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Unterwandern rechte Betrüger „Fridays gegen Altersarmut“?

Altersarmut ist eines der großen Probleme unserer Zeit. Millionen von Menschen können nach dem Berufsleben nicht oder nur unzureichend von der Rente leben.  Ein Umstand den sich rechte Gruppierungen für verdeckte, politische Agitation zunutze machen wollen. Auch in Gescher hat sich eine Gruppe „Fridays gegen Altersarmut“ gebildet. Am 24. Januar soll es eine Demo, eine Mahnwache vor dem Rathaus geben.  Wer steckt hinter „Fridays gegen Altersarmut?“

Die Initiatoren geben sich als überparteiliche Initiative. Das dürfte jetzt aber aufgeflogen sein. Durch`s Netz rast ein Shitstorm der auf die rechten Strömungen von „Fridays gegen Altersarmut“ hinweist. „Omas gegen Rechts“ warnen ausdrücklich vor der Bewegung.

Die Rechten um einen gewissen Heinz Madsen (links) nutzten die Unerfahrenheit mit den neuen Medien vieler Senioren, um wie Rattenfänger eine möglichst große Gefolgschaft hinter sich zu scharen.

Heinz Madsen, als rechter Aktivist einschlägig bekannt, scheint in der Tat der Kopf der Bewegung zu sein. Immerhin haben sich bei Facebook eine Unzahl von sogen. Followern in vielen Gruppen gebildet. Die größte mit über 260.000. Es gibt mehrere Berichte über ihn als kriminellen Betrüger. Unklar ist auch, welche Rolle die AfD spielt.

Die lokale Sprecherin von „Fridays gegen Altersarmut“, Gabriele Merchel (links)  aus Harwick, fiel aus allen Wolken wie sie im Gespräch mit GescherBlog sagt.

„Ich engagiere mich gegen Altersarmut. Aber, ich gehöre keiner politischen Gruppierung an. Wer etwas anderes in mein Engagement hinein interpretiert, will von seinem eigenen unlauteren Gedankengut ablenken. Mich damit in Verbindung zu bringen, verbitte ich mir energisch. Ich habe eine Möglichkeit gesucht, um gegen Altersarmut jetzt und in Zukunft etwas zu tun.

In welcher Weise der Initiator der Gruppe Fridays gegen Altersarmut links, rechts, sauber oder schmutzig ist, ist mir völlig egal. Ich vertrete nicht den Herrn Madsen oder seine Mitstreiter auch nicht sein Gedankengut. Ich möchte etwas gegen Alterarmut für die heutigen Rentner und die zukünftigen Rentner tun. Nichts weiter!

Sollten am 24.01.2020 bei der Mahnwache in Gescher irgendwelche Störenfriede, egal aus welcher politischen Richtung sie kommen,  glauben Randale machen zu müssen, werde ich sie in Zusammenarbeit mit der Polizei, entfernen lassen. Ich distanziere mich von jeglicher politischen Gesinnung!“

Franz-Josef Kunst

meint: Die Gescheraner Gruppe um Gabriele Merchel steckt in einem Riesendilemma. Das Problem Altersarmut bewegt  die älteren Mitbürger, niemand bezweifelt die guten Absichten der Gescheraner Gruppe. Das sie einem rechten Rattenfänger wie dem Neonazi Heinz Madsen auf den Leim gegangen sind tut weh. Doch was tun? In der Sache auf keinen Fall nachlassen, möchte man ihnen zurufen.  Doch zur aktuellen „Friday gegen Altersarmut“-Bewegung ist Distanz angesagt. Natürlich darf man sich nicht mehr unter dem jetzigen Aktions-Logo versammeln. Das ist verbrannt, weil für alle Zeiten rechts besetzt. Will man am „rechten“ Aktionstag wirklich festhalten, dann muss die Mahnwache auch eine eindeutige Demo gegen Rechts sein. Besser wäre aber auf den Tag zu verzichten und etwas Alternatives zu organisieren. „WEHRET DEN ANFÄNGEN“

19 Kommentare zu Unterwandern rechte Betrüger „Fridays gegen Altersarmut“?

  1. Patrick // 11. Januar 2020 um 22:27 //

    Hallo Frau Merchel
    Danke für die Drohung. Nach dem Hinweis von fjk habe ich Ihre Facebookseite angeschaut. Dort sieht man Sie im Pool und auf Reisen durchs sonnige Italien, sorry aber Armut sieht für mich etwas anders aus…

    Weiter schreiben Sie in Posts, dass Flüchtlinge besser gestellt sind als Rentner die Flaschen sammeln müssen.
    Damit haben Sie ihre Gesinnung ja offen gezeigt!
    Eine Unverschämtheit ist das, im Pool liegen und notleidenen Flüchtlingen die Hilfe nicht gönnen und das Geld selber haben wollen. Das ist wirklich das Letzte…

    Vielleicht flüchten Sie wieder zurück in Ihre alte Heimat, da werden Sie ganz viele hohle Untersützer für Ihre Bewegung finden #haltetgeschersauber

  2. gegangener Bürger // 11. Januar 2020 um 16:38 //

    Ich denke wir leben in einer Demokratie oder ist es doch eine Domokratur?!?
    Schön das so etwas, soviel Echo bringt und zu interessanten Diskussionen führt die von der Politik hätten schon längs gelöst werden müssen/sollten!
    Es ist sicherlich von keinem, der 45 Jahre eingezahlt hat, nachvollziehbar das es zum leben nicht dann nicht reicht! Das ist immer so wenn Politik etwas verspricht aber nicht hält!
    Dazu mal ein Link: https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_20.html
    Ansonsten noch schönes WE!

  3. Angela Bertwerden // 10. Januar 2020 um 22:14 //

    Guten Abend allerseits,
    bin neu in der „Freitags“- Thematik.
    Warum zum Geier springt man auf diese Nazis an?
    Ich erspare mir den Begriff…
    Entschuldigt bitte! Es fällt mir kein Grund ein, weshalb man mit diesen Schwachmaten reden sollte.
    Wo sind die Roten Socken und die Schützenvereine um zumindest in Gescher mal für klare Kante zu sorgen?

  4. Brigitte // 10. Januar 2020 um 19:36 //

    Liebe Frau Merchel,

    danke für Ihre Antwort. Allerdings finde ich schon, dass es nicht egal ist, welcher Gesinnung der Initiator dieser Kampagne anhängt.
    Schade, so lassen Sie sich doch vor den Karren der AfD spannen!

    Bitte sprechen Sie mir nicht mein Verständnis von und zu der Politik dieses Landes ab, ein jeder hat Zugang zu Informationen, man muß sie nur nutzen.

    Welche Hetze meinen Sie? Ich kenne nur die Hetze von ganz rechts, z.B. des von Ihnen angesprochenen Herrn Madsen und seiner Gesellen.

    Mundtot wird das Thema Altersrente nicht gemacht, von niemandem, könnten wir uns sonst so offen darüber unterhalten und schreiben? Wieso taucht das Thema Altersarmut denn ständig in den Medien auf?

    Gehirnwaschen und Gleichschalten betreibt allein die AfD in unserer Politik,
    schauen Sie sich das abgebrochene Höcke-Interview an, wie er dem freien Journalismus droht.

    Es ist traurig, dass ein Teil der deutschen Bevölkerung, und auch Sie, Frau Merchel, auf diese geschickte Propaganda hereinfällt.

  5. Verehrte Frau Merchel,
    normalerweise mische ich mich in die Diskussionen hier als Administrator selten ein. In diesem Fall genehmige ich mir eine Ausnahme. Wir haben einige Male miteinander telefoniert. Dabei waren wir uns in der Sache Altersarmut HUNDERTPROZENTIG einig.

    Ja, die Altersarmut ist ein großes, gesellschaftliches Dilemma. Auch waren wir uns einig, dass Rechte dieses Anliegen nicht vor ihren Karren spannen dürfen. Man müsse Gescher vom braunen Bodensatz sauber halten. Sie erinnern sich!

