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„SchwarzGrün“ will Falschparkern an den Kragen

Gescher (fjk). Aktuell bestimmen sie die Politik in Gescher: Die Koalition von CDU und GRÜNEN. Jetzt  will sie den Falschparkern der Glockenstadt an den Kragen. Mehr Personal für die Überwachung des ruhenden Verkehrs müsse her, so der gemeinsame Antrag von CDU und GRÜNEN. Dagegen stimmte nach kurzer Diskussion nur  Thomas Haveresch von der FDP: „Alles populistischer Quatsch,“ meinte er im Gespräch mit Gescherblog.

Es gebe ständig wachsende Beschwerden der Bürger über falsch geparkte Autos in der Glockenstadt, so hingegen die Antragsbegründung von SchwarzGrün. Deshalb müsse zur Überwachung der Einhaltung der Parkvorschriften mehr Personal eingestellt werden. Bürgermeister Kerkhoff, CDU,  unterstützte diesen Denkansatz: „Dem Antrag kann verwaltungsseitig gefolgt werden“, sagte er bei den Beratungen zum Haushalt 2020 am Mittwochabend.

Eine Teilzeitkraft schlägt lt. Schätzung im Rathaus mit 25.000 Euro zu Buche. Zieht man die „Mehreinnahmen durch Strafmandate“ ab, dürften nach Verwaltungsschätzung noch 10.000 Euro Kosten übrigbleiben.

Verärgert war nur Thomas Haveresch, FDP: „Das bringt so gut wie nichts und treibt die in der Ära Kerkhoff ohnehin explodierenden Personalkosten  weiter in die Höhe. Besser wären Aufklärung, eine auffälligere Beschilderung und Appelle an die Kooperationsbereitschaft der Bürger,“ meinte er. „Einen gewissen Satz an  Falschparkern wird es immer geben, da kann man nichts dran ändern auch wenn das gesamte Rathauspersonal ausrückt.“

*Foto: Bild

4 Kommentare zu „SchwarzGrün“ will Falschparkern an den Kragen

  1. Maria-Gabriele Merchel // 5. Dezember 2019 um 22:29 //

    Ich schließe mich dem Dirk Drauschke voll und ganz an. Mit dem Geld, welches gespart wird, könnten Straßen repariert werden.

  2. Meine Meinung // 5. Dezember 2019 um 19:33 //

    Sehr beliebt zum falschparken sind die Parkstreifen an der Sparkasse Westmünsterland, dort wird in den Abendstunden ab 21 Uhr, gerne in falscher Fahrtrichtung geparkt. Dann und wann sogar auf der neu errichteten Querungshilfe für Rollstuhlfahrer, mitten auf dem weißen Kreuz.

  3. Marita Osterholt // 5. Dezember 2019 um 16:25 //

    in bocholt zum beispiel werden auch am sonntag knöllchen verteilt. es wird zeit das auch die kirchgänger am sonntag einmal zur kasse gebeten werden. diese parken wie sie wollen.

  4. Dirk Drauschke // 5. Dezember 2019 um 15:59 //

    Wir wäre es mit mobilen Pollern in Form von Bäumen in Kübeln, welche der Bauhof dort platzieren kann, wo parken unerwünscht ist?! Wäre gut für die Ökobilanz der Stadt, käme der Natur zu Gute und würde den braven Gemeindesteuern zahlenden Bürger nicht noch mehr kosten. In diesem Sinne BWG und GlückAuf.

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