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Feuerwehr: Beschluss über Vollzeitstelle des Gerätewartes verschoben

Hauptausschuss beriet Fortschreibung des Brandschutzbedarfsplanes

Gescher (fjk). Alle 5 Jahre haben  die Gemeinden unter Beteiligung ihrer Feuerwehr einen Brandschutzbedarfsplan aufzustellen, und alle 5 Jahre fortzuschreiben. Der letzte Brandschutzbedarfsplan datiert aus September 2011 und hätte schon 2016 überarbeitet werden müssen. Der fünfzigseitige Entwurf eines neuen Brandschutzbedarfsplanes lag nun den Mitgliedern des Hauptausschusses vor.

Ziel den Entwurfs ist es, den aktuellen Plan den Bedarfen, Zielsetzungen und faktischen wie rechtlichen Änderungen anzupassen. Weiter zu berücksichtigende Punkte sind die dauerhafte Aufrechterhaltung des technischen und organisatorischen Zustandes der Feuerwehr Gescher und Hochmoor. Endgültig soll der Plan in der Ratssitzung im Juli beschlossen werden.

Feuerwehr und Verwaltung halten eine zumindest befristete personelle Aufstockung der Stelle des hauptamtlichen Gerätewartes für sinnvoll, um die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr zu erhalten, ehrenamtlich tätige Personen zu entlasten und die hohen Vermögenswerte der Feuerwehr sinnvoll zu erhalten, so die Sitzungsvorlage. Z. Zt. ist diese Stelle des Gerätewartes als Halbtagsstelle ausgewiesen. Zukünftig soll es eine Vollstelle sein.

„Nachbereitung und Aufarbeitung von Einsätzen kann nicht mehr ehrenamtlich so geleistet werden wie das früher möglich war,“ sagte der Bürgermeister. 

Wolfgang Brüggestrath, GRÜNE, wollte wissen ob es noch eine Stellenbeschreibung der Position gebe und ob bzw. wie lange die Aufstockung befristet sei? Eine Aufgabenbeschreibung werde durch den Leiter des Ordnungsamtes eingearbeitet, antwortete der Verwaltungschef. Es sei zu überlegen, ob die Aufstockung für die Dauer des Brandschutzbedarsplanes befristet werde.

Egbert Kock, CDU, sah Unklarheiten, wer beim Gerätewart weisungsbefugt sei? Das sei doppelgleisig antwortete der Bürgermeister. Wenn es sich um Arbeiten an Geräten der Stadt handele, sei das ein normaler Kollege der aus dem Rathaus weisungsgebunden geführt werde. Im Einsatzfall greife die normale Hierarchie  der Feuerwehr, also Einsatzleiter usw.

Ansgar Heming, SPD,  beantragte, die Aufstockung des Gerätewartes auf Vollzeit heute aus der Beschlussfassung  herauszunehmen. „Wenn wir ihn brauchen, müssen wir die Stelle aufstocken, dafür fehlen uns aber aktuell noch Informationen,“ sagte Heming.

Der Ausschuss folgte diesem Vorschlag einstimmig. So wird über die Aufstockung der Stelle des Gerätewartes  im Juni beraten und im Juli in der entscheidenden Ratssitzung beschlossen.

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