könne nur durch andere, strukturelle Maßnahmen herbeigeführt werden.

Das die vielen neuen Beschäftigten auf dem Campus Ihre Einkäufe in der Gescheraner Innenstadt tätigen, da hat Böwing allerdings Zweifel. „Zuerst einmal müßten die Einzelhändler ihre Öffnungszeiten kundenfreundlich und einheitlich anpassen.“ Zudem seien die Einzelhändler gefordert durch eigene Anstrengungen der Verödung der Innenstadt entgegen zu wirken, so Rainer Böwing.

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8 Kommentare zu Macht der Campus die Innenstadt platt?

  1. Regentler // 5. Februar 2019 um 18:44 //

    Bitte nicht noch niveauloser! Diese pauschalen Angriffe gehen völlig am Thema vorbei.

  2. das schwarze Schaf // 5. Februar 2019 um 10:26 //

    Welche Innenstadt? Ich lach mich echt schlapp. Die Geschaeftsstrasse wird durch
    kritikresistenten Geschaeftsleuten gefuehrt die bis heute noch nicht begriffen haben dass der Kunde Koenig ist und nicht der Geschaeftsinhaber! Als Kunde kann man in Gescher nicht einkaufen ! Solange es dieses Ansinnen gibt „wir als Kunde muessen uns nach den Geschaeftspraktiken Alteingesessener
    richten und nicht umgekehrt“ solange bleibt Gescher fuer mich und vielen Kunden uninteressant. Wir weichen nach Stadtlohn aus und nicht in den Campus!

  3. Es gibt aber auch Kunden, auf die man gerne verzichtet.
    Dann würde mir ein solches Verhalten auch passieren.

  4. Habe bei Mensing mal ein Büroartikel bestellt. Natürlich Handynummer abgegeben für Rückruf wen da. Das war vor ca. 8jahren. Warte heute noch auf Rückruf von Herrn Mensing. Das nur so neben bei warum man weniger Zeitschriften bei ihnen einkauft. Liegt vielleicht nicht nur an der Apotheke.

  5. Brigitte // 31. Januar 2019 um 18:12 //

    Was für ein Schwachsinn! Wie kann denn eine Apotheke und ein/zwei Ärzte, ein Fitnesscenter, eine Innenstadt kaputtmachen? Wobei es diese „Innenstadt“ in Gescher nie gegeben hat, viel zu viele Strassen, die man ablaufen(fahren) muß.

    Am Campus gibt es weder Zeitschriften noch Zigaretten zu kaufen; und wer Besorgungen zu erledigen hat, fährt mal schnell in der Mittagspause nach Gescher rein.

    Blöd ist da natürlich schon, dass die Geschäfte, außer den Lebensmittel-Märkten, zwischen 12.30 und 14.30 Uhr zu haben.

  6. Besorgter Besorger // 31. Januar 2019 um 16:29 //

    Zum Glück gehört das Gebäude wo Mensing seinen Laden hat ihm selbst. Sonst könnte der sich auch nicht halten und evtl die Apotheke verstehen.

  7. Absolut, Customer! Wir sollten allmählich mit dieser Diskussion aufhören und akzeptieren, dass sich die Welt dreht und verändert – auch in Gescher. Ob uns dass gefällt oder nicht. Der Verbraucher (also wir alle) kauft da, wo es für ihn am sinnvollsten ist (Preis, Auswahl, Bequemlichkeit, Rückgabemöglichkeit etc.)

    Die Digitalisierung bringt neben Vorteilen auch Nachteile mit sich. Die Frage ist: wie gehen wir damit um? Böwing: „Eine Verbesserung der Verhältnisse dort könne nur durch andere, strukturelle Maßnahmen herbeigeführt werden.“ – Sorry Herr Böwing, was wollen Sie damit sagen?

    Die Innenstädte sterben aus und werden in Zukunft noch ein paar Nischen-Geschäfte beherbergen (siehe Secco) und ein paar Fastfood Lokale – der Rest wird zu Wohnraum. Machen wir das Beste daraus. Übrigens: früher war mehr Lametta!!!

  8. Customer // 31. Januar 2019 um 14:09 //

    So ein Blödsinn! Der Einzelhandel in Geschers „Innenstadt“ ist schon lange vor der Errichtung des Campus uninteressant für die Gescheraner Bevölkerung gewesen. Einfach, weil der Einzelhandel in Gescher den Anschluss verpasst hat … Da sind die Öffnungszeiten (die Herr Böwing zu Recht anprangert), noch das geringste Problem. Und Apotheken in der Innenstadt gibt es ja trotzdem in Laufnähe vom Schreibwarenladen Mensing.. Vielleicht sind es doch eher die Preise bei Mensing oder das altmodische Sortiment, die vom Kauf abhalten? Rossmann hat da mehr zu bieten… Wie gesagt, Anschluss verpasst..

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