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Nabu: Kein Grund die Dachse stärker zu bejagen

Gescher (topagrar). Der Dachs hat den Wald verlassen und fühlt sich in der Agrarlandschaft offenbar so wohl, dass die Population weiter wächst. Dafür das er stärker bejagt wird, sieht der  NABU keinen Grund. In Niedersachen ist die Abschussrate so hoch wie noch nie.

Kritik kommt  vom NABU. Die Umweltschützer halten die Jagd auf die rund 18 kg schweren Tiere für unnötig, da Dachse zu Dreiviertel Pflanzen wie Beeren, Obst, Wurzeln, Samen und Knollen fressen. Es sei auch nicht zu erwarten, dass Dachse in Niedersachsen überhandnehmen.

Die Jagd auf den Dachs ist relativ leicht: Wenn er den Bau verlässt, schweift er gemächlich durch Feld und Flur und gräbt ausgiebig nach Nahrung. Dabei ist auch die Pirsch sehr erfolgreich. Zudem ist er kein schneller Läufer.

Da der Dachs als Überträger der Rindertuberkulose gilt, wird er in England stark bejagt. Die Strecke beträgt mehrere Millionen Tiere. Der Bauernverband unterstützt die Dezimierung, Kritiker sehen dazu allerdings keinen Anlass, da sie nicht glauben, dass die Dachse für die Verbreitung der Krankheit verantwortlich sind.

*Quelle: topagrar

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