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Schweinezüchter wegen Tierquälerei verurteilt

Gescher (topagrar). Er gilt als einer der größten Schweinezüchter Europas und produziert etwa eine Millionen Ferkel pro Jahr: Adrianus Straathof. Er betreibt seit langem, neben seinen Standorten in den Niederlanden, mehrere gigantische Schweinezuchtbetriebe in Ostdeutschland – und sein Imperium in verschiedenen Bundesländern von Mecklenburg Vorpommern bis Sachsen wächst unaufhörlich.

Das Amtsgericht Burg hat den holländischen Schweinezüchter nun wegen Tierquälerei in einer seiner Anlagen im sachsen-anhaltinischen Genthin zu einer Freiheitsstrafe auf Bewährung wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz verurteilt. Bei Kontrollen waren laut Urteil fast 100 Tiere mit nicht behandelten Verletzungen und Krankheiten gefunden worden. Die Tiere hätten über Tage oder sogar Wochen unter erheblichen Schmerzen gelitten, hieß es in der Urteilsbegründung des Amtsgerichtes.

Adrianus Straathof.. der „Herr des billigen Schweinefleisches“, er wurde jetzt wegen Tierquälerei verurteilt.

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner sagte , sie kommentiere aus Respekt vor der Unabhängigkeit der Justiz zwar keine Urteile. Grundsätzlich gelte jedoch, dass der Tierhalter dem Tierschutzgesetz verpflichtet sei. Wer dagegen verstoße, wer Tiere quäle, der müsse bestraft werden. „Tiere sind unsere Mitgeschöpfe. Tierschutzverstöße müssen deshalb konsequent verfolgt und geahndet werden“, betonte die Ministerin.

*Quelle: topagrar 

*Foto: zdf

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