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Schulhof der Gesamtschule soll ein Prachtstück werden

Konzept vorgestellt. Zeitnahe Pflegemaßnahmen dringend erforderlich

Gescher (fjk). In die Gebäude der Gesamtschule  wurden in den vergangenen Jahren Millionen Euro investiert. Das in Gescher  alle Schulabschlüsse bis zum Abitur gemacht werden können, war für die Glockenstadt ein schulpolitischer Quantensprung.  Diesem Anspruch folgt das Umfeld der  Baulichkeiten allerdings kaum. Eine Schulhofumgestaltung soll das  ändern. Rainer Wies vom Büro Kleihues + Kleihues trug  dem Ausschuss für Generationen und Familie (GFBKS) am Mittwochabend ein Konzept vor.

Architekt Rainer Wies ist Fachmann was die Aufgabenstellung betrifft. Dazu besonders motiviert. Er wohnt auf dem Bönningskamp, sein Sohn besucht die Gesamtschule. Für die Schule fast schon ein Glücksfall. Zusammen mit  der Schulhof-AG an der Gesamtschule Gescher entwickelte er umfassende Änderungen in der Außengestaltung des Schulgeländes.

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Fraktionsübergreifend wurde das vorgestellte Konzept gelobt. Matthias Homann von der UWG bat darum, auch für eine „vernünftige Beleuchtung“ Sorge zu tragen. „Wir halten das für extrem wichtig.“ Dem Klimaschutz sollte bei den Planungen Rechnung getragen werden, meinte Bernd Witte, CDU. Es seien von Schülern der Gesamtschule hierzu interessante Vorschläge gekommen, ob die berücksichtigt worden seien? Das sei sicherlich möglich, meinte Rainer Wies.

Anne Hauling, FDP, unterstützte das Konzept. Sie meinte jedoch, dass man mit gewissen Dingen nicht 4 bis 6 Jahre warten könne, wie von der Verwaltung angedacht. Das Gelände mache in vielen Bereichen einen unordentlichen, ungepflegten Eindruck. Man sollte das so nicht lassen und umgehend Maßnahmen ergreifen. Sie nannte aktuelle Beispiele.

 

Rita Hölker, SPD, wies auf das Vandalismusproblem hin. Der Schulhof müßte so gestaltet sein, dass die Schüler lange daran Spaß hätten. Bürgermeister Kerkhoff sagte, man müsse den Jugendlichen grundsätzlich Raum, auch öffentlichen Raum zur Verfügung stellen.

Schulleiter Bernhard Manemann-Kallabis argumentierte in die gleiche Richtung: “ Das ist ein sehr, sehr gelungenes Konzept. Der heutige Schulhof passt nicht zu den Bedürfnissen, den die Kinder haben. Wir müssen Leben auf dem Schulhof haben. Auch andere Vereine und Verbände sollten willkommen sein. Dann haben wir die Chance, dass der Vandalismus auch zurückgeht. Den Schulhof nach 18.00 Uhr abschließen ist nicht die Lösung.“

Nun wird sich die Verwaltung mit den Vorschlägen beschäftigen. Anhand der vorgestellten Planung wird sie einen Bauabschnittsplan mit Kostenschätzung erstellen. An der weiteren Planung wird  die Schulkonferenz beteiligt, heißt es im einstimmigen Beschluss. 

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2 Kommentare zu Schulhof der Gesamtschule soll ein Prachtstück werden

  1. Kann mich Irmgard nur voll anschließen. Was soll der Quatsch? Schon mal gesehen wie es dort aussieht? Ich wäre schon froh wenn der Schulplatz sauber wäre. Es lohnt nicht großartig zu investieren um es dann wieder vergammeln zu lassen. Freigabe der Geldmittel nur wenn der Schulhof dauerhaft sauber ist.

  2. Erst in fünf Jahren den Schulhof umgestalten? Es muss ja nicht gleich ein Prachtstück her. Einen Garten können die Schüler selbst anlegen, dann lernen sie vielleicht auch wieder den richtigen Umgang mit Lebensmitteln. Der jetzige Schulhof sieht verkommen aus. Wenn dieser nicht einmal sauber gehalten werden kann, lohnt es sich dann, Millionen in neue Investitionen zu versenken? Hoffentlich werden die Handys vom Schulhof verschwinden, dann braucht es auch nicht so viele Sitzmöglichkeiten. Bewegung brauchen die Kinder, besonders in der Ganztagsschule. Es könnte auch über ein Fitnessraum nachgedacht werden. Es gibt viel zu tun, es sollte angepackt werden!

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