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Benzinfass explodiert vor Eingang Raiffeisenmarkt

1 Schwer- und 2 Leichtverletzte, Ursache noch unbekannt

Gescher (fjk). Zu einer Schwer- und 2 Leichtverletzten kam es zur Mittagszeit -Einsatzmeldung 11:48 Uhr- auf dem Gelände der Landwirtschaftlichen Genossenschaft. Ein 200 ltr. Benzinfaß explodierte/verpuffte aus noch ungeklärter Ursache vor dem Eingang zum Raiffeisenmarkt.

Bei der Explosion erlitt eine 22-jährige Mitarbeiterin schwere Verletzungen, ein 21-jähriger und eine 20-Jährige Beschäftigte wurden leicht verletzt. Bei den Verletzten handelt es sich um Mitarbeiter des Unternehmens. Nachbarn hörten den Knall und eilten zum Genossenschaftsgelände. Der Markt soll bis zum Abend geschlossen bleiben.

Franz-Josef Kunst

meint: Behinderung der Pressearbeit ist meist ein eindeutiges Indiz, dass  etwas verborgen oder vertuscht werden soll.  Was macht ein Benzinfass vor dem Eingang eines Marktes? Was  hat die Explosion ausgelöst? Jedenfalls muss ein Journalist hellwach werden, wenn ihm die Arbeit  massiv -wie hier durch die  „Bäuerlichen“-  erschwert wird. Das hat -immer- Gründe.

Die Presse hat einen öffentlichen Auftrag! Insofern muss die Frage gestellt werden,  ob die agressive Behinderung der Presse etwas mit der Unfallursache zu tun hat. Die Unfallursache muss aufgeklärt und natürlich öffentlich gemacht werden.

Gescherblog wird nachberichten.. 

*Update 16.04 Uhr – 28.05.2019 – Polizeinachbericht

Nach ersten Erkenntnissen hatte sich Gas in der circa 200 Liter fassenden Tankvorrichtung für Zweitakter-Gemisch gebildet und entzündet, als der Verschluss mit einer Flex geöffnet werden sollte. Die Wucht der Explosion zerstörte mehrere Fensterscheiben in einem nebenstehenden Gebäude. Der entstandene Sachschaden liegt circa bei 2.000 Euro.

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6 Kommentare zu Benzinfass explodiert vor Eingang Raiffeisenmarkt

  1. Ferdi // 30. Mai 2019 um 11:51 //

    @Gescher
    ich stimme ihnen voll zu. Habe mir den Beitrag des Herrn Nolte auf der Feuerwehrseite angesehen. So darf sich der Chef der Feuerwehr nicht äußern. Unsere Feuerwehr ist kein Bunkenverein. Dessen sollte sich Herr Nolte bewußt sein. Das sind Jungs denen man nicht oft genug für ihren ehrenamtlichen Einsatz danken kann. Bleibt Herr Nolte bei diesem Stil ist er als Chef der Feuerwehr nicht tragbar.

  2. Gescher // 29. Mai 2019 um 23:56 //

    Hallo, lieber Herr Nolte!
    In Anbetracht Ihrer fragwürdigen Wortwahl ist es sicherlich angemessen, in diesem Beitrag ein paar Worte als Entschuldigung zu hinterlassen. Oder stehen Sie weiterhin zu Ihrem gewählten Ton?

  3. Maria 5.0 // 29. Mai 2019 um 10:12 //

    Ich lese seit Jahren jeden Abend diesen Blog. Weil ich das Gefühlt habe, hier wahrheitsgetreu informiert zu werden. Danke Herr Kunst und gute Besserung.

    Dieser Unfall gehört gründlich untersucht. Wie kann ein Benzinfass vor dem Eingang eines Marktes stehen durch den hunderte Kunden den Laden betreten?
    Ein Benzinfass mit einer Flex zu öffnen ist fast schon Selbstmord. Ich vertraue den untersuchenden Behörden. Wir werden vielleicht noch eine Überraschung erleben.

  4. Werner Kleimann // 29. Mai 2019 um 07:36 //

    Zunaechst einmal, danke Herr Kunst fuer die gute Berichterstattung und Arbeit von „GescherBlog“. Sie halten die Gescheraner immer auf dem Laufenden und sind stets neutral.

