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Neue Spielhalle: Hotspot für organisierte Kriminalität?

Bürgermeister Kerkhoff: Keine Möglichkeit Spielhalle hier zu verhindern

Gescher (fjk). Die Nachbarn sind beunruhigt, mehr als beunruhigt: In der ehemaligen Gastronomie Tanko Mimo an der AVIA Tankstelle entsteht z. Zt. eine neue Spielhalle. „Wer hat das genehmigt?“ fragt man sich in der Nachbarschaft. Zusammen mit der Tankstelle werde das ein „Hotspot für organisierte Kriminalität,“ dessen ist man sich  sicher.

Erst vor geraumer Zeit  hat die Immobilie incl. Tankstelle einen neuen Eigentümer bekommen. Auskünfte über Umfang, Betreiber und Eröffnung der Spielhalle zu erhalten, gestaltet sich schwierig. Sicher ist, dass mind. 12 „Spielmaschinen(?)“ aufgebaut werden sollen.

Der Kreis Borken habe eine Bauvoranfrage auf Nutzungsänderung positiv beschieden. Auch ein  Bauantrag sei mittlerweile gestellt worden und werde nach derzeitiger Sachlage vermutlich ebenfalls positiv beschieden werden, teilte Bürgermeister Kerkhoff auf Anfrage mit. Die Stadt Gescher sei über die Verfahrensschritte Bauvoranfrage und Bauantrag in Kenntnis gesetzt worden, selber aber nicht Baugenehmigungsbehörde und könne deshalb  den Betrieb dort auch nicht verhindern. 

Lies hier mehr zum Thema: „Spielhallen in Gescher“

19 Kommentare zu Neue Spielhalle: Hotspot für organisierte Kriminalität?

  1. @MichaelKnechten
    Und Sie sind erwiesener Computerexperte und Zukunftsprophet und außerdem der Blockwart dieses Blogs?

    Die sogenannte Digitalisierung ist auch kein Allheilmittel. Überall Alexa-Wanzen, EC-Karten und Handies und das nur um uns Bürger zu kontrollieren. Aber ich mach das nicht mit und lass mich von den da oben bevormunden.

  2. Michael Knechten // 27. September 2019 um 21:08 //

    Herr Kunst, bitte machen Sie die Kommentarspalte zu, man muss sich für die zur Schau gestellte Dummheit der Mitbürger wirklich schämen.

    Goldenes Handwerk? Die meisten Auftragsbücher der Handwerker laufen aus, Kurzarbeit an vielen Ecken. Der Metatrend bei der Transformation der (deutschen) Wirtschaft ist eindeutig die Digitalisierung, bei der die Unternehmen am Campus mit ihren Dienstleistungen und Produkten ganz vorne mitspielen.
    Aber gut, das wird das hier pöbelnde Prekariat, deren Arbeitsplätze durch die Digitalisierung wegrationalisiert werden, ohnehin nicht verstehen…

  3. Blödsinn!!1! Eine Stadt wie Gescher sollte besser auf etwas solides setzen. Handwerk halt goldenen Boden, das gilt immer noch.

    Wenn die Internetblase wieder platzt, sind Computerunternehmen schneller wieder aus Gescher verschwunden als man gucken kann. Dann stehen die ganzen Gebäude leer und Dann?

  4. GeschersBölleken // 27. September 2019 um 19:52 //

    Organisierte Kriminalität, Drogenumschlagplatz, Rotlicht Campus und Saunaclub? Wenn ich hier einige Kommentare von Einheimischen so lese, wundert es nicht wenn die Campus Unternehmen auf Fachleute von „außerhalb“ setzen. Als gebürtiger Gescheraner kann ich mich über soviel Borniertheit nur schämen.

  5. BauerFrizz // 27. September 2019 um 14:02 //

    Passt ja ganz gut, das Volksbank auf den Campus baut. Dann können die ganzen Campus Computer-Fuzzies ihre ganze Kohle direkt in die Spielhölle bringen.

  6. Hänschen // 27. September 2019 um 13:24 //

    Wir brauchen keine Spielhalle in Gescher und schon gar nicht auf dem Campus. Frage mich wer sowas genehmigt hat.

