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Hanta-Virus: Bereits 60 Kranke im Münsterland

Münster (wdr). Im Münsterland haben sich in diesem Jahr ungewöhnlich viele Menschen mit dem Hanta-Virus infiziert. Bislang zählten die Gesundheitsämter rund 60 Krankheitsfälle. Allein im Herz-Jesu-Krankenhaus in Münster-Hiltrup wurden schon mehr als 25 Patienten behandelt, sagte Chefarzt Wolfgang Clasen am Dienstag (06.08.2019) dem WDR.

Rötelmäuse übertragen den sogen. Hanta-Virus. Vorsicht beim Fegen und Aufräumen.

Hanta-Viren werden von Rötelmäusen ausgeschieden. Wegen des milden Winters gibt es in diesem Jahr besonders viele dieser Tiere. Die Viren bleiben mehrere Tage ansteckend und lösen, wenn sie aufgewirbelt und dann eingeatmet werden, innerhalb von zwei bis vier Wochen die ersten Symptome aus.

Infizierte bekommen dann meist hohes Fieber und klagen über Muskel- und Rückenschmerzen. Bei ganz schweren Infektionen versagen nach ein paar Tagen sogar die Nieren. Anstecken kann man sich etwa bei der Gartenarbeit oder beim Fegen von Schuppen und Garagen.

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