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Eduard Pestel-Institut: Gescher mit guten Perspektiven

Entwicklung der Stadt liegt in den Händen der Kommunalpolitik

Gescher (fjk). Unter dem Titel „Wohnraumoffensive Münsterland“ trug Dipl. Ökonom Matthias Günter vom Eduard Pestel-Institut für Systemforschung aktuelle Daten zur Wohnraumsituation und Bevölkerungsentwicklung in der Sitzung des Bau- und Planungsausschusses vor. Interessierte Beobachter, unter ihnen auch Vertreter der Banken, hörten seine  Botschaft: „Die weitere Entwicklung der Stadt in einer insgesamt attraktiven Region kann die Stadt selbst steuern und hängt im wesentlichen von kommunalpolitischen Entscheidungen ab.“

Faktoren und Indikatoren seien Bevölkerungsentwicklung, Wirtschaftsentwicklung, Zuwanderung, Attraktivität der Stadt und natürlich die zur Verfügungstellung von Wohnmöglichkeiten bzw. Wohnbaugrundstücken, erläuterte Günter.

Im Zeitraum zwischen 1996 und 2017 bewegte sich die Neubauintensität in Gescher vermehrt unterhalb des Niveaus vom Kreis Borken. Die höchste Neubauintensität wurde 2000 erreicht, während das Jahr 2013 die geringste Neubauintensität markierte. Im Durchschnitt lag die Neubauintensität in Gescher mit 1,19% unter dem kreisweiten Durchschnitt von 1,36%.

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Motor für die sich verbessernden Faktoren sei die steigende Zahl von Arbeitsplätzen in Gescher. Seit 1995 seien diese um 84,9% gestiegen. Der Wert im Kreis Borken lag bei 33,4%. Insbesondere seit 2013 konnte eine dynamische Entwicklung beobachtet werden (Campus Start).

Die Zahl der Einpendler lag im Betrachtungszeitraum bis zum Jahr 2014 unterhalb des Niveaus der Auspendler. Seit 2017 liegt ein Ausgleich an Ein- und Auspendler vor.

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