  7. Campus Kollege // 26. September 2019 um 20:44 //

    Horizontales Gewerbe auf dem Campus? Ich arbeite selber auf dem Campus und komme häufig spät abends von Geschäftsterminen zurück oder setze Fahrgemeinschaften dort ab. Wann wollen Sie denn derartiges beobachtet haben? Auch wenn das Gelände frei zugänglich ist, handelt es sich um ein Privatgrundstück. Hier hat die Stadt keine Handhabe. Haben Sie Ihre Beobachtungen mal gegenüber den dort ansässigen Firmen bekannt gemacht? Bitte mehr Informationen, dann leite ich das hier auf dem Campus mal weiter.

    Was das Thema Mitarbeiter angeht kommen hier sehr viele Kollegen aus unterschiedlichsten Firmen direkt aus Gescher oder sind hier hingezogen. Also zu behaupten hier arbeiten nur Auswärtige ist Quatsch. Schauen Sie bitte allein mal wie viele Kolleginnen und Kollegen vom Campus in die Restaurants und Imbissbetriebe der Stadt strömen. Oder die Mittagspause für den Einkauf nutzen.

  8. Michael Knechten // 26. September 2019 um 20:15 //

    „ Bin sowieso gegen dieses Campus Projekt, da es unsere schöne Innenstadt kaputt macht und Arbeitsplätze vernichtet.“

    Selten soviel Dummheit in einem Satz verpackt gelesen. Okay, das Interview des Gescheraner Kaufmanns bei RTL war schon eine ähnliche Hausnummer.

  9. nur ein ganz normal bürger // 26. September 2019 um 18:05 //

    Die Glücksspielsteuer ist eine der besten Einnahmequellen und daher gern gesehen. Es ist nicht verwunderlich warum beispielsweise in Reken, Raesfeld oder Ahaus so riesen Spielotheken willkommen geheißen wurden. Auf Lasten (Glücksspiel, Zigaretten, Alkohol) anderer Geld zu verdienen hat in Deutschland immer schon sehr gut funktioniert. Zudem sind doch seit langem Spielgeräte in der Tankstelle vorhanden. Ich glaube kaum das sich dort an dem Metier etwas ändert. Wir können nur froh sein das es in der Innenstadt in einem von den vielen leeren Ladenlokalen so etwas nicht entsteht.

    Gescher kann froh sein das es einen Campus dieser Größenordnung besitzt. Das birgt ein Riesenpotenzial. Das ist aber ein anderes Thema und gehört hier nicht hin.

    Bisher trieft es hier nur so vor Vorurteilen und kommt mir bekannt vor als damals das Life eröffnete. Heute kräht da kein Hahn mehr nach. Hinter vorgehaltener Hand wird da nur noch neugierig getuschelt.

    Da sehe ich in Gescher ganz andere Baustellen.

  10. Der Campus ist ein Segen für unsere Stadt. Gut finde ich, dass sich dort neben Develop auch andere Unternehmen wie Windhoff und Shopmacher ansiedeln.

  11. Genau Brigitte, ist noch niemandem Aufgefallen dass es der Stadt finanziell besser geht seitdem der Campus an den Start gegangen ist? Auch in diesem Jahr wird die Stadt wieder 1 Million mehr als geplant in der Kasse haben. Woher kommen die wohl? Fragen Sie mal Herrn Pliete 😉

  12. Brigitte B. // 26. September 2019 um 17:16 //

    Was werden denn hier für befremdliche Behauptungen aufgestellt? Es arbeiten sehr wohl sehr viele Gescheraner auf dem Campus; gerne würden sich noch sehr viel mehr Kollegen in Gescher ansiedeln, die derzeit in umliegenden Orten wohnen – aber wo sind die Wohnungen? Bald gibt es ja endlich ein Baugebiet für die bauwilligen jungen Mitarbeiter.

    Außerdem werden auf dem Campus Erlöse und damit Steuern generiert, die die Stadt aus der Haushaltssicherung geführt haben.

  13. Drogenumschlagplatz Schüringsweg und Rotlicht Campus. Das ist schon befremdlich

    Das auf den Campus wenig Einheimische arbeiten kann man aber nicht dem Bürgermeister vorwerfen. Das sind die Unternehmen in Schuld.

