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Aktuell 15.610 Flüchtlinge im Kreis Borken

Notunterkünfte werden im Kreis Borken nicht mehr betrieben.

Gescher/Borken (pd/fjk). In der kommenden Sitzung des Kreisausschusses berichtet die Kreisverwaltung über die aktuelle Flüchtlingssituation im Kreis Borken. Z. Zt.  halten sich im Kreis Borken 15.610 Nicht-EU-Ausländer auf. Durch das Kreisjugendamt Borken werden aktuell 65 unbegleitete minderjährige Ausländer (UMA) betreut.

900 Personen sind ausreisepflichtig, hiervon 97 Personen aus dem Zuständigkeitsbereich der Ausländerbehörde der Stadt Bocholt. Von den 900 ausreisepflichtigen Personen sind 630 Personen nach dem 01.01.2014 eingereist. Derzeit noch im Asyl- oder anschließenden Klageverfahren befinden sich 1.613 Personen.

Zuweisungen von Asylbewerbern nach Flüchtlingsaufnahmegesetz erfolgen laufend mit einem Vorlauf von zwei Wochen durch das Land.  Bei den Zuweisungen von Asylbewerbern in den letzten Monaten fällt auf, dass nach wie vor viele Personen kommunal zugewiesen werden, deren Asylantrag zurückgewiesen wurde und die in einen anderen EU-Staat überstellt werden müssen. sogen. Dublinfälle.

Seit dem 01.01.2018 werden im Kreis Borken keine Notunterkünfte mehr betrieben. Oben Notunterkunft in Gescher, Von-Galen-Straße.

Zum Stichtag 11.04.2019 wurden durch das Kreisjugendamt Borken 65 unbegleitete minderjährige Ausländer betreut. Die Gesamtzahl hat sich etwas reduziert und schwankt zurzeit um 70. Die Aufnahmequote für das Kreisjugendamt Borken liegt aktuell bei 81. Von den insgesamt 33 volljährig gewordenen Jugendlichen werden drei in einer Wohngruppe, zwei in einer Pflegefamilie und 15 in einer Verselbstständigungswohnung unterstützt. Außerdem werden 13 junge Volljährige durch eine Erziehungsbeistandschaft ambulant nachbetreut.

*Foto oben: WDR

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