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Frank Hense kehrt nach Gevelsberg zurück..

Gescher (fjk). .. und wird dort eine Kirche kaufen. Kunstsammler Hense möchte  nach dem „Vorbild der Kunsthalle“ in Gescher einen Ausstellungsort für zeitgenössische Kunst schaffen.. gespeist aus der Kunstsammlung Hense. Das berichtet am Samstag als Aufmacher die Westfalenpost Gevelsberg.

Der „Noch-Gescheraner“ kaufte in Gevelsberg das ehemalige Gotteshaus der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde von Gevelsberg, die Friedenskapelle. Den Deal hatte der Bürgermeister von Gevelsberg eingefädelt. Er hatte sich die Kunsthalle Hense in Gescher angesehen und war begeistert. Claus Jakobi brachte die Verantwortlichen in Gevelsberg an einen Tisch.. mit Erfolg.

Frank Hense wurde in Gevelsberg geboren, an der Stadtgrenze zu Sprockhövel. Dort ging er auf das Gymnasium an der Mittelstraße. Etwa zur Abiturzeit erwachte in ihm das Interesse an der Kunst, berichtet die Westfalenpost. Sein Vater habe ihn aber davon überzeugt, nicht Kunstgeschichte zu studieren sondern Maschinenbau und in den Familienbetrieb einzusteigen. Er bereue das nicht, denn das habe ihm die finanzielle Grundlage gegeben, seinen Traum einer eigenen Kunstsammlung zu verwirklichen.

Das Presseecho in der Region Gevelsberg ist groß. In einem Kommentar lobt der Chefredakteur der Westfalenpost, Stefan Scherer, das Projekt in höchsten Tönen: „Wenn alle Pläne in die Tat umgesetzt werden, gibt es am Ende nur strahlende Gesichter. Dass ein solches Projekt ein Aushängeschild für eine Stadt werden kann, zeigt Henses Kunsthalle in Gescher, die der Münsterland-Tourismus offensiv bewirbt. Frank Hense , der aus dem Münsterland zurück in seine Heimat kommt wird hier mit offenen Armen empfangen werden.“

Franz-Josef Kunst

kommentiert: Das war`s dann wohl mit der  Beziehung Frank Hense/Glockenstadt Gescher.  Sie war schon lange keine Liebesbeziehung mehr.  Dabei fing alles mit soviel Begeisterung an. Endlich mal ein Mann in Gescher der die Dinge bewegen will. Ja, selbst seine Kritiker, vornehmlich die sogen. „Poahlbörger“,  werden nicht abstreiten können:  Alles was Frank Hense in Gescher initiierte war nicht zum Schaden der Stadt, im Gegenteil.

Er baute einen modernen Kindergarten, sanierte eine heruntergekommene Geschäftsimmobilie am Kirchplatz, ebenso die alte Hueskervilla,  kaufte die Reste des Hofes Wissing, schenkte der in die Jahre gekommenen Kulturszene der Glockenstadt mit der Kunsthalle Hense ein neues, frisches Gesicht.

Sein Lieblingsprojekt -wie er selbst sagt-  war der Feierabendmarkt.  Mit dem Grundstück an der Armlandstraße scheint sich jetzt sogar ein Happyend anzubahnen. Das die Gevelsberger den „verlorenen Sohn“ mit offenen Armen empfangen, kann man verstehen. Aber wer versteht die Gescheraner?

Lies hier: „Gewohntes Denken in Frage stellen“

*Quelle: Westfalenpost Gevelsberg

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4 Kommentare zu Frank Hense kehrt nach Gevelsberg zurück..

  1. Brigitte B. // 15. Oktober 2019 um 14:49 //

    Die Gescheraner und -innen reden gerne alles kaputt. Von jeglicher Sachkenntnis befreit, manchmal auch von jedem Anstand.

    Mir tut es leid, dass sich mit Herrn Hense jemand zurückzieht, der doch Einiges zum Guten hier in dem Poahldorf bewirkt hat.

  2. Volker Puttmann // 14. Oktober 2019 um 18:42 //

    „Wer versteht die Gescheraner?“

    Zieht sich Herr Hense gänzlich aus Gescher zurück?
    Wird er alle Immobilien veräußern?
    Macht der Kindergarten dann dicht?
    Happyend an der Armlandstrasse?
    Müssen wir jetzt auf ewig die gleichen Objekte in der Kunsthalle bewundern?

    Fragen über Fragen…aber vielleicht gibt es ja Antworten.

  3. Einen Euro für die Gedanken vieler Bürger 😉

  4. Wurde hier schon vorhergesagt:
    Erst geht der BM, dann Herr Hense, dann Frau G….
    Stimmt.

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