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Krach mit Enercon: „Wenn wir Sie sehen, schmeißen wir Sie raus“

Gescher (fjk). „Warum befolgen Sie nicht meine Anweisungen? Hiermit erteile ich Ihnen Hausverbot,“ diese deutliche Ansage machte heute Morgen überraschend ein Sprecher der Enercon an GescherBlog. Er beschwerte sich, die Presseberichterstattung bei GescherBlog sei nicht mit der Enercon „abgestimmt..“ 

Worum geht`s? Am 20. September berichtete GescherBlog über einen öffentlichen Termin an der Windkraftbaustelle in Hochmoor -Lies hier- Die Tendenz des Beitrages  positiv.

Kein guter Stil indes  die Weigerung des Anrufenden, seinen Namen zu nennen.. auch auf wiederholte Nachfrage tat er das nicht. „Sie haben sich mir gegenüber unflätig geäußert“????? Welch eine Arroganz! Die „Unflätigkeit“ sah der Enercon-Mitarbeiterin darin, dass ihm klar gemacht wurde, Gescherblog werde niemals mit wem auch immer eine Berichterstattung „abstimmen“.  Schließlich sind wir nicht in der Türkei..

„Wenn wir Sie sehen.. schmeißen wir Sie raus“. – Gute Öffentlichkeitsarbeit sieht anders aus, keine Frage!

7 Kommentare zu Krach mit Enercon: „Wenn wir Sie sehen, schmeißen wir Sie raus“

  1. @Dave

    Glaubwürdigkeit hin, Glaubwürdigkeit her.. das der Anrufende ein Mitarbeiter der Enercon war, steht unzweifelhaft fest. Ausserdem liegt die Handynummer hier vor.
    Ich stimme Ihnen aber zu. GescherBlog unterstützt die Energiewende. Insofern macht „der Auftritt“ des Enercon-Mitarbeiters eigentlich keinen Sinn. Warum erst 3 Wochen nach dem Ereignis?

    Der Betreiber der Windkraftanlagen hat mich zwischenzeitlich kontaktiert und ebenso sein Befremden über den Vorgang zum Ausdruck gebracht. „Damit haben wir nichts zu tun“.

    Es ging um die Frage, ob die Presse eine Berichterstattung mit der Enercon abstimmen muss. Natürlich nicht. Das war so wichtig, dass man selbst nach 3 Wochen noch einmal darauf reagiert hat. Zensur ist nicht hinnehmbar. Es wurde beim damaligen Termin wohl darum gebeten, technische Details nicht zu fotografieren oder zu filmen. Das habe ich natürlich akzeptiert. Man möge sich das Video anschauen: Wenig Windrad, ein bisschen lustig vielleicht.. am Ende.

    http://www.gescherblog.de/?p=43296

  2. Ich verstehe diesen ganzen Artikel nicht. Was lässt Sie denn so sicher sein, dass dieser Herr wirklich ein Angestellter von Enercon war oder sich nicht vielleicht lediglich als solcher ausgab? Sollte der Anrufer aus dem Hause Enercon sein, ließe sich der Anrufer doch über die Rufnummer ausfindig machen.

    Es ergibt schlicht keinen Sinn, dass ein Unternehmen jene Presse kaltstellen will, die ihm eigentlich wohlgesinnt ist.

    Insofern ergeben auch Kommentare wie „Weiter so!“, die suggerieren, dass Ihre Enercon-Berichterstattung kritisch war, keinen Sinn. Sie selbst schrieben, dass sie tendenziell positiv über Windkraft berichteten.

    Für mich wirft dieser Bericht mehr Fragen auf, als er beantwortet. Zudem wirkt er auf mich nicht glaubwürdig, in der Weise, wie er verfasst ist. Nicht zuletzt die fehlerhafte Zeichensetzung lassen eher auf einen Schnellschuss schließen, denn auf sorgfältig (investigativen) Journalismus.

  3. Danke Franz-Josef! Es macht mir echt Angst, wer Geld hat, hat die Macht!

  4. JoeZett // 9. Oktober 2019 um 20:35 //

    Wenn Unternehmen meinen, sich über das Grundgesetz stellen zu müssen, insbesondere über den Artikel 5 des GG, dann hat das schon einen etwaigen diktatorischen Charakter. Wie man sieht sollten solche Unternehmen aufpassen, wie sie mit den Menschen umgehen:

    https://www.welt.de/wirtschaft/energie/article137970641/Macht-der-Infraschall-von-Windkraftanlagen-krank.html

    Denn es kann sich schnell was ändern „im Staate Dänemark“!

  5. Nur wer etwas zu verbergen hat, reagiert so.
    Die Pressefreiheit muss nicht nur erhalten, sondern gestärkt werden.
    In welchem Land leben wir mittlerweile?
    Demokratie ist ……
    Im Grundgesetz steht ….
    Ende der Diskussion!

  6. Mach weiter so FJ

  7. Franz-Josef, wer so angegriffen wird, der macht alles richtig! Weiter so! Wahrheit tut vielen weh, da ist man schon mal unbeliebt! Gruß Wolfgang Gnesner

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