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Kaum Aussichten für einen Nahversorger in Hochmoor

k+k winkt ab. Rechnet sich betriebswirtschaftlich nicht.

Gescher (fjk). Rolf Geyer, k+k Abteilungsleiter Expansion und Bau, sprach  Klartext: „Hochmoor hat ein kleines, großes Problem, der Ort hat zu wenig Einwohner. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht macht der Standort für einen Nahversorger keinen Sinn.“ Franz-Josef Kappenhagen, CDU, brachte in der Diskussion um einen neuen K+k-Markt am Grenzlandring Hochmoor als Standortwunsch in`s Gespräch und bekam in der Ausschusssitzung  eine ernüchternde Antwort.

„Hochmoor hat -im Gegensatz zu Gescher-  überhaupt keine Nahversorgung, dazu hätte ich gerne eine Einschätzung von Ihnen,“ fragte er den K+k-Mann. „Wir haben uns mit dem Standort im Hause beschäftigt, er macht keinen Sinn,“ sagte Geyer und ließ Hoffnung gar nicht erst aufkommen.  Hinzu seien die Planungen von EDEKA gekommen, an der Fabrikstraße ein Großcenter zu errichten. Das strahle ganz sicher bis in Hochmoor hinein.

Bürgermeister Kerkhoff hatte erst vor wenigen Wochen in Hochmoor an der Velener Straße ein „strategisches Grundstück“ erworben. Er deutete damals an, dieses Grundstück könne eine Rolle bei der dringlich gewünschten Ansiedlung ein Lebensmittelmarktes spielen. -Lies hier mehr- 

*Foto: Stuttgarter Zeitung

2 Kommentare zu Kaum Aussichten für einen Nahversorger in Hochmoor

  1. AnonymSilence // 1. Dezember 2019 um 01:43 //

    Machen wir uns doch bitte nicht länger etwas vor und benennen die Dinge klar wie sie sind; Hochmoor hatte seine Nahversorgung und es gab zwei klägliche Versuche diesen Status wieder herzustellen … aber am Ende sind alle Versuche gescheitert und ein erneuter Anlauf wäre nur etwas für jemanden der mit dem Hammer getauft ist!? Die Schuld liegt mathematisch ca. bei 40/60 zwischen Betreibern und Kunden …

    Um die Frage zu beantworten wieviel Bevölkerung notwendig wäre würde ich aktuell ein Startgebot von 5.300 bis 7.600 und maximal 14.000 Einwohnern setzen wollen, dabei sind aber die Abstände der einzelnen Ketten nicht eingerechnet….können wir ja mal versuchen das Dorf zur Stadt zu entwickeln … aber ich befürchte fast das will auch niemand !?

    Witzig ist das niemand sich mit der Zukunft befasst; Was passiert wenn der Metzger, der Bäcker und /oder die Arztpraxis schließt? Frisöre und Dönerbuden lasse ich mal absichtlich aussen vor ebenso wie Kneipen und Pommesbuden …

    Jeder einzelne Geschäftsmann ist dem Dorf meiner Meinung nach weit entgegen gekommen in der Vergangenheit aber das Thema Dankbarkeit dafür ist … naja sagen wir mal … eher geringwürdig zu betrachten.

    Ich mache mal einen rentablen Vorschlag; Die Stadt hat das Grundstück, baut das Gebäude und verpachtet für fünf Jahre zum Nulltarif, der Strom kommt von den neuen Bürgerstromgesellschaften in Gescher zum Nulltarif für fünf Jahre und die Bürgerstiftung stiftet die Erstausstattung des Ladens gratis … die Arbeitskräfte sind Ein-Euro-Jobber unter der Anleitung einer ehrenamtlichen Geschäftsführung … wenn sie nicht bereit sind über diesen Vorschlag nachzudenken dann versuchen sie auch bitte nicht neue Trottel anzuwerben die ihr Glück versuchen … und scheitern!!!

    Nachdenkliche Grüße

  2. Ein Bürger // 30. November 2019 um 20:34 //

    Die Frage ist doch, wie viele Anwohner fehlen in Hochmoor, damit es wirtschaftlich wäre. Wäre es nicht eine Option, dass der Handel und die Stadt ein Experiment wagen? Es siedelt sich ein Lebensmittelmarkt in Hochmoor an um die Attraktivität zu steigern und gleichzeitig baut die Stadt neue Wohnungen und/oder bezuschusst den Bau von Wohnungen. Denn wenn es so weitergeht, wie bisher, ist es doch nur eine Frage der Zeit, bis Hochmoor ausstirbt.

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