    Zu Herrn Nolte muss einmal gesagt werden (und bitte nicht wieder diese Meinung loeschen) die Art- und Weise mit Menschen umzugehen ist etwas das Herr Nolte nicht beherrscht. Allianz-Kunden wenden sich ab, Mitarbeiter suchen sich andere Jobs…..Sorry Herr Nolte, aber es musste mal gesagt werden.

  5. Danke, Michael K. für den Hinweis auf diese Verlautbarung der Feuerwehr. Als ich sie gelesen habe war ich geschockt, inhaltlich und wegen der verletzenden, herabwürdigenden Ausdrucksweise.

    Nur zur Klarstellung: Ich bin weder „zwischen Verletzten herumgelaufen“ noch habe ich mich überhaupt innerhalb des Gefahrenbereichs bewegt. Zudem bin ich kein selbsternannter Sensationsreporter. GescherBlog hat seit Jahren Pressestatus.

    An den Pressecodex braucht mich niemand zu erinnern, den kenne ich besser als der Unterzeichner der Erklärung.

    Der Vorwurf der Behinderung der Pressearbeit ging nicht an die Feuerwehr sondern an die Genossenschaft. Deren Mitarbeiter versuchte mich von Anfang an, vom Gelände zu entfernen -ohne Grund- wie er selbst sagte, obwohl er den natürlich hatte.

    Dennoch kam ich seiner Aufforderung nach, und begab mich hinter das Absperrband wo sich auch der Kollege von der GZ aufhielt. Von dort aus machte ich die wenigen Passagen, die im Clip zu sehen sind.

    Jetzt etwas zu meinen Eindrücken. Ich hatte den Eindruck, dass ständig heruntergespielt wurde. Von leicht Verletzten die nur zur Beobachtung in`s Krankenhaus müßten, war zunächst die Rede. Von einer Verpuffung, wurde geredet.. was sich harmloser anhörte als eine Explosion.

    Trotz der jungen Schwerverletzten und der zwei Leichtverletzten wird dieser Unfall in die Reihe der ganz, ganz glücklichen eingehen. Denn ein Gasgemisch in einem Benzinfass kann auch die Dimension haben, den ganzen Raiffeisenmarkt in Schutt und Asche zu legen. Gute Besserung an die Verletzten.. aber ihr habt verdammt Schwein gehabt!

    Derweil holte der Genossenschaftsmitarbeiter zum finalen Schlag gegen GescherBlog aus und verwies mich unter Berufung auf sein Hausrecht vom Gelände.

    Als ich das Gelände verlassen hatte, sprach mich eine Person an: „Herr Kunst, bei uns ist großer Scheiss passiert. Man konnte den Verschluss von einem Benzinfass nicht öffnen und hat versucht, ihn abzuflexen. Da hat`s gewummst.“ Ich war sprachlos.

    Wie sollte ich nun mit dieser Info umgehen? Veröffentlichen? Nein, ich rief die Polizeileitstelle an und fragte, warum in der Berichterstattung nichts über die Ursache der Explosion stehe. Der Polizeibeamte versprach sich darum zu kümmern, und ggf. nachzuberichten.

    So ist es geschehen, entsprechend wurde hier im Blog berichtet.

  6. Michael K. // 28. Mai 2019 um 19:52 //

    Die FFG schreibt zum Anwurf der Pressebehinderung:

    „Entgegen der Verlautbarung in verschiedenen Social Medien und dem WWW ist es bei dem Einsatz zu keinerlei Behinderung der Presse gekommen .

    Auch wenn es einigen selbst ernannten Sensationsreportern schwer fällt dürfen auch die den Gefahrenbereich nicht betreten (zum Eigenschutz). Zudem brauchen auch keine Pressevertreter während der Behandlung der Schwerverletzten zwischen den Einsatzkräften laufen. Schade das wir die an Ihren Pressekodex erinnern müssen .

    Zudem ist es Grundstückseigentümern selbstverständlich erlaubt selber zu entscheiden wer auf seinem Grundstück herumlungert .

    Mit freundlichen Grüßen Christian Nolte Leiter der Feuerwehr“

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