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Wenn der Wanderfalke über Gescher kreist

Gescher (fjk). Der Wanderfalke kommt als Brutvogel in NRW wieder in allen Landesteilen vor. Bis in die 1960er Jahre war ein dramatischer Bestandsrückgang zu verzeichnen, der auf Pestizidbelastung sowie Bejagung und illegale Verfolgung zurückgeführt werden kann. Der Wanderfalke war fast ausgerottet. Heute gibt es in NRW wieder knapp 160 Brutpaare. Eines davon in Gescher. 

Die Anzahl der Felsbrutplätze für den Wanderfalken spielen für den Erhalt des Bestandes nur noch eine untergeordnete Rolle. Türme und Bauwerke mit 100m Höhe und mehr bieten nicht nur schöne Aussicht, sondern auch gute Brutplätze und Schutz vor Feinden.

An zahlreichen Stellen im Land kann man das typische Flugbild, die sichelförmige Silhouette, wieder beobachten. Jungfalken fliegen in jedem Jahr aus. Häufig sieht man im Sommer die Gäste vor der Eisdiele Bäing sitzen und die prächtigen Segler über der Pankratiuskirche beobachten.

Wanderfalke mit Gelege. Wanderfalken bauen kein Nest. Sie brüten ihre Eier in wettergeschützten, hochgelegenen Plätzen aus.

Besonders stolz ist sind die Naturschutzfreunde auf den stetig ansteigenden Bruterfolg. Im Turm der Pankratiuskirche wurden im vergangenen Jahr drei Junge aufgezogen.

Die aktuelle Verbreitung in Nordrhein-Westfalen umfasst Brutplätze an Felsen und Steinbrüchen von der Nordeifel bis zum Weserbergland mit Schwerpunkt im Hochsauerland. In diesen arttypischen Habitaten brüten jedoch nur ca. 7 % des Bestands. Das Gros der Population (mehr als 90 %) nistet gegenwärtig an Gebäuden, an denen nach Befliegen durch Falken entsprechende Brutmöglichkeiten installiert wurden.

*Quelle: Nabu

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