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Turteltaube ist Vogel des Jahres 2020

Vogel der Liebe und des Friedens vom Aussterben bedroht

Gescher (wdr/nabu). Nach der Feldlerche ist jetzt erneut ein Vogel zum Vogel des Jahres erklärt worden, der unter der intensiven Landwirtschaft leidet: Die seltene Turteltaube. Sie ist sogar der erste Vogel des Jahres, der auf der weltweiten Roten Liste steht.

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Die Turteltaube wurde vom Naturschutzbund (NABU) und seinem bayerischen Partner LBV (Landesbund für Vogelschutz) zum „Vogel des Jahres 2020“ gewählt. Damit wollen die Verbände darauf aufmerksam machen, dass die Turteltaube stark gefährdet ist.

Das Gurren der Turteltaube ist kaum noch zu hören

Die Turteltaube gilt als der Vogel der Verliebten. Früher war das Gurren häufig zu hören, mittlerweile ist der Bestand aber dramatisch eingebrochen und das europaweit. Der Bestand der Turteltauben hat sich in den vergangenen Jahren deutlich reduziert, weil hierzulande Brutplätze fehlen und sie darüber hinaus aufgrund der intensiven Landwirtschaft kaum noch Nahrung finden.

LBV und NABU beklagen, dass durch die Ausweitung von Anbauflächen Brachen, Ackersäume, Feldgehölze und Kleingewässer verloren gehen. Außerdem litten die Turteltauben darunter, dass Ackerwildkräuter durch Herbizide verschwänden und Saatgut chemisch behandelt werde.

Politischer Druck soll erhöht werden

Zwar wurde im Mai 2018 in der EU ein Aktionsplan zum Schutz der Europäischen Turteltaube verabschiedet, doch dieser scheint nicht viel gebracht zu haben. Nun soll Bundesumweltministerin Svenja Schulze mit einer Petition dazu gebracht werden, Turteltauben besser zu schützen. Die Politikerin soll sich neben einer verbesserten Landwirtschaftspolitik auch für das dauerhafte Aussetzen der Abschussgenehmigungen in den EU-Mitgliedsstaaten einsetzen, wie es heißt.

*Quelle: wdr/nabu

12 Kommentare zu Turteltaube ist Vogel des Jahres 2020

  1. Christian // 15. Oktober 2019 um 14:37 //

    Wenn ihr keine Ahnung habt, was die Unternehmen dort machen, dann fragt doch einfach mal bei denen nach oder besucht deren Homepages, anstatt hier so einen Unsinn (Rotlicht-Campus, Drogenküche, etc.) über zu verbreiten.

    D.velop ist Hersteller von einer Dokumentenmanagement-Software (Stichwort papierloses Büro und Digitalisierung). Shopmacher stellt E-Commerce Shopsysteme für weltbekannte Marken her (E-Commerce hat den stationären Handel schon längst überholt). Dann gibt es da noch Windhoff Software, die Beratungsdienstleistungen im SAP-Umfeld machen (SAP ist das erfolgreichste IT-Unternehmen Europas). Also alles sehr solide und zukunftsträchtige Bereiche.

    Das dort neue Gebäude entstehen ist doch eher ein gutes Zeichen. Ein Gebäude wird soweit eich weiße von Windhof gebaut und das andere von Volksbank. Glaubt ihr im Ernst, das diese Unternehmen dort investieren, damit sich dort Wettbüros/Spielcasinos ansiedeln können.

  2. Was ist denn hier los? Die armen Turteltauben. Zur Klarstellung:

    1.Ein Wettbüro soll an der LINDENSTRASSE eröffnet werden. Der Bürgermeister kämpft noch mit sich und der Genehmigung.

    2. Eine neue SPIELHALLE wird es neben der Avia-Tankstelle geben. Lt. Stadtverwaltung war das nicht zu verhindern.

    3. Auf dem Campus geht niemand dem horizontalen Gewerbe nach. Mit Turteltauben in dem Beitrag ist eine vom Aussterben bedrohte Vogelart gemeint.

    Man fasst es nicht 🙁

  3. Kaischen // 15. Oktober 2019 um 14:07 //

    Das dort leichtbekleidete Damen anzutreffwn sind hab ich auch schon häufiger gehört. Was kommt danach? Eine Tabledance Bar?

    Wie naiv seit ihr eigentlich? Was denkt ihr warum niemand weiß was Devellop, Shopsmacher und Co. dort eigentlich nachen. Besser auf was handfestes setzen.

    Wenn die Heizung kaputt ist können uns die Schnösel von Campus ganz sicher nicht helfen.

  4. Jetzt ist mal langsam gut! Ich arbeite selbst auf dem Campus. Es gibt auf den Campus weder Huren noch Freier. Es gibt auch keine Crack-Junkies,Drogenküchen, Clan- und Bandenkriminalität.

    Außerdem lockt ein Wettbüro nicht automatisch horizontales Gewerbe an. Und das eines hier her kommt habe ich noch nicht gehört.

