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Europaabgeordneter Helmut Geuking stimmt gegen von der Leyen

Gescher/Billerbeck (pd). Die etablierten Parteien haben es weder im Kreis Coesfeld noch im Kreis Borken zu einem Mandat im Europaparlament geschafft. Erfolgreicher war da Helmut Geuking aus Billerbeck. Als Spitzenkandidat einer Mini-Partei -der Familienpartei- schaffte er den Sprung als Einzelkandidat nach Brüssel. Jetzt meldete er sich zum ersten mal mit einer Presseerklärung aus der „Hauptstadt Europas“ zu Wort. Darin begründet Geuking, warum er gegen die Wahl von Ursula von der Leyen, CDU, zur Kommissionspräsidentin gestimmt hat.

327 Abgeordnete stimmten gegen Ursula von der Leyen. Die Wahl sei für ihn ein Schlag in`s Gesicht der Demokratie gewesen. Viele Wählerinnen und Wähler hatten ihre Stimme bei der Wahl vor acht Wochen abgegeben, weil sie an das Spitzenkandidatenmodell glaubten. Negativ bilanziert Geuking auch die Amtszeit  von der Leyens als Verteidigungsministerin. „Unsere Armee ist insgesamt nicht mehr einsatzfähig und kann Ihren Auftrag nicht erfüllen.“ Das Material sei im desolaten Zustand und die Truppe teilweise von rechtsgerichteten Soldaten infiziert.

Helmut Geuking aus Billerbeck möchte auch Ansprechpartner für die Bürger aus dem Kreis Borken sein.

Vor allem aber ärgert es den Billerbecker Europapolitiker, dass unter von der Leyens Leitung die Summe der Beraterverträge massiv angestiegen ist. Wie der Bundesrechnungshof in einem Gutachten feststellt, hat das Verteidigungsministerium in den Jahren 2015 und 2016 externe Aufträge in Höhe von mindestens 200 Millionen Euro vergeben.

Aus Respekt vor dem Amt wünscht Geuking persönlich und als Bundesvorsitzender der Familien-Partei Deutschlands der EU-Kommissionspräsidentin eine glückliche Hand und Geschick bei ihrer Arbeit: „Ich bin gespannt, ob sie all ihre Zusagen, die sie in ihrer Rede gegeben hat, tatsächlich auch umsetzen kann.“

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