    Das ich Ihnen gegenüber durchaus positiv eingestellt war, können Sie auch aus obigen Beitrag unter besonderer Berücksichtigung meines Kommentars ersehen. Ich habe Ihnen meine Unterstützung zugesagt. Natürlich war das an die Erwartung geknüpft, dass Sie sich nicht für eine extrem rechte, meinetwegen auch linke, Ideologie instrumentalisieren lassen.

    Wir hatten KEINEN Dissens. Heute scheint mir, war das aber nur ein Gesicht von Gabriele Merchel. Recherchen lassen mich an ihrer Distanz zu rechter Ideologie (sie merken wie vorsichtig ich mich ausdrücke), zweifeln. Wer will kann ihre Facebook Seite einsehen. Sie ist öffentlich und für jedermann zugänglich: https://www.facebook.com/mariagabriele.merchel Möge sich jeder selbst ein Urteil machen wessen Denkwelt das ist.

    Bestürzend allerdings war, dass Sie hinter den Kulissen sofort damit begonnen haben gegen mich zu agieren.In totalem Gegensatz zu unseren harmonischen Gesprächen. So forderten sie, nach sehr zuverlässigen Informationen, jenen Herr Madsen auf, „gegen mich zu schießen“, sie bräuchten Unterstützung in Gescher.

    Ich dachte, Sie kennen Herrn Madsen überhaupt nicht. Merken Sie nicht, Frau Merchel, dass Sie nur benutzt werden? Herr Türk aus Stadtlohn, Chefideologe ihrer kleinen Gruppe (5 bis 6 Leute und kaum welche aus Gescher) wird versuchen Sie bei der Stange zu halten, nicht auszuscheren aus der großen Volksbewegung.. wetten?

    Nachtrag: Wer sich über den Umfang der rechtsextremen Aktivitäten informieren will, lies diesen Artikel in der FAZ, dann ist eigentlich alles klar: https://www.fr.de/politik/fridays-gegen-altersarmut-13431675.html

  6. M.Schäfer // 10. Januar 2020 um 16:56 //

    Sehr geehrter Herr Kunst
    ich denke, sie wissen sehr genau, was ich gemeint habe! Sie selbst haben doch meiner Mitstreiterin am Telefon mehrmals zu verstehen gegeben, dass Sie Ihre Stadt sauber halten möchten. Aber ich denke , ihr Gedächtnis funktioniert noch und sie wissen auch so, mit wem sie gesprochen haben. Desweiteren möchte ich mit Ihnen auf diese Art und Weise nicht weiter diskutieren.

  7. Maria-Gabriele Merchel // 10. Januar 2020 um 16:55 //

    Hallo Patrik, was meinst Du mit, immer nur Minijobs und dann jammern???
    Wie meinst Du das?
    Jedoch, bevor Du jetzt antwortest überlege gut, denn je nachdem wie die Antwort ausfällt, könnte es eine Diskriminierung oder Beleidigung sein.
    Aber, Deine Begründung würde mich sehr interessieren.

  8. M.-G. Merchel // 10. Januar 2020 um 16:34 //

    Liebe Brigitte, danke für Ihre Aufmerksamkeit.
    Ich möchte allerdings klarstellen, das Herr Madsen und mein Engagemant zweierlei Themen für mich darstellen. Ich bin dem Friday gegen Altersarmut beigetreten, weil die Agenda und die Forderungen meinem Denken entsprechen. Daß Herr Madsen der Initiator ist, ist für mich insoweit irrelevant, daß mich sein Vorleben nicht interessiert, genauso wie mein Vorleben niemanden zu interessieren hat. Ich folge dieser Gruppe, weil die Stimme von 260.000 Menschen mehr Gewicht hat und weiterhallt, als nur 8, wenn ich mich unter neuen Namen stellen würde.
    Ich bin der Meinung, dieses ganze Gehetze nur dazu dient,zu diffamieren und Mundtot zu machen. Ich denke, daß unser Wissen über die Zusammenhänge in der Politik, ich betone Zusammenhänge, viel zu gering sind um das zu durchschauen und es auch gar nicht erwünscht ist, daß wir es durchschauen.

