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Klimaschutzkonzept: „Ein kleines bisschen schafft jeder“

Gescher (fjk). Die Glockenstadt hat ein Klimaschutzkonzept. Einstimmig, bei einer Enthaltung aus der UWG, verabschiedete der Umweltausschuss (ILU) ein von der Energielenker Beratungs GmbH aus Greven entwickeltes Absichtspapier. Deren Beraterin, Jenny Kamp, stellte Details des umfangreichen Konzeptes vor. 

Jenny Kamp von „energielenker“

Bis zum Jahr 2030 soll der Co2-Ausstoß in Gescher um 35 % und bis 2050 um 85 % reduziert werden. Dazu müsse sich das Verhalten der Bürger in Gescher verändern, betonte die Fachfrau. Jeder müsse „die Stellschrauben in seinem Kopf“ ein wenig herumdrehen.

„Ein kleines bisschen schafft jeder“, erinnerte Jenny Kamp damit an den Ausspruch der Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg. Die hatte gesagt: „Jeder soll das tun, was er tun kann.“

Klaus Schonnebeck, SPD, kam das Thema Kontrolling durch die Politik zu kurz. Er schlug die Gründung eines Arbeitskreises vor, der einen permanenten Dialog in Kooperation mit dem zukünftigen Klimaschutzmanager mit der Thematik ermögliche.

Matthias Homann, UWG, plädierte dafür,  „die Generation, dies betrifft“ nämlich die Jugendlichen mit in`s Boot zu nehmen.

Stephan Pierk, GRÜNE, sorgte sich um die Gewichtung des Carsharing in Gescher. Dieser Punkt solle unbedingt vorgezogen werden, meinte er.

Dem schloss sich auch der Ausschussvorsitzende Wolfgang Brüggestrath, GRÜNE,  an. So wurde das Klimaschutzkonzept, incl. Einrichtung eines begleitenden Arbeitskreises, am Ende einstimmig beschlossen. Die Maßnahme Carsharing in Gescher soll vorgezogen werden.

Download hier: Klimaschutzkonzept der Stadt Gescher

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