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Fleischverzehr geht weiter zurück

Großer Verlierer ist das Schweinefleisch

Gescher (fjk). Die Deutschen konsumieren weniger Fleisch. Klimaschützer und Ernährungswissenschaftler appellieren immer wieder, den Fleischverbrauch einzuschränken. Die Zahlen sprechen dafür. Das meldet jetzt topagrar, das Online-Magazin. Oder ist es nur die Folge einer verkorksten Grillsaison und des heißen Sommers?

Der Rückgang des Fleischkonsums wurde durch den teils sehr heißen Sommer verstärkt. Von Januar bis Juli 2019 sank laut AMI nach GfK-Haushaltspanel die Nachfrage der privaten Haushalte nach Fleisch, Geflügel und Wurst um 3,4 Prozent gegenüber den Vorjahreswerten. Nur bei Rindfleisch konnte der Konsum zumindest geringfügig ausgebaut werden.

Der größte Verlierer ist das Schweinefleisch mit einem Minus von 7,6 Prozent. Dabei führte das wechselhafte Wetter im Frühjahr zu einem verspäteten Start der Grillsaison und die starke Hitze im Sommer verringerte zusätzlich den Appetit auf Fleisch. Die sehr warme Witterung motivierte den Konsumenten, mehr Obst und Gemüse zu kaufen zu Lasten von Fleisch.

Sogar die Menge an Geflügelfleisch verringerte sich, das ist teilweise sicher auf den deutlich gestiegenen Preis zurückzuführen. Rind- und Schweinefleisch verteuerten sich aus Verbrauchersicht hingegen nur geringfügig.

*Quelle: topagrar
*Foto: pixabay.com

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5 Kommentare zu Fleischverzehr geht weiter zurück

  1. einer der Juppies // 18. Oktober 2019 um 06:57 //

    Kann ich erklären: bei jedem Artikel hier werden der Campus und seine Mitarbeiter als einender Ursachen rangezogen. Wenn man mal verfolgt, wer schreibt (hab ich erst im Nachgang gemacht, sorry), dann stellt man fest, dass es sich um eine kleine Gruppe handelt.
    Leider ist es hier nicht immer möglich, an entsprechender Stelle zu antworten, da die Kommentarfunktion häufig deaktiviert wurde. Von daher hab ich die Gelegenheit beim Schopfe gepackt. Halt mich da jetzt auch raus. Ich persönlich bin von dem Konzept überzeugt und halte es für eine super Bereicherung und Chance für Gescher.

  2. Wie man bei einem Bericht über zurückgehenden Fleischkonsum zum Campus-Bashing kommt, ist mir ein Rätsel. Diesen Bogen zu spannen zeugt von riesengroßer Fantasie.

    Man erkläre mir bitte, wo der Anlass zu sehen ist, hier prophylaktisch in die Defensive oder Offensive zu gehen! Was habe ich verpasst oder überlesen?

    Wiederum zeugt es von großer Beschränktheit, es sei von Wichtigkeit und daher klarzustellen, dass man mindestens vier Mal die Woche auf dem Campus Fleisch essen könne. Als sei Vegetarismus oder Veganismus ein Makel. Und das sage ich als Fleischesser und Campus-Befürworter.

  3. Ein Gescheraner am Campus // 17. Oktober 2019 um 00:01 //

    Also wenn es in unserer Kantine am Campus irgendwann kein Fleisch mehr geben sollte, dann gehe ich stark davon aus, dass ein Großteil der Belegschaft in Streik gehen wird. Mindestens viermal die Woche kann, wer will, ordentlich Fleisch essen. Wo solche Gerüchte herkommen, dass es bei uns nur Vegetarier und Veganer gäbe, kann ich definitiv nicht nachvollziehen. Vielleicht sollte diejenigen, die so etwas tatsächlich glauben, einfach mal eine Woche Praktikum bei uns machen, dann sind sie eines besseren belehrt. Natürlich gibt es auch jeden Tag eine vegetarische und vegane Alternative, aber ein Großteil des Umsatzes wird definitiv mit dem „Hauptgericht“ gemacht.

  4. Ich lass mir von so studierten Lackaffen nicht mein Essen vorschreiben. Wenn ich Fleisch essen möchten, dann mache ich das auch. Genau wie Geländewagen fahren, zwemal im Jahr nach Thailand fliegen, Roth-Händle im Supermarkt rauchen und eine Kamin mit 12000m4 Brennholz betreiben.

  5. einer der Juppies // 16. Oktober 2019 um 12:05 //

    Ich vermute mal, jetzt geht das Campus-Bashen (zu Deutsch: Draufhauen) wieder hier los. Dort arbeiten ja bestimmt nur Juppies, die alle Vegetarier und Veganer sind und alle ihr eigenes Essen mitbringen. Und wenn es dann mal Fleisch gibt, dann kommt das garantiert nicht hier aus der Gegend, es sei denn, es wird des Nachts mitgebracht / liegengelassen.

    Alles Blödsinn! Hier arbeiten „normale“ Menschen, die auch hier aus der Gegend kommen. Wer Ahnung hat, weiß z.B. dass ein Großteil in den umliegenden Universitäten studiert hat und das Geld, das er/sie verdient auch hier in der Gegen investiert und ausgibt. Damit werden dann u.a. auch Handwerker (ja, die werden immer noch gebraucht) und Bäcker (vor der Tür in Gescher oder sonst wo hier im Umkreis) bezahlt.

    Also, wer nicht weiß, was hier abgeht und was für Gescher dabei herauskommt, der kann sich ja mal selber ein Bild davon machen, vorbei kommen und mit „echten“ Menschen sprechen, die hier arbeiten.

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