  14. Herr Bürgermeister, was kommt als nächstes? Ein Saunaclub, ein Bordell oder eine Drogenküche?

    Das abendliche Treiben auf dem Campus Gelände ist mir auch schon aufgefallen.

    Bin sowieso gegen dieses Campus Projekt, da es unsere schöne Innenstadt kaputt macht und Arbeitsplätze vernichtet. Die Arbeitsplätze die auf dem Campus entstehen gehen sowieso nur an studierte Yuppies von außerhalb. Unsere schöne Stadt profitiert kaum davon.

  15. Klein-Las-Vegas trifft es wohl sehr gut. An der Tankstelle treiben sich abends sowieso schon viele zwielichtigen Gestalten rum. Eine Spielohthek wird das sicherlich nicht verbessern.

    Fehlt eigentlich nur noch das horizontale Gewerbe auf dem Areal. Obwohl das gibt es ja schräg gegenüber beim Campus zu später Stunde, wenn die leichten Damen rüberwandern vom A31 Parkplatz um ihre Dienste anbieten. Und ja, bevor jemand fragt, ich es live sehen müssen wie jemand mit runtergelassener Hose aus einen Camper kam.

    Glücklicherweise laufen dort auf dem Campus am Abend keine Kinder und nur Jogger/Hundebesitzer herum. Ein schöner Anblick ist das aber trotzdem nich. Die Stadt sollte da mal aktiv werden.

  16. verärgerter Bürger // 26. September 2019 um 00:32 //

    …“nach derzeitiger Sachlage vermutlich ebenfalls positiv beschieden werden, teilte Bürgermeister Kerkhoff auf Anfrage mit. Die Stadt Gescher sei über die Verfahrensschritte Bauvoranfrage und Bauantrag in Kenntnis gesetzt worden, selber aber nicht Baugenehmigungsbehörde und könne deshalb den Betrieb dort auch nicht verhindern.“

    Ich darf an dieser Stelle daran erinnern, das der Bürgermeister, so
    E R, oder der Bauherr es denn für notwendig erachtet, auch mal für diesen nach Borken fährt, um eine Genehmigung zu besorgen!

    Ich könnte mir vorstellen, das es auch möglich sein müsste, den Bürgermeister erneut auf Reise nach Borken zu senden, um
    „im Sinne der Stadt Gescher“ dort vorstellig zu werden, damit die o.g. Genehmigung VERSAGT wird!

    Es ist, wie an anderen Stellen auch, immer eine Frage des Willens.
    Es wird niemand anzweifeln wollen, wenn ein Bürgermeister bei der Kreisbaubehörde anklopft und darum bittet, die Genehmigung bitte zu versagen, dann wird sich dort jemand was dafür einfallen lassen.
    Da bin ich mir ganz sicher!
    Wie man sich in umgekehrte Fälle ebenfalls was hat einfallen lassen.

  17. Wetten,dass sich recht schnell auf dem gesamten Grundstück immer mehr
    „irgendwie“ gleich aussehende Männer tummeln und krumme Sachen machen.
    Der Tankstellenumsatz wird abnehmen oder durch getunte PKW-Besitzer
    neu verteilt. Ein neues Mekka.

  18. Wer braucht überhaupt so viele Spielhallen in Gescher? Denkt der Bürgermeister denn damit tut er was gutes für seine Bürger?

    Das Konzept kennt doch jeder der mal in einer war: es ist nie was los ausser einer sitzt am Automaten, der verzockt aber in paar Jahren Haus und Hof und schon lohnt es sich für die Spielhallen. Meist zahlt dann langfristig das Sozialamt für solche Leute.

    Genau das gleiche mit dem geplanten Wettbüro, braucht kein Mensch und zieht Kriminelle an.

    Sicher hätte man das verhindern können, wenn man denn will …..

  19. Das ist doch wohl der absolute Gipfel der Fehlplanung. Aus diesem kleinen Ort wird „Klein-Las-Vegas“. Man schlaegt fassungslos die Haende ueber den Kopf zusammen. Sinnvoll waere es dann bei dieser Entscheidung des Kreises Borken eine Suchtberatungsstelle nebenan zu eroeffnen. Man-man-man, was macht IHR nur für einen Murks.

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