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Hochmoor: Stadt soll Grundstück für Supermarkt vorhalten

Mit günstigen Konditionen Interessenten locken

Hochmoor (fjk). Die FDP-Fraktion möchte, dass es in Sachen Nahversorgung in Hochmoor endlich vorwärts geht. Die Stadt solle für Interessenten ein Grundstück zu günstigen Konditionen bereitstellen. Das beantragen die Liberalen zur kommenden Sitzung des Bezirksausschusses Hochmoor.

Ob hier oder an einer anderen Stelle ist den Liberalen eigentlich egal. Sie fordern die Stadt auf, Interessenten eines Supermarktes in Hochmoor ein kostengünstiges Grundstück anzubieten.

Hintergrund für den Antrag ist die Absicht der Verwaltung an der Landsbergstraße eine größere Fläche zu erschließen. Dort ist eine nicht unerhebliche Fläche im Besitz der Stadt. 17 Grundstücke,  22 sind in Privatbesitz. Um die Grundstücke nutzen zu können, ist  die Herstellung der Binnenerschließung Voraussetzung.

Markus Kretschmer, FDP

„Seit mehreren Jahren ist die Nahversorgung mit Lebensmitteln bei uns in Hochmoor nicht mehr gewährleistet, stellt Markus Kretschmer, FDP, fest. Es wird Zeit, dass die Verwaltung  die Initiative ergreift.

Die Stadt Gescher möge taugliche Flächen in Hochmoor frühzeitig in Augenschein nehmen, um die Ansiedlung eines kleinen Supermarktes voran zu treiben.

7 Kommentare zu Hochmoor: Stadt soll Grundstück für Supermarkt vorhalten

  1. GÜNTER // 20. März 2019 um 13:15 //

    Ich finde, dass ein supermarkt nach hochmoor gehört, denn die hochmooraner werden auch nicht jünger. Was ist mit den alten leuten, die hier wohnen? Ist es daher nicht besser, wenn man einen solchen zufuß oder mit dem fahrrad erreichen kann? Wie gesagt, ich bin für einen supermarkt in hochmoor.

  2. Norbert // 19. März 2019 um 19:55 //

    Wie schon gesagt ist es fast ausschließlich ein betriebswirtschaftliches Kalkül. Um einen Markt, gleich welcher Größe, wirtschaftlich betreiben zu können, muß eine gewisse Anzahl an Kunden vorhanden sein. Dies ist in Hochmoor jetzt und auch in 40 Jahren nicht gegeben, wenn man sich die räumlichen Entwicklungsmöglichkeiten für Hochmoor betrachtet. Wir haben mit Velen ein Nahversorgungszentrum in 3 km Entfernung vor der Haustür, dass jederzeit per Fahrrad/Auto oder per öffentliche Verkehrsmittel gut zu erreichen ist. Also Schluß mit dieser unsinnigen Debatte und Konzentration auf wirklich wichtige Dinge.

  3. Kein Hochmooraner - Gott sei Dank // 19. März 2019 um 09:45 //

    Die Vergangenheit hat es doch bewiesen. Die Hochmooraner sind Beratungsresistent. Es gabe eine Nahversorgung. Warum jetzt nicht mehr? Weil es sich nicht gerechnet hat. Auch der nächste Mutige wird scheitern, weil die Einwohner dieses Ortsteils von Gescher keinerlei Lokalpatriotismus haben. Von evtl 3-5 Leuten die dann dort einkaufen, kann kein Betreiber einen Laden aufrecht halten. Und Edeka Vogt war ja nicht schlecht. Der Laden existiert doch noch. Warum will denn keiner? Siehe oben!!

  4. Wo die Wirtschaft versagt, muss die Politik korrigierend eingreifen. Nahversorgung unterstützen zum Wohle der Bürger!

  5. Natürlich brauchen wir in Hochmoor einen richtigen Supermarkt. Nicht nur einen Tante-Emma-Laden zum mal eben noch etwas besorgen! Mir und vielen anderen hier im Ort geht es ziemlich auf die Nerven, dass wir immer nach Velen fahren müssen! Hochmoor könnte viel attraktiver sein, auch für Leute, die überlegen erst hier hin zu ziehen. Arbeitnehmer unserer großen Hochmooraner Firmen könnten sich auch freuen, nach der Arbeit direkt einkaufen zu gehen. Warum hier gleich so ablehnend?

  6. Markus Kretschmer // 18. März 2019 um 21:25 //

    Herr #Norbert, ich finde es wirklich schade, wie sorglos mit den Begriffen Populismus und Härterem in Beiträgen argumentiert wird. Hochmoor wächst und es wird der Tag kommen, wo die Nahversorgung wieder ein Thema sein wird. Auch weil der anstehende Zuwachs an jungen Familien für einige Anbieter interessant wird.
    Eine solche Fläche muss ausgewiesen und geplant werden, und das langfristig. Dass niemand gezwungen werden kann, ein Geschäft zu eröffnen ist ja wohl klar. Wer sie sind, weiß ich nicht, aber ich bin Hochmooraner seit meinem 2. Lebensjahr, kann hier also mitreden.

  7. Norbert // 18. März 2019 um 17:09 //

    Wann kapiert endlich auch der letzte, dass ein Supermarkt, auch ein Mini-Supermarkt nicht nach Hochmoor kommt, weil er sich nicht rechnet. Dies ist ausschließlich ein betriebswirtschaftliches Kalkül. Auch die FDP sollte dies allmählich kapieren und nicht länger diesem populistischen Wunschdenken hinterherhinken. Wie wäre es zum Beispiel mit der Renovierung der Bürgersteige in Hochmoor. Man denke nur an die vielen Stürze von Kinder und Senioren/-innen, die teils mit Krankenhausaufenthalten verbunden waren.

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