  5. Volker Puttmann // 15. Oktober 2019 um 13:16 //

    …das haben wir von der Digitalisierung..Spielhöllen, Nutten und nachts trittste überall in die Haschischspritzen.

  6. Der Stadt geht es so gut, weil man früher auf solides Handwerk und ehrliche Kaufleute gesetzt hat und nicht auf kurzfristige Trends.

    Das das ganze Areal nachts immer mehr zum Hurentreff verkommt ist dann natürlich unerträglich.

  7. Brigitte B. // 15. Oktober 2019 um 12:33 //

    Realsatire pur. Meinungen von keinerlei Sachkenntnis getrübt. Wenn´s nicht so furchtbar wäre, könnte ich mich schieflachen.

    Wieso geht es der Stadt Gescher finanziell so gut? Mal kurz überlegen….könnte das mit den Gewerbesteuereinnahmen auf dem Campus zusammenhängen?

    Und das unter dem Artikel über die arme Ringeltaube.

  8. Vonwegen It-Unternehmen. Dort auf dem Campus soll sich unter anderem ein Spielcasino ansiedeln. Mein Nachbar meint, das ein Wettbüro in kürze folgen soll und auch die SchischaBar dorthin umziehet.

    Da sieht man mal das es mit der IT alleine in Gescher auch nicht geht. Gut finde ich das aber trotzdem nicht.

  9. Tresken57 // 15. Oktober 2019 um 12:01 //

    Sehe ich auch so. Der Campus ist mir nicht geheuer. Man hört ja einige wilde Geschichten was dort, vorallem Nachts, so abgeht.

    Wir haben auch schon genug Computerläden in Gescher. Mich würde das nicht wundern, wenn das bald alles leer steht. Und wer muss dafür aufkommen, Herr Bürgermeister? Natürlich der kleine Mann aus Gescher.

  10. Für mich ist der Bürgermeister der Vogel des Jahres, der uns mit diesem unsäglichen Campus Projekt ein Riesenei ins Nest gelegt hat. Dort wird immer weitergebaut, aber für wen eigentlich? So viele Leute können dort garnicht arbeiten.

  11. Diedesheim // 15. Oktober 2019 um 10:31 //

    Guckst du hier , auszug aus NABU Jahr 2012 !

    Teils aus Unwissenheit oder Gedankenlosigkeit, teils aus Absicht zerstörten Hausbesitzer bei Renovierungen oder Gebäudesanierungen in den vergangenen Jahrzehnten zahlreiche Brutplätze der Dohle. Viele Gemeinden vergitterten oder verschlossen Einflugmöglichkeiten in Kirchtürmen. Die Dohle ist jedoch dringend auf Nistplätze in unseren Siedlungen angewiesen, denn die Populationen der Baum- und Felsbrüter sind zusammengebrochen. Nur in unseren Dörfern und Städten in direkter Nachbarschaft zu uns Menschen können wir ihr eine Zukunft bieten.
    In Deutschland brüten nach gegenwärtigem Stand rund 100.000 Dohlenpaare. Nahezu aus allen Regionen werden rückläufige Zahlen gemeldet. Deshalb steht die Dohle in mehreren Bundesländern auf der Roten Liste der gefährdeten Vogelarten oder auf der Vorwarnliste. In Brandenburg ist die Art nach jahrzehntelangen Rückgängen inzwischen vom Aussterben bedroht. Nur im „Nordwesten“ Deutschlands halten sich noch größere und stabile Bestände.

    Nicht immer alles töten wollen , pflanzt mehr Bäume/Tannen für die Tauben !
    PS : Unsere Tauben haben alle überlebt !

  12. verärgerter Bürger // 11. Oktober 2019 um 14:05 //

    Ich bin kein Wissenschaftler und auch kein Kenner der Materie, a b e r, ich bin Beobachter.
    Ich beobachte nun seit über 10 -ZEHN- Jahren, wie sich bei uns Turteltauben abmühen, Brut entweder „aus zu brüten“ o d e r, Jungvögel überhaupt aufziehen zu können.
    Ich kann etwa 3 Tage vorab erkennen, wann das Nest wieder leer sein wird. Es gibt Nesträuber mit sehr gutem Verstand.
    Wenn das Nest mit einem Gelege besteht, wird entweder gewartet, bis es gut angebrütet- oder kurz vor dem Ausfallen ist, o d e r, es werden die Jungvögel entnommen, die noch keine Federn haben.
    Das geht nun schon über 10 Jahre so!!!
    Man sollte die „“schwarze Brut“ jagen, dann hätten wir auch mehr Kleinvögel!!! Ich habe mehrfach gesehen, wie ein Altvogel mit einem geklauten Jungvogel im Schnabel zum Schornstein fliegt und dort dann die Ware einfach hinnein fallen lässt.

    Es wäre an der Zeit sich dem anzunehmen.

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