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Ausstellungseröffnung Hensehalle: „Gewohntes Denken in Frage stellen“

Kunsthalle Hense präsentiert Werke zum Zeitgeschehen in der Gegenwartskunst

Gescher (fjk). Mögest Du in interessanten Zeiten leben.. dieser angeblich chinesische Fluch sei aktueller denn je, sagte Jutta Meyer zu Riemsloh (oben) am Samstagnachmittag bei der Eröffnung der  gleichnamigen Ausstellung in der Kunsthalle Hense. Künstler könnten Denkanstöße liefern und Fragen stellen, betonte sie bei der Vorstellung der Ausstellung.  Zahlreiche interessierte Gäste, unter ihnen gleich zwei Bürgermeister, überzeugten sich in einer ersten Begehung von dem Spannungsbogen der Ausstellung. Sie ist in 5 Themenschwerpunkte gegliedert.

Frank Hense, Kunstsammler aus Leidenschaft, begrüßte die Anwesenden. Besonders den Bürgermeister seiner Geburtsstadt Gevelsberg, Claus Jacobi. Er war mit Familie nach Gescher gekommen. Frank Hense plant ein ähnliches Projekt wie die Kunsthalle der Glockenstadt auch in Gevelsberg.

Claus Jacobi, Bürgermeister von Gevelsberg, war mit Familie angereist. In Gevelsberg möchte Kunstsammler Frank Hense ein ähnliches Projekt wie die Kunsthalle Hense in Gescher realisieren.

Bürgermeister Thomas Kerkhoff war über die „kollegiale Verstärkung“ erfreut. Er wünschte seinem Kollegen und dem Projekt in Gevelsberg viel Erfolg. Kerkhoff wies darauf hin, dass dies bereits die 5. Ausstellungseröffnung in der Kunsthalle Hense ist.

Gescher sei in Sachen Kunst und Kultur auf einem guten Weg. Man werde die Aktivitäten verstärken. So kündigte der Bürgermeister für die nächste Zeit einen Kulturworkshop an, mit dem Ziel die Kunsthalle Hense, das Glockenmuseum und den Kreis Borken bzw. das KULT in Vreden stärker miteinander zu vernetzen.

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Ebenso spannend wie ausführlich beleuchtete die Kuratorin Jutta Meyer zu Riemsloh Aspekte der Ausstellung in der Relation von Realität und Kunst. Das den Chinesen zugeschriebene Zitat „Mögest Du in interessanten Zeiten leben sei „Fakenews“ und von den Chinesen niemals erfunden worden. Doch.. der einst „böse Fluch“ sei zweifellos auf unsere Zeit gefallen und aktueller denn je. Kunstwerke könnten  prekäre Aspekte  unserer heutigen Existenz reflektieren, sagte die Kuratorin.

Die Ausstellung widmet sich Künstlern, die gewohntes Denken in Frage stellen. Künstler mit solchem Denken bieten Alternativen zu den sogen. Fakenews. Sie können Denkanstöße liefern und Fragen stellen. Auf die der Betrachter der Bilder eine Antwort geben muss. Spannend!

Öffnungszeiten
13. Juli 2019 bis 29. Sept. 2019

Sonntags 14.00 bis 18.00 Uhr

Führungen: per E-Mail: info@hense.art

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