Newsticker

Erleichterung: Übergangslösung für Pankratiusschüler beschlossen

Eltern sorgen sich um Schülerbeförderung und Sicherung des Schulweges

Gescher (fjk). Nach langem hin und her steht fest, wie die Schüler der Pankratiusschule während der Bauphase ihrer Schule untergebracht werden. Der Rat verabschiedete bei einer Gegenstimme (FDP) ein Modell mit drei Teilstandorten: Gesamtschule, Schule Haus Hall und Teilstandort Hochmoor.

Die Politik signalisierte mit Ausnahme der FDP Zustimmung. Froh waren die Stadtvertreter, dass sich nun alle Beteiligten auf eine konstruktive Lösung geeinigt hatten. Bernd Witte, CDU,   bedankte sich noch einmal ausdrücklich bei der Stiftung Haus Hall für deren Unterstützung. Vom Schulleiter der Förderschule Haus Hall Johannes Nondorf war die Idee an die Verwaltung herangetragen worden, Räumlichkeiten in der Förderschule Haus Hall mit einzubeziehen.

Zu Beginn der Ratssitzung hatten sich Eltern der Pankratiusschule noch einmal zu Wort gemeldet. Es ging vorwiegend um die Organisation  und Sicherheitsaspekte des Schulweges. So wollte ein Vater wissen, ob an „neuralgischen Punkten“, wie z. B. der Franz-Josef-Straße, Schülerlotsen oder ähnliche Sicherungsmaßnahmen eingerichtet würden. Im Rahmen der anstehenden Verkehrsschau will der Bürgermeister diesen Aspekt  prüfen.

Sicherheit des Schulweges für die Pankratiusschüler während der Sanierungsphase des Gebäudes. Im Rahmen der Verkehrsschau soll dieser Aspekt noch einmal geprüft werden.

In Kürze wird der Bedarf der Schülerbeförderung bei den Eltern abgefragt. Generell wollte Kerkhoff nicht bestätigen, dass die 2km-Entfernungsvoraussetzung für die Fahrschüler aufgehoben wird. Man wolle sich aber nicht „sklavisch“ daran halten. sagte er.  „Der Einzelfall zählt.“  Zudem beabsichtige man eine Sammelstelle an der Pankratiusschule einzurichten, so könnten Eltern und Schüler weiterhin ihren alten Schulweg nutzen. Dennoch werde man nicht alle Schulkinder zu Buskindern machen können, stellte der Bürgermeister klar.

Am Sonntag ist Wahltag.. EUROPAWAHLTAG

1 Kommentar zu Erleichterung: Übergangslösung für Pankratiusschüler beschlossen

  1. „Sklavisch“ an die eingezeichnete 2-Kilometer-Grenze darf sich die Verwaltung auch gar nicht halten. Schließlich hat man nur den Zirkel angesetzt, einen Radius gezogen und so die Luftlinienentfernung festgelegt. Da die Kinder aber in der Regel nicht fliegen, sondern laufen wäre es richtig – so wie die Schülerbeförderungsverordnung es vorsieht – den kürzesten Fußweg zugrunde zu legen. Es muss also jede Familie selber kontrollieren, ob sie fahrkartenberechtigt ist.

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


%d Bloggern gefällt das: