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380 kV Leitung: Stadt beharrt auf Erdverkabelung

Gescher (fjk). Eine weitere Stellungnahme im Planfeststellungsverfahren zum Neubau einer 380 kV-Leitung beschloss der Bau- und Planungsausschuss in seiner Sitzung am vergangen Mittwoch. Nach wie vor hält die Stadt daran fest,  die nördliche Umgehung der Stromleitung als Erdverkabelung auszuführen. 

Sowohl eine Trasse entlang der A 31 und eine Bündelung mit der Bestandstrasse Kusenhorst-Gronau lehnen die Planer der Amprion ab.

Einem Wunsch wollen die Planer der Amprion allerdings nachkommen: Die neue Stromleitung soll nicht über die bereits vorhandene Trasse der abgängigen 220 kV-Leitung geführt werden, sondern das nördliche Gewerbegebiet umgehen.

rot : vorgesehene Trasse der Amprion. blau: mögliche aber nicht favorisierte Verlegung als Erdkabel.

Verwaltung und Stadtvertreter bevorzugen weiterhin eine Erdverkabelung. Dieser Wunsch müsse in der Stellungnahme an die Bezirksregierung ganz vorne stehen, sagte Dominikus Bartusch, CDU. Denn eine Erdverkabelung  würde den Belangen der Anlieger weitestgehend Rechnung tragen und damit größere Chancen auf Rechtssicherheit bieten. Die Begründung der Amprion sei überwiegend monetär, also finanziell begründet, heißt es im Entwurf der Stellungnahme.

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