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An einem neuen Kindergarten geht kein Weg vorbei

Entwicklung des Bedarfes an U3-Kindergartenplätzen steigt stark

Gescher (fjk). Gescher boomt. Das zeigt sich nicht zuletzt an der Entwicklung des Bedarfes an Kindergartenplätzen. Die Quote der U3 Kinder sei im Kreis Borken in Gescher die höchste, schreibt  erste Beigeordnete Kerstin Uphuues in ihrer Vorlage zur Sitzung des „Schulausschusses“ (Ausschuss für Generationen, Familie, Bildung, Kultur und Sport) am kommenden Mittwoch. Das sorge für Anpassungsdruck und Handlungsbedarf. Uphues wird dem Ausschuss berichten.

Neben einem punktuellen und leichten Anstieg an Geburten in 2019 sorgen hier vor allem die gesellschaftlichen und gesetzlichen Änderungen für Anpassungsdruck. So ist in Gescher 2019/2020 die Quote der U3 Kinder, die in eine Betreuung gehen mit der höchsten Steigerungsrate im Kreis Borken versehen.

Zusätzlicher U3 Bedarf in Gescher und Hochmoor

Dies sorgt aufgrund der unterschiedlichen Platzschlüssel von 1 (Ü3) zu 2,5 (U3) für einen Anstieg der notwendigen Platzzahlen. Zudem sorgt die landesseitig beschlossene Beitragsfreiheit für das 2. Kindergartenjahr und den damit einhergehenden Anstieg der Ganztagsbetreuung (45 Std.) dafür, dass die Bedarfszahlen des Kindergartenplätze in Gescher in den kommenden Kindergartenjahren steigen werden.

Die Situation werde sich vor dem Hintergrund der Erschließung von neuen Baugebieten und voraussichtlich auch durch rechtliche Änderungen sicher noch verschärfen, so Kerstin Uphues.

Aus diesen Gründen, ist aktuell das Jugendamt des Kreises Borken gemeinsam mit der Verwaltung dabei, mit den einzelnen Kita-Trägern über mögliche Erweiterungen zu sprechen, um die Betreuungsbedarfe sicherzustellen. Festzustellen ist allerdings, dass die räumlichen Ausbaupotentiale in den Bestandsimmobilien weitestgehend ausgeschöpft sind.

Nach bisher unbestätigten Berichten soll es ein Angebot der Katholischen Kirchengemeinde geben, einen neuen Kindergarten mit einer zusätzlichen Gruppe zu errichten. Allerdings wird dann ein „Sanierungsfall“ (Marienkindergarten, Auf der Twente) geschlossen. Möglich wäre das im Rahmen eines Grundstückstausches. Die Stadt bevorzugt einen Standort in der Nähe den neuen Baugebietes „Schultenrott“.

Der Ressourcenbedarf steigt je jünger die Kinder in die Kindertageseinrichtung kommen. So wird z.B. in bestimmten Gruppenformkonstellationen für die Betreuung von U3-Kindern der dreifache Raumbedarf für die Betreuung benötigt, als es für Ü3-Kinder notwendig wäre. Daneben prüft die Verwaltung zurzeit mit dem Jugendamt des Kreises Borken weitere Immobilien für die Einrichtung einer Großtagespflege.

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