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Elischeba Wilde: „Kinder sind gestresst und Mütter genervt“

Ein Gastbeitrag von Elischeba Wilde.

Gescher (ew*) – Eine OGS – die offene Ganztagsschule – ist für berufstätige Eltern praktisch. Es gibt ein Mittagessen, die Hausaufgaben werden gemacht und soziale Kontakte gefördert. Allerdings wünschen sich Eltern und Kinder flexible Abholzeiten. Häufig ist ein täglicher Besuch bis 16 Uhr Pflicht. Die meisten Familien brauchen nur tageweise eine Betreuung. Kinder fühlen sich gestresst und Mütter sind genervt. Der Druck gegenüber dem Schulministerium wird größer.

Eine befreundete Mutter erzählt mir bei einer Tasse Kaffee, dass sie zweimal die Woche bis 16 Uhr arbeitet. Die anderen Tage lediglich bis zum Mittag. Ihre Tochter möchte an den Tagen, an denen ihre Mutter nachmittags als Physiotherapeutin tätig ist, in die OGS. Die Mutter ist bereit, den regulären Beitrag zu zahlen. Sie findet drei Tage in der OGS ideal. Einen Nachmittag für den Großeinkauf und Hausputz. Zwei freie Nachmittage mit der Tochter. Das ist nicht möglich. Unterschreibt sie den Jahresvertrag, dann gibt es an fünf Tagen in der Woche bis 16 Uhr die Pflicht anwesend zu sein.

Mehr Flexibilität und eine OGS die auf die Bedürfnisse der Schüler und Eltern Rücksicht nimmt.

„Das packt meine Tochter Lara nicht“ schüttet mir die Mutter ihr Herz aus. Außerdem braucht Lara freie Zeit, um sich mit Freundinnen zu verabreden, die nicht in der OGS sind. Deswegen wird Lara nicht in der OGS angemeldet und zweimal die Woche von der Oma aus der Schule geholt. Das Problem: Der Oma wird es zuviel, da langsam die Kraft nachlässt.

Das ist ein Beispiel von vielen, das zeigt, dass sich Eltern eine Lockerung der Gesetze wünschen. Ich kenne Mütter, die bereits erfolglos ans Schulministerium von NRW geschrieben haben. Andere haben sich zusammengetan und eine Petition unterzeichnet.

Lies hier den ganzen Beitrag mit vielen Details und Meinungen.

Elischeba Wilde. Bloggerin, Influenzerin und Journalistin.

Wer ist Elischaba Wilde?
Elischeba Wilde lebt seit einigen Jahren in Gescher. Gebürtig kommt die Bloggerin und Influenzerin aus Köln.

Dort hat sie 22 Jahre gelebt. Elischeba ist nicht ihr Künstlername, sie heißt tatsächlich so: „Julia-Elischeba“.

Elischeba ist verheiratet und Mutter von zwei Kindern, die ihr die Sachkenntnis zur Schulthematik liefern. Bundesweit wurde sie zu Anfang ihrer Karriere als Mrs Germany, Deutschlands schönste Ehefrau, bekannt.

1 Kommentar zu Elischeba Wilde: „Kinder sind gestresst und Mütter genervt“

  1. Ganz lieben Dank fürs Teilen. Ist ein wichtiges Thema.

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