  9. Alexander // 10. Januar 2020 um 16:27 //

    Ich habe nichts anderes erwartet. Wenn man die Wahrheit nicht angreifen kann, denunziert man den Sprecher. Wenn du, wir sind ja jetzt beim du, in meinen Text eine Drohung hineininterpretierst, dann weiss ich das deine Argumente dünn werden.Und die liebenswerten Menschen, mit denen ich in dieser Ortsgruppe aktiv werden möchte und werde, befürworten selber die „brandgegährliche“ Ideologie, der durch Umlage finanzierten Versorgung von Rentnern und Erwerbsunfähigen.Die brauchen da keinen Ideologoschen Lenker.Das ist,denke ich, die demokratischste Form eines Versorgungssystems.Es interessiert mich auch nicht, wenn mich Polemiker in die rechte Ecke drücken wollen. Das tut mir wirklich leid.Das war auch jetzt das Maximum dessen, was ich bereit bin an Zeit für solche ergebnislosen Diskussionen zu geben. Ich wünsche dir noch viel Erfolg und bin bei“ Wehret den Anfängen“ ganz bei dir. Wusstest du das europäische Gerichtshof ein Urteil gefällt hat, indem bekräftigt wird, das Deutschland kein Rechtsstaat ist, da Regierung und Justiz nicht ausreichend unabhängig voneinander aggieren? Könnte es sein, das es daran liegt, das Politiker, die Beschlüsse geschrieben haben,ein wenig später, als Verfassungsrichter darüber entscheiden dürfen, ob dieser grundgesetzkonform ist? Oder daran, das die Justizminister als letzte Instanz bestimmen können, wann die Staatsanwaltschaft ermitteln darf und wann nicht? Also das finde ich beängstigend und brandgefährlich für eine Demokratie.Da könntest du mal drüber schreiben. Oder darfst du das nicht. Steckt da vielleicht die amtierende Regierung hinter? Da würde dann auch als Schlusswort „Wehret den Anfängen“ wirklich Sinn machen.

  10. Brigitte // 10. Januar 2020 um 15:13 //

    Ich finde schlimm, für was das „Fridays“ for oder gegen irgendetwas benutzt wird.
    Dass die Rechten dahinterstecken, zeigt ihre Geschicklichkeit im Umgang mit den so schlimm von ihnen beschimpften Medien.

    Hoffentlich läßt sich Frau Merchel nicht vor deren Karren spannen und verschiebt ihr durchaus gerechtfertigtes Engagement und die damit verbundene Demo, zu einem späteren Zeitpunkt und dann auch mit einem anderen Namen.

  11. Verehrte Frau Schäfer,
    Ihr Beitrag ist im Rahmen der Diskussion nicht nachvollziehbar. Wer soll wie eine Stadt sauber halten? Und sich dabei wofür schämen. Wie gesagt, nicht nachvollziebar. Oder wollten Sie Ihren Beitrag im Rahmen der Diskussion über Müllabfuhrtermine platzieren.

  12. M.Schäfer // 10. Januar 2020 um 12:40 //

    das wäre doch mal was für eine Quizsendung
    Wie hält man eine Stadt sauber?
    In dem man versucht , eine Gruppe zu diskriminieren, die sich gegen Altersarmut einsetzt?
    Rentner lieber Flaschen suchen lässt und lieber zur Tafel schickt?
    Rentner in Mülltonnen nach Lenensmitteln suchen lässt?
    Da hat wohl jemand den Sinn der Gruppe nicht verstanden.
    Schämen sie sich

  13. Eine Frau // 10. Januar 2020 um 11:14 //

    Hallo Patrick,

    erst mal ja, Ihr Kommentar ist richtig. Frauen (und auch viele Männer) sollten allgemein ihre finanzielle Situation und insbesondere ihre Rente besser im Blick haben.
    Leider sind es biologisch betrachtet immer noch die Frauen, die Kinder gebären und somit zwangsweise ausfallen. Dazu kommt die in gleicher Beschäftigung bei gleicher Qualifikation bestehenden Gehaltsunterschiede von ca. 8% bereinigt (bereinigt um Teilzeit Arbeit und Branchen). Es macht also finanziell für das Elternpaar meist Sinn den Besserverdiener (Mann) weiter arbeiten zu lassen und die Frau den Säugling verpflegen zu lassen. Dazu kommen noch traditionelle Rollenbilder und die Behauptung Frauen könnten sich besser um Babys und Haushalt kümmern. Solange die Gesellschaft im Durchschnitt von den Frauen erwartet ihre eigene Karriere zurück zu stellen und sich um Kinder zu kümmern und sie auch noch durch weniger Beförderungen und geringere Löhne dafür bestraft, ist es für Frauen ein Kampf gegen (kleine) Windmühlen. Sie müssen mehr machen um sich finanziell gleich mit Männern in ihrer Rente zu stellen. Das möchte ich nicht vergessen wissen.
    Natürlich kann man jetzt die Entscheidung treffen als Frau keine Kinder zu bekommen. Doch dies löst nur den Teil des Verdienstausfalls. Solange den Frauen weiterhin vorgehalten wird, dass sie ja „jederzeit schwanger ausfallen könnten“ und dadurch weniger Gehalt erhalten und seltener befördert werden, bleibt für Frauen ein Teil des Problems bestehen.
    Außerdem wird eine Frau die keine Kinder haben möchte gesellschaftlich abfällig behandelt. Entweder wissen es alle besser und sind sich sicher, dass sie ihre Meinung noch ändern wird. Oder ihr wird vorgehalten, dass sie ja Kinder bekommen muss, um das Rentensystem etc. aufrecht zu erhalten.
    Meine persönliche Sicht und Ergänzung.
    Eine perfekte Lösung kennt hier natürlich niemand. Es gibt aber Maßnahmen wie die verstärkte Förderung von Männern in Elternzeit und bessere Kinderbetreuungsmöglichkeiten. Natürlich könnte man auch das Rentensystem anders aufbauen, wie z.B. in Schweden und keinen Generationenvertrag nutzen.

  14. No Altersarmur // 10. Januar 2020 um 11:05 //

    @Patrick
    Genau so ist es. Nur immer Minijob und dann Jammern.
    Ist ja auch legitim, aber dann sollte man Privat was machen.

  15. Patrick // 10. Januar 2020 um 07:05 //

    Die Wahrheit bei der Rente ist nun mal leider: was man einzahlt bekommt man auch (im Verhältnis) wieder raus.

    Das Problem haben ja meist Frauen, die als Hausfrau und nicht im Job gearbeitet haben. Man kann einfach nicht 10 Jahre und länger zu Hause bleiben und eine gute Rente erwarten. Gleichberechtigte Frauen sollten ihre Finanzen und Rente nunmal auch im Blick haben, ist aber leider oft nicht der Fall (sagt aber keiner offen). Wenn zu fehlender Karriereorientierung noch ein Mann kommt der sagt, meine Frau muss nicht arbeiten, endet das eben auch oft in der Altersarmut.

  16. Hallo Ali,
    nun, Kritik am Rentensystem ist nicht neu. Ihre anfangs gebrachten Beispiele sind nicht einmal alle falsch. Der Rest nur agitatorische Meinungsmache bis hin zur verdeckten oder sollte man sagen offenen Drohung. Es ist ja auch nicht unbekannt, dass Sie einer der „ideologischen Lenker“ in der Gescheraner Gruppe der „Altersarmut Aktivisten“ sind. Ich bin immer noch der Überzeugung dass die Damen von Ihnen nur „trocken verarscht“ werden. Aber warten wir`s ab, einige der Damen sind auf jeden Fall schon in`s Grübeln gekommen und beginnen in die richtige Richtung zu denken. Ansonsten bitte ich meinen Beitrag zu lesen. An den, insbesondere aber an meinem Kommentar, diskutieren sie total in die Luft hinein.

  17. Alexander // 9. Januar 2020 um 22:49 //

    Keine kapitalgedeckte Rente. Die kann nicht funktionieren, selbst wenn der Staat die Gelder nicht zweckentfremdet. Es zahlen immer weniger ein, weil die Besserverdienenden sich aus dieser Solidargemeinschaft ausschließen. Ärzte, Architekten u.s.w haben ihre eigenen Rentenversicherungen. Dann die Beitragsbemessungsgrenzen. Schutzzäune für Reiche. Wenn jemand 1200 € Brutto, was in diesem Land mittlerweile eher normal wie die Ausnahme ist, muss er ca. 20% an Sozialabgaben leisten.Das sind 240€. Verdient jemand 20.000 € dann zahlt er 20% von ca 6.000€ (Beitragsbemessungsgrenze) Das sind 1200 €. Also in Relation zum Niedriglöhner 6% seines Bruttolohns.Das ganze System ist durchzogen mit solchen Ungerechtigkeiten.Eine Regierung für Konzerne und die Hochfinanz,
    voll von Lobbyisten. In einer durch Umlage gedeckten Solidargemeinschaft gibt es das nicht. Jeder zahlt einen prozentualen Teil von jedem Euro der erwirtschaftet wird in einen Fond. Es ist immer genügend für die Schwächeren und Alten in der Gesellschaft da. Funktioniert super, muss man nur z.B die Norweger fragen. Die haben einen noch höheren Steuersatz wie Deutschland, aber die höchste Zufriedenheit der Europäer in Bezug auf ihre Regierung. Weil das Geld vernünftig für die Menschen genutzt wird. Unser System ist dazu da um aus Millionären Milliardäre zu machen.Ein Land das jeden 4 Milliardär Europas hervorbringt, kassiert von,zur Tafel gehenden Senioren, 33 Milliarden Euro Steuern. Das ist ein Grund sich in Grund und Boden zu schämen. Und ich berachte jeden, der diese Bewegung sabotiert, denunziert und ein Instrument dieser, im höchsten Maße antidemokratischen, Regierung ist, indem er sich an diesen Medialen Hetzkampanien beteiligt. Wir leben in einem Land in dem Menschen, die sich zusammenschließen, um den schwächsten der Gesellschaft eine Lobby zu verschaffen, bekämpft denunziert, zensiert und angefeindet werden. Mit Hilfe der Medien, für die ich auch noch bezahlen muss. Aber es bewegt sich was. Das sind totalitäre Methoden und die werde ich bekämpfen.Und bin nicht alleine. Versprochen.

  18. @Alexander
    Wie wollen Sie die schon vorhandene und zukünftige Altersarmut bekämpfen? Mit welchen Konzept. Was fordern Sie konkret? Ich hoffe, Sie gehen dem Versuch, die Diskussion zu versachlichen nicht aus dem Wege.

  19. Alexander // 8. Januar 2020 um 23:03 //

    Wirlassen uns weder spalten, diktieren noch einschüchtern. Es geht um eine Agenda gegen alte Menschen in unserem Land. Die medial gezielt zum Feindbild gestempelt wird. Der Feind kann besser im Müll wühlen und zur Tafel gehen.Aber es gibt noch meine Generation, die gelernt hat Respekt und Anstand gegenüber Alten und Schwachen zu zeige.Der Faschismus kommt dieser Tage von links. Unser Kampf richtet sich nach oben.Wissen sie überhaupt noch was Nazis waren? Im Grunde eine totale Verharmlosung des Naziregimes,wenn man heutzutage ständig aufrechte Demokraten als Nazis bezeichnet, nur weil ihre Ansichten nicht ausdrücklich links sind.Solidarität kennt keine politische Gesinnung und auch keine Nationalitäten. Wir stehen für jeden Rentner ein, ganz egal was in seinem Ausweis steht.

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