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Kerkhoff: „Ich bin kein Glücksspiellobbyist“

Gescher (fjk). Die mögliche Genehmigung von zwei Glücksspieleinrichtungen, eine Spielhalle an der Bahnhofstraße und ein Wettbüro an der Lindenstraße, ärgert die Bürger. „Wer hat das genehmigt?“ ist die immer wieder gestellte Frage. Bürgermeister Kerkhoff nimmt heute dazu Stellung.

Am Ende der Amtszeit von Bürgermeister Kerkhoff im nächsten Jahr könnte sich die Anzahl der Spielbetriebe in Gescher verdoppelt haben. Mit dem fatalen Signal an Spielhallenbetreiber, in Gescher gebe es eine spielhallenfreundliche Verwaltung. Bürgermeister Kerkhoff ein Glücksspiellobbyist? Das weist der Verwaltungschef energisch zurück.

In der letzten Ratssitzung stellte die FDP-Fraktion hierzu Fragen. Sie wollten vom Verwaltungschef wissen, ob er gedenke das Wettbüro an der Lindenstraße zu genehmigen oder vielleicht den Spielbetrieb schon genehmigt habe. Diese Fragen wollte Kerkhoff im öffentlichen Teil nicht beantworten.

Im Gespräch mit GescherBlog erläuterte der Verwaltungschef die besondere Problematik im Falle der Genehmigung eines Wettbüros an der Lindenstraße. Das Gesetz sehe  vor, dass eine Spielhalle und ein Wettbüro nicht in einem Gebäude sein dürften. Das dürfe aber nicht zu falschen Schlussfolgerungen führen. Nach aktueller Rechtssprechung dürften Spielhalle und Wettbüro sehr wohl in einem Gebäude sein. Entscheidend seien bauliche Trennung und unterschiedliche Eingänge. „Genehmigt ist an der Lindenstraße aber noch nichts. Wir sind in der Prüfung.“

Vor Ort an der Lindenstraße scheint alles in trockenen Tüchern zu sein: Man kündigt die Neueröffnung in Kürze an.. und sucht schon mal Personal.

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