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Märchen „Hase und Igel“ soll Sprachkompetenz stärken

Borken/Gescher (pm). Märchen verbinden Epochen und Generationen, indem sie Werte und Selbstverständnis der Gemeinschaften überliefern. Sie vermitteln seit Jahrtausenden gesellschaftliche Grundsätze – oft eindrücklicher als schriftlich niedergelegte Regeln.

Knapp 250 Kinder aus unterschiedlichen Herkunftsländern besuchten das Theaterstück „Hase und Igel“ in Bocholt, Borken, Gescher, Gronau und Stadtlohn.

Mit dem Ziel, Integrationsprozesse und kulturelle Bildung zu stärken sowie die Sprachkompetenz vor allem von zugewanderten Kindern zu fördern, präsentierten die Kommunalen Integrationszentren nun das Theaterstück „Hase und Igel“. Knapp 250 Kinder aus unterschiedlichen Herkunftsländern besuchten die insgesamt sechs Aufführungen im Kreisgebiet in Bocholt, Borken, Gescher, Gronau und Stadtlohn gemeinsam mit ihren Eltern sowie Betreuerinnen und Betreuern.

Das Stück „Hase und Igel“ zeigt, dass jeder mit einem gesunden Selbstbewusstsein, Verstand und Teamarbeit zum Sieger werden kann. Durch die Verbindung von Sprache und Pantomime war das Märchen für alle Kinder unabhängig von Sprachkenntnissen und Herkunft verständlich. Mit wenigen Hilfsmitteln schaffte es das Theaterduo „Max Gaudio“, die kleinen und großen Zuschauerinnen und Zuschauer zu begeistern.

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