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Neujahrsempfang 2020 der Stadt Gescher

Gescher (fjk). Ein Publikumsrenner ist der von Bürgermeister Kerkhoff eingeführte Neujahresempfang auch beim dritten Mal noch immer nicht. Knapp 40 Besucher, meist CDU-Kommunalpolitiker und eine Handvoll SPD-Leute waren der Einladung des Bürgermeisters in das Voiyer des Theater und Konzertsaales gefolgt.

Thomas Kerkhoff überraschte mit einer in weiten Teilen kritischen Neujahrsansprache. Mit den Herausforderungen des Klimaschutzes werde nicht richtig umgegangen, Tempolimits brächten nichts seien sogar kontraproduktiv, er sprach sich für den Diesel aus. Und „Friday for Future“ überziehe maßlos.

Sogar die Presse bekam ihr Fett weg. Die öffentlich rechtlichen Medien produzierten zu wenig Fakten und zuviel Meinung. Lokal vermisste er Neutralität seitens der Presse, was die anwesenden lokalen Pressevertreter leicht in`s Grübeln brachte.

Zum Schluß seiner Ansprache prophezeite er dennoch „goldene zwanziger Jahre“. Hier die Passage des Bürgermeisters zu den Themen Klimaschutz und Presse, ungeschnitten..

5 Kommentare zu Neujahrsempfang 2020 der Stadt Gescher

  1. Diesel Fahrer Leben Am Limit // 5. Januar 2020 um 15:22 //

    Gegen Tempo 130km-h auf Autobahnen. Solisteuer geht Feinstaubsteuer auf Kraftstoff kommt und somit automatisch Tempo 130km-h auf Autobahnen weil es sich keiner mehr leisten kann.

  2. Brigitte // 5. Januar 2020 um 14:44 //

    @Bürger
    Allerdings haben Sie Recht, dass das „gemeine“ Volk es leid ist, sich unsinnig bevormunden zu lassen.
    Wobei ich nicht finde, dass die Politiker ihr Mandat dazu nutzen sollten, uns das Leben noch schöner und einfacher zu machen.
    Das haben wir nämlich schon. Ein schönes und einfaches Leben. Fast jeder in D hat genug zu essen, kann sich kleiden, hat eine Wohnung.
    Alles darüber hinaus ist doch schon Luxus. Und den hat der Durchschnitt doch auch: dicke Autos, Riesen-Fernseher, mehrere Urlaubsreisen pro Jahr…

    Ihr Kommentar zeigt uns, woran es mangelt bei uns: an Verzicht und Bescheidenheit; und woran die Politiker eigentlich arbeiten sollten: eine gerechtere Verteilung des Vorhandenen.

  3. Brigitte // 5. Januar 2020 um 14:38 //

    Naja, lieber Bürger, da geht es schon los: abstruse Beispiele von anno tuck zu zitieren, bringt doch nix.
    Zitat Wikipedia: „Gurtpflicht, Geschwindigkeitsbegrenzungen, Verbesserungen der Fahrzeugtechnik und im Rettungswesen aber auch verkehrstechnische und verkehrserzieherische Maßnahmen haben zu dieser Reduktion beigetragen.“

    Außerdem spielt bestimmt auch die Promillebegrenzung eine große Rolle.

    Ich bleibe dabei: eine Menge Leid könnte durch eine Geschwindigkeitsbegrenzung erspart werden. Nochmal Wikipedia:
    „Laut einer Erhebung des Bundesverkehrsministeriums sind vom Verkehrstod eines Menschen durchschnittlich 113 Menschen betroffen, darunter 11 Familienangehörige, 4 enge Freunde, 56 Freunde und Bekannte sowie 42 Einsatzkräfte“

  4. Bürger // 4. Januar 2020 um 18:57 //

    Seid alle mal ehrlich, keiner hat mehr Lust von Verwaltungsfachangestellten bevormundet zu werden. Jeden Tag wird an irgendwelchen verboten hantiert. Der Staat hat kein Geld um den Bürgern kosten abzunehmen noch das Leben einfacher oder schöner zu machen. Der Soli soll abgeschafft werden und wird durch eine höhere CO2 Steuer ersetzt. Ich habe es echt satt und möchte Politiker die mit beiden Beinen fest im Leben stehen.

    @Brigitte
    21018 waren es 3275 Verkehrstoten bei über 50 Millionen zugelassenen Fahrzeugen und 80 Millionen Bürgern.
    1970 waren es 20000 Verkehrstoten bei 15 Millionen Fahrzeugen und 20 Millionen Bürgern.
    Ich möchte gegenüber den Opfern nicht respektlos sein und den Angehörigen mein Beileid aussprechen. Brauchen wir durch die Geschwindigkeitsbegrenzung ein weiteres Verbot?

  5. Brigitte // 3. Januar 2020 um 14:10 //

    Wen wundert die Meinung von Herrn Kerkhoff denn noch? Voll parteikonform, der baldige Ex-BGM Gescher will ja schließlich Karriere machen.
    Da wird jeder gesunde Menschenverstand ausgeschaltet.

    Zum Tempolimit: die CDU möge doch bitte den Hinterbliebenen der Todesopfer erklären, warum sie so hartnäckig weiter der Automobilindustrie in den Auspuff klettert, könnten doch mit einem Limit nachweislich die Todesopfer um die Hälfte reduziert werden. Jedwede Statistik, Auswertung, wird einfach ignoriert.

    Sie hier als Beispiel: https://www.spiegel.de/auto/aktuell/tempolimit-mit-130-km-h-sinken-die-unfallzahlen-drastisch-a-1249595.html

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