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Stadt Gescher verzichtet auf Glyphosat

Kerkhoff: Schon seit 2013 wird das umstrittene Mittel nicht mehr eingesetzt.

Gescher (fjk). Während die Landwirtschaft um eine möglichst lange Verwendung des Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat kämpft, hat sich in den Kommunen ein Umdenken breit gemacht. Viele deutsche Städte verzichten -teils schon seit Jahren- auf die Unkrautvernichtung in ihren Grünflächen durch das umstrittene Pflanzenschutzmittel. So auch die Stadt Gescher!

In der Stadt Gescher wird nach Auskunft des Bauhofes schon mindestens seit 2013 kein Mittel mehr mit Bestandteilen von Glyphosat eingesetzt. Das teilt Bürgermeister Kerkhoff auf Anfrage von GescherBlog mit. Anders sieht es allgemein  bei den von Kommunen verpachteten und landwirtschaftlich genutzten Flächen aus. Aber auch das ändert  sich: Immer mehr Städte und Gemeinden nehmen das Verbot in ihre Pachtverträge mit Landwirten auf, die stadteigene Äcker bewirtschaften.

Ein nationaler Verbots-Alleingang verstößt  gegen EU-Recht, weil die EU-Staaten die Zulassung des umstrittenen Unkrautvernichters bis Ende 2022 verlängert hatten. Mit entscheidender deutscher Unterstützung. Österreich hat dagegen Glyphosat bereits jetzt schon verboten. Die Juristen streiten aber, ob das mit dem EU-Recht vereinbar ist. Die SPÖ argumentiert , dass sich die wissenschaftlichen Beweise für eine krebserregende Wirkung mehren. In den USA klagen inzwischen etwa 13.400 Personen wegen des Herbizids gegen den Produzenten Bayer.

Wildblumen im Getreideacker. Ein Bild das man heute nicht mehr so oft findet. Nach dem Verbot von Glyphosat soll es wieder häufiger werden.

Wildblumen im Getreideacker. Ein Bild das man heute nicht mehr so oft findet. Nach dem Verbot von Glyphosat soll es wieder häufiger werden.

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