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Alfons Theseling, CDU: „Gegen die Gänse muss was getan werden“

CDU-Politiker "nerven" Gänse im Berkeltal

Gescher (fjk). Alfons Theseling, sachkundiger Bürger im „Bauausschuss“, sind die Gänse im Berkeltal ein Dorn im Auge. Die hätten sich dort niedergelassen, sogar Junge bekommen, und verunreinigten nun Wege und Plätze. Da müsse was gegen getan werden, meinte der Christdemokrat am Mittwochabend in der Ausschusssitzung. Welche Massnahmen die Stadt ergreifen könne, damit sich die Gänse dort nicht niederlassen? ..so seine Frage an den Bürgermeister. 

Thomas Kerkhoff wies seinen Parteifreund darauf hin, dass das Berkeltal ein Naturschutzgebiet ist.  Dort wolle man der Natur Raum geben und man müsse sich auf solche Ereignisse einstellen. Zudem würden die Gänse, die dort in diesem Frühjahr zum erstenmal brüteten,  von vielen Bürgern als willkommene Bereicherung angesehen. Das sich nun Gänse auch im Berkeltal aufhalten, habe  mit den Gänsepopulationen im Kuhlenvenn zu tun. „Gänse weichen  schon mal aus, wenn sie woanders Wasser sehen,“ sagte der Bürgermeister.

9 Kommentare zu Alfons Theseling, CDU: „Gegen die Gänse muss was getan werden“

  1. Günther // 28. Mai 2019 um 08:22 //

    Zum Thema „Dumme Fragen“ im Rat stellen, sollte sich der Verantwortliche dabei folgende Bauernweisheit merken:
    „Stell’n Gänse Bauern dumme Fragen, riskieren sie meistens Kopf und Kragen!“

  2. Lotte // 26. Mai 2019 um 18:36 //

    Ich finde die ungepflegten Beete und Hundehaufen im Berkeltal viel schlimmer!

  3. verärgerter Bürger // 24. Mai 2019 um 14:00 //

    @Klosterei
    Na ja, wenn Politiker lediglich das Fähnchen in den Wind halten ist es auch nicht richtig.
    Nun sagt mal jemand „seine“ Meinung, schon regen sich viele auf.

    Ich finde es gut, wenn jemand „vor der Wahl“ seine Meinung kund tut, dann weiß man zumindest wen- oder wen man eben nicht wählen soll.
    Obwohl, auf Gänseschei…. aus zu rutschen iss ja auch nicht gerade angenehm und schön.
    Die Verwaltung sollte für Parkbesucher Stiefel zur Verfügung stellen,
    dann kann auch Herr Theseling trockenen und sauberen Fußes den Park besuchen und die Gänse kontrollieren.
    Wir nähern uns mit großen Schritten dem Martinitag.

  4. Klosterei // 24. Mai 2019 um 13:20 //

    Ich denke ein schöneres Bild kann es nicht geben , eine Gänsefamilie in unserem Park , besser als wenn sich nix bewegt , außerdem sind es so glaube ich nur drei Gänsepaare die ihre Jungen großziehen , da wird sich die verschmutzung wohl in Grenzen halten . Das verhalten einiger Politiker lässt zu wünschen übrig , sowas geht garnicht , ihr wolltet doch gewählt werden oder , so wird dat nix !

  5. JoeZett // 24. Mai 2019 um 06:51 //

    Was ist nur mit manchen Menschen los? Um es mal überspitzt zu formulieren: „Die Menschen zerstören die Umwelt solange, bis die Umwelt die Menschen zerstört!“

  6. Andreas Heumer // 23. Mai 2019 um 19:50 //

    Die Reaktion des Bürgermeisters ist verständlich aber in der Sache nicht ganz richtig. Gänse sind innerhalb eines Naturschutzgebietes geschützt und außerhalb nicht. In Jagdrevieren können die bejagt werden. Sonst kann in der Stadt jede Art Schädlingsbekämpfung stattfinden.

    Der Antrag selbst ist natürlich unverhältnismäßig. Solche Bagatellen sollte man auf dem kleinen Dienstweg mit dem Bauhof regeln können, der dann Vergrämungsmaßnahmen einleitet.

    Dennoch hat der Antrag was Gutes. Die Reaktionen darauf, wie auch hier zu sehen, sind ein Gradmesser wie kopfkrank die Gesellschaft ist und ausrastet, wenn ein Bild einer Gänsemutter gezeigt wird, die von einem „bösen Schwarzen“ (CDU) vertrieben werden soll.

    In Raesfeld hat die Feuerwehr eine „Gänsefamilie“ von A nach B getrieben und die Zeitung berichtet von dem staatstragenden Ereignis. Auch eine Lösung 😉

    In einem anderen Fall in Deutschland hat die Feuerwehr eine Kanalratte aus einem Gullideckel gerettet. Ich denke es gibt Ärzte die so ein krankes Verhalten behandeln können.

    Für CDU/CSU sieht es schlecht aus. Man glaubt, wenn man das Fähnchen in den von grünen Ideologen verursachten Wind hängt, kommt man weiter. Dies läuft im Bundestag auch so, indem man beispielsweise einen von der FDP gestellten Antrag zur Aberkennung der Gemeinnützigkeit für straffällig gewordene NGO`s, wie P€ta und anderen, nicht unterstützen will. Ich fürchte, das geht schief und man folgt der SPD in die absolute Bedeutungslosigkeit.

  7. Herrn Theseling nerven die Gänse? Mich nervt auf den Feldern Glyphosat, CO2 in der Luft und ignorante Bürger im Rathhaus.

  8. Steffi // 23. Mai 2019 um 13:27 //

    Und sonst hat dieser “ Politiker “ nix zu tun???
    Rottet die Gänse aus
    Rottet die Bienen und Insekten aus
    Rottet die Tiere im ganzen aus…

    Lachhaft sowas

  9. M.G.Merchel // 23. Mai 2019 um 12:33 //

    Gänse im Berkeltal…
    Es kann doch nicht sein, daß ein Pomitiker sich über die Verschmutzung der Wege im Berkelnaturschutzgebiet durch Gänse aufregt…bitte…hat er nix anderes zutun…im Zuge unserer Gesamtsituation der Natur und der Diskusionen über den Schutz der Natur, ist das doch total am Ziel vorbei. Diesem Politiker sollte die Zugehörigkeit zu jeglicher Partei entzogen und verweigert werden. Bitte, gehts noch????

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