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Feinstaubbelastung: Wie GRÜN sind Geschers GRÜNE?

GRÜNE halten an Pelletheizung für Feuerwehr in Hochmoor fest

Gescher (fjk). Soll die vorhandene Pelletheizung im Feuerwehrgerätehaus Hochmoor durch eine Erdgasbrennwertheizungsanlage ersetzt werden? Das schlägt die Verwaltung vor. Mit der Frage beschäftigte sich der „Infrastrukturausschuss“ in seiner Sitzung am 27. 3. 2019. Der Ausschuss war sich -fast- einig. Keine Pelletheizung mehr.

Doch diesen Beschluss wollen die GRÜNEN nicht akzeptieren und beantragten die Frage noch einmal, diesmal auf die Tagesordnung des Rates, zur endgültigen Entscheidung zu setzen.

Zu schlecht die Erfahrungen mit der vorhandenen Anlage. Hinzu kämen hohe, zusätzliche Kosten bei der erneuten Installation einer Pelletheizung, so argumentierte die Vewaltung. Eine neue Pelletheizung würde mehr als das doppelte einer Gasheizung kosten. Statt ca. 36.000 € muss die Stadt für eine Pelletheizung 76.000 € hinlegen.

CDU, FDP, SPD und UWG folgen den Argumenten der Verwaltung. Nur die GRÜNEN halten an einer Pelletheizung fest und machten das vornehmlich an der Reduzierung des CO2-Ausstoßes und den angeblich günstigeren Betriebskosten fest. Die werden durch die hohen Investitionskosten aber mehr als aufgefressen.

Einen weiteren Umstand wollen die GRÜNEN nicht gewichten: Pelletheizungen haben einen bis zu tausendfach höheren Feinstaubausstoß als Gasheizungen und sogar Ölheizungen, das besagt eine Studie des IWO.

Feinstaub aber kann für Besucher der Feuerwehr und deren Nachbarn krebserregend sein.

Das darf nicht das ausschlaggebende Kriterium sein, meinen offensichtlich die GRÜNEN im Stadtrat. Schließlich gehe es auch um die Reduzierung des CO2-Ausstoßes, und da seien Pelletkessel eben besser.

Franz-Josef Kunst

meint: Geisterfahrt der GRÜNEN-Fraktion im Rat der Stadt Gescher? Alle Argumente, aber auch wirklich alle, sprechen gegen die erneute Installation einer Pelletheizung im Feuerwehrhaus in Hochmoor. Nie hat die vorhandenene Anlage einwandfrei funktioniert. Man mag gar nicht darüber nachdenken, wieviel Tonnen Feinstaub die Anlage bei der Feuerwehr in Hochmoor im Laufe ihres „störungsvollen“ Lebens in die Luft geblasen hat. Tausendmal mehr als eine Gasheizung. Nein, die GRÜNEN in Gescher klammern sich an das GRÜNEN-Denken der achziger Jahre fest. Tröstlich zu wissen, dass die anderen Fraktionen im Rat da schon weiter sind.

Am Sonntag ist Wahltag.. EUROPAWAHLTAG

1 Kommentar zu Feinstaubbelastung: Wie GRÜN sind Geschers GRÜNE?

  1. Besorgter Bürger // 9. Mai 2019 um 10:56 //

    Auch in Gescher wird im nächsten Jahr gewählt. Ich hoffe das dieser Klüngel abgewählt wird !

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