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Stadt Bocholt diskutiert über Zukunft von Feuerwerk

Argumente für und dagegen sollen abgewogen werden.

Bocholt (wmw). Silvester ohne Feuerwerk, das ist für die meisten kein richtiges Silvester. Aber die Luft wird immer dreckiger und so ein Feuerwerk verursacht neben viel Müll auch eine hohe Feinstaubbelastung. Deshalb überlegt die Stadt Bocholt, wie das in Zukunft während der Kirmes und an Silvester sein soll.

Im Oktober will sie über das Thema diskutieren und dann zu einem politischen Grundsatzbeschluß kommen. In diesem Jahr werden Kirmes-Feuerwerk und Silvesterfeuerwerk aber erstmal noch ganz normal laufen, meldet die Stadt. Laut Umweltbundesamt werden in der Silvesternacht in Deutschland rund 4.500 Tonnen Feinstaub freigesetzt. Das entspricht etwa 15,5 Prozent der Feinstaubmenge, die der deutsche Straßenverkehr in einem Jahr ausstößt.

Quelle: Radio WMW

2 Kommentare zu Stadt Bocholt diskutiert über Zukunft von Feuerwerk

  1. verärgerter Bürger // 10. August 2019 um 15:30 //

    Die Politiker, die über das Feuerwerk diskutieren wollen sind es, die die Genehmigung erteilen zum Bau von Feuerwerkskörper.
    Das bezieht sich zwar explizit nicht auf Bocholt, aber vom Grundsatz her. Warum diskutiert man nicht darüber, den VERKAUF der Dinger zu verbieten?

    ….die derzeitige Hysterie um die CO2 Werte halte ich nicht nur für überzogen, sondern sehe es, als wenn ein Haus brennt, man aber „“das Badezimmer““ vor dem Abbrennen retten will, auf Deubel komm raus!!! Das Haus drum herum aber abbrennen läßt.

    Warum wird eigentlich Rasen eingesäht, wenn dieser dann mit einem Elektro- oder Benzinmäher gemäht wird?
    Warum werden Hecken mit einem Benzinmäher geschnitten?
    Warum schaffen wir die Kirmessen nicht ab? Es wird dort Unmengen an Strom verballert und das nur für die Belustigung!!
    Warum verbietet man nicht endlich die Osterfeuer? Das dann frei gesetzte CO2 könnte die nächste Dürre verursachen. Gleiches gilt für Weihnachtsmärkte.
    Hat mal jemand nachgerechnet wie viel Mehr an Strom verbraucht wird, nur weil ein paar Leute den Weihnachtsmarkt wünschen?

    Alles sollte mit einem „“gesunden““ Auge gesehen werden und nicht mit einem völlig überzogenem Anspruch.
    In Hamburg über ein Dieselfahrverbot überhaupt „“nach zu denken““ zeigt, wie wenig Verantwortliche sich überhaupt mit dem Thema beschäftigt haben.

    „“10 große Überseefrachter““ blasen so viel CO2 in die Luft, wie
    ALLE FAHRZEUGE, die es AUF DER WELT GIBT!!!

    Frage stellt sich dann, wie viele legen davon gerade in Hamburg an? Wie viel Mehr stoßen die Fahrzeuge aus, die den Umweg fahren müssen?

    An welchen Stellen auf dem Erdball wird eigentlich das meiste CO2 ausgestoßen?

    Wenn es tatsächlich so ist, wie die Schweitzer uns vorrechnen, das Bäume das Problem lösen könnten, warum werden im Urwald immer noch welche gefällt?
    Mal jemand auf die Idee gekommen, den Eigentümern des Urwaldes, so es die überhaupt geben kann, Geld, richtiges Geld zu zahlen und zwar aus dem Topf, den die Dieselsteuer, die Maut etc. insgesamt einfahren?
    Evtl. zahlen wir auch noch für die Aufforstung. Das würde immer noch billiger werden, wie die derzeitige Hysterie an neuer Steuer aufblühen läßt.

    Greta hat letztlich völlig Recht, a b e r, es ist eine Frage, wo und an welcher Stelle fängt man denn an, etwas zu tun!
    Wenn Plastik die Weltmeere verunreinigt, sollte man zuerst da anfangen, wo es begonnen hat- oder weiterhin passiert.
    Ich glaube kaum das irgend ein Aldikunde seine Plastiktasche, Tüte oder Strohhalm in den Ozean geworfen hat. Das waren die, die einmal Geld kassiert haben für die Aushändigung der Tüte und dann noch Geld kassiert haben, um die zu entsorgen. Gleiches gilt für die Elektrogeräte. Wer verkauft, muss den Abfall auch zurück nehmen.

    Konkret an der Stelle setzt Lobbyarbeit ein!!!
    Lobbyisten sind es, die die Gesellschaft steuern oder für dumm verkaufen und unsere Politiker, die VOLKSVERTRETER, blasen in das Horn der Lobbyisten.
    So lange wie das Volk es mit sich machen lässt, wird sich vieles, aber nichts verändern.

    Es ist so, wie jemand geschrieben hat:
    Warum soll sich das CO2 verringern, nur weil man Steuern dafür zahlt?

    Einen schönen Sonntag wünsche ich

  2. Brigitte B. // 10. August 2019 um 11:01 //

    Ich finde Feuerwerk für Umwelt, Tiere, Portemonnaie unnötig. Wie viele Menschen sprengen sich Körperteile weg.
    Entnervend finde ich besonders, dass ab Feuerwerksverkauf geböllert wird sowie noch Tage nach Silvester.

    Ein kontrolliertes Feuerwerk für Alle, einmal im Jahr an Silvester, wenn es denn sein muß, wäre in Ordnung.

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