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Grösbrink in Hochmoor expandiert: Errichtung eines Sauenstalls

Gescher (fjk). Die Grösbrink GbR mit Sitz in Hochmoor hat mit Schreiben vom 16.09.2019 die Nutzungsänderung von Stallgebäuden sowie die Errichtung und den Betrieb eines Sauenstalles beantragt. Darüber informierte Uwe Wißmann, Bauamtsleiter im Rathaus, die Mitglieder des Umweltaussschusses (ILU).

Einzelheiten darüber sind im Amtsblatt des Kreises Borken zu finden. Nach Durchführung der beantragten Änderung können insgesamt 1968 Mastschweine, 283 Sauen, 30 Jungsauen, 1226 Ferkel und ein Eber gehalten werden.

Der Genehmigungsantrag und die dazugehörigen Unterlagen liegen nach der Bekanntmachung einen Monat, vom 30.10.2019 bis 29.11.2019, zur Einsicht bei der Stadt Gescher, Stabstelle Bauordnung, Zimmer 209, während der Dienststunden aus. Etwaige Einwendungen gegen das Vorhaben können vom 30.10.2019 bis 30.12.2019 bei den vorgenannten Behörden schriftlich oder elektronisch vorgebracht werden.

Auf Verlangen des Einwenders werden dabei Name und Anschrift unkenntlich gemacht, soweit die Angaben nicht zur Beurteilung des Inhaltes der Einwendung erforderlich sind.

3 Kommentare zu Grösbrink in Hochmoor expandiert: Errichtung eines Sauenstalls

  1. Brigitte // 1. November 2019 um 10:28 //

    Vielleicht mache ich das. Einsicht in die Planungsunterlagen nehmen.
    Um zu schauen, ob die Kastenstände denn wenigstens den gesetzlichen Vorschriften genügen.
    Die übrigens z. B. in Österreich, der Schweiz, größtenteils verboten bzw. zeitlich nur sehr begrenzt genutzt werden dürfen.

    Ich begreife nach wie nicht, wie ein so hoch zivilisiertes Land wie Deutschland es zulassen kann, dass Tiere in der Massentierhaltung solche Qualen erdulden müssen.

  2. @Brigitte
    Sie haben nicht unrecht. Ich wollte aber den Beitrag nicht unbedingt mit einem Foto negativ belasten. Im übrigen kann es ja sein, dass der Mäster seine Schweine nachhaltig, tierschutzgerecht und sich christlichen Prinzipien verpflichtet fühlend behandelt. Jeder kann im Rathaus Einblick in die Planunterlagen nehmen.

  3. Brigitte // 31. Oktober 2019 um 21:16 //

    Herr Kunst, ich finde das Ferkel-Foto zu dem Bericht sehr irreführend. Viel zu niedlich.
    Sie hätten das zweite Foto aus dem Bericht der Kreiszeitung veröffentlichen sollen, da sieht man genau, wie diese lieben und intelligenten Tiere furchtbar beengt gehalten werden.
    Siehe hier:
    https://www.kreiszeitung.de/lokales/niedersachsen/ferkel-erzeuger-vergleich-biologisch-oder-traditionell-besser-9649371.html

    Immer vorausgesetzt, bei der Grösbrink GbR handelt es sich um einen konventionellen Betrieb.

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