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Dr. Mayssoun Zein Al Din, das Kindermädchen aus Gescher

.. und ein Stück echte Gescheraner Erfolgsgeschichte

Gescher (fjk). Ministerpräsident Armin Laschet in Gescher. Keine Frage, er  ist der  „Star“ des gestrigen Stadtjubiläums. Doch wer ist  die Frau mit der Riesensonnenbrille an seiner Seite? Eine Gescheranerin!!! …auch wenn sie einen Namen trägt, der so gar nicht nach Gescher klingt: Dr. Mayssoun Zein Al Din.

Franzis Biringer, Sprecherin der Bürgerinitiative #ichzahldasnicht, „fällt der Kitt aus der Brille“ als sie den Ministerpräsidenten mit der eleganten Dame kommen sieht: „Ist das Maysche? Das ist Maysche!“  ist Franzis Biringer perplex. Zusammen mit Monika Thoma wartet sie auf Armin Laschet, um ihm einen Bittbrief für die Abschaffung der Straßenausbaugebühren zu übergeben. Das wird jetzt fast zur Nebensächlichkeit. Mit dieser Begegnung der besonderen Art hat sie nicht gerechnet.

„Maysche,“  alias Dr. Mayssoun Zein Al Din, Lehrbeauftragte der RWTH Aachen sowie der Westfälischen Wilhelmsuniversität Münster, und im Hauptberuf „rechte Hand“ des Ministerpräsidenten Armin Laschet, ist heute zuhause. Dort wo für die gebürtige Libanesin 1992 ihr Leben in Deutschland begann, in Gescher als Kindermädchen bei Franzis Biringer von der Carolusstraße.

Wie war denn „Frau Doktor“ als Kindermädchen? Franzis Biringer kommt in`s Schwärmen. „Sie hat sehr an meiner Tochter Ann Kathrin gehangen. Wir  hatten ein  herzliches Verhältnis miteinander,“ erzählt sie. Wir haben viel gesprochen und diskutiert. „Maysche“ wollte immer alles wissen! Freundlichkeit und absolute Zuverlässigkeit stachen besonders hervor …. Sie ging fast 2 Jahre bei uns ein und aus. Wir haben sie  sehr gemocht. Das ich sie heute hier wieder treffen würde und in dieser Position, damit habe ich absolut nicht gerechnet.“

Ihr Chef, Armin Laschet, ging in seiner Festrede auf das Thema Integration und die „echte Gescheraner Erfolgsgeschichte“ ein, ohne den Namen seiner Mitarbeiterin zu nennen. Fünf Geschwister  hat Dr. Mayssoun Zein Al Din, fast alle haben  promoviert und sind heute in leitenden Positionen tätig. Die Eltern leben nach wie vor in Gescher.

#berkelfestival

4 Kommentare zu Dr. Mayssoun Zein Al Din, das Kindermädchen aus Gescher

  1. Hi Shorty, ein solches Lob aus dem Munde des Chefredakteurs (Ex) des lokalen Leitmediums macht uns baff. Danke. ..kommt natürlich in der „Redaktion“ an die Pinwand. Lass es Dir weiter gut gehen.

    Herzliche Grüße
    Mecki

  2. Stadtgast // 25. August 2019 um 09:36 //

    Gescher ist besser als sein Ruf. Eine tolle Geschichte. Vielleicht gibt es davon ja noch mehr.
    Steht Gescher wirklich gut zu Gesicht

  3. Wilfried Moryson // 25. August 2019 um 07:00 //

    Ein Bittbrief an einen gnädigen Landesvater???

  4. Norbert Klein // 24. August 2019 um 15:54 //

    Hallo Mecki, Du hast das Stadtjubiläum super aufbereitet. Sehr lesenswert: Die Geschichte von“Maysche“. Weiterhin viel Glück und Erfolg. Schaue jetzt öfter in den Gescher Blog.
    Viele Grüße
    Shorty

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