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Bauernpräsident gegen „übertriebenen“ Naturschutz

Hauptaufgabe der Landwirtschaft ist etwas anderes.

Gescher (topagrar). „Bei allen Wünschen nach noch mehr Ökologie darf nicht vergessen werden, dass die Hauptaufgabe der Landwirtschaft die Lebensmittelerzeugung ist. Wir sind verantwortlich für die Versorgung der Menschen mit ausreichend, sicheren und hochwertigen Lebensmitteln.“ Das berichtet jetzt das Online-Magazin Topagrar.

Das sagte DBV-Präsident Joachim Rukwied vergangene Woche zur Übergabe von Unterschriften beim Stuttgarter Innenministerium von Imkern der Aktion „proBiene“. Die Agrarkritiker fordern ein „Volksbegehren zur Rettung der Artenvielfalt in Baden-Württemberg“.

Rukwied mahnt, dass zu hohe Auflagen – wie im Volkbegehren vorgesehen – für die hiesigen Familienbetriebe, die bereits nach hohen Standards produzieren, das Aus bedeuten. Überzogener Natur- und Umweltschutz dürfe nicht zum Treiber des Strukturwandels werden, mahnte Rukwied.

Quelle: Topagrar

1 Kommentar zu Bauernpräsident gegen „übertriebenen“ Naturschutz

  1. Brigitte B. // 30. Juli 2019 um 13:00 //

    Nun ja, die Erzeugung von Lebensmitteln für Menschen, ist klar. Aber doch bitte regional. Und nicht um den Preis, uns und unsere Umwelt krank zu machen.
    Auch nicht die Überproduktion, das Erzeugen von Lebensmitteln für Menschen in Afrika etc., wo mit preiswerten deutschen /europäischen Erzeugnissen die einheimischen Bauern verdrängt werden.

    Immer wieder dieselbe Leier, Wirtschaft und Produktion und Konsum gehen vor Vernunft und Sparsamkeit und Sich-Bescheiden.

    Ich frage mich, wie haben meine Eltern mich bloß groß bekommen? Mit nur drei Sorten Joghurt und Brot und höchstens einmal Fleisch in der Woche?
    Komisch, ich habe als Kind nix vermisst.

    Heute schon gelesen? Bei unserem derzeitigen Standard und Verbrauch benötigen wir 1,75 Erden. Wo nehmen wir bloß die 2. Erde her?

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