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SPD: „Wir wollen Hochmoor vorwärts bringen“

SPD fordert Dorfentwicklungskonzept für Hochmoor

Gescher (fjk). Die Sozialdemokraten wollen die Entwicklung in Hochmoor voranbringen. Dazu müsse ein Dorfentwicklungskonzept entwickelt werden. Um das in Gang zu bringen, hat die SPD-Fraktion jetzt einen Antrag im Rat der Stadt Gescher eingebracht.

An der Erarbeitung des Konzeptes sollen die Bürger, die Vereine, die Nachbarschaften und die Gewerbetreibenden beteiligt werden. In Hochmoor seien viele, starke Unternehmen ansässig die zur Steuerkraft der Stadt Gescher einen nicht unerheblichen Beitrag leisteten. Das sei von nicht zu unterschätzender Bedeutung.

Zusammen mit dem Bürgermeisterkandidaten der SPD, Klaus Schonnebeck (sitzend), besuchten SPD-Mitglieder Orte in Hochmoor wo ein Dorfentwicklungskonzept greifen könnte.

Hochmoor ist aber vor allem ein lebenswertes Dorf, ein Siedlungskern und Wohnort für über 2.000 Menschen, schreiben die Sozialdemokraten. Dennoch stellt die aktuelle Situation eine Herausforderung dar: Die Nahversorgung muss dringend geregelt werden, Bauplätze werden  zu spät zur Verfügung gestellt, Vereine müssen um Räume bangen oder um dringend nötige finanzielle Unterstützung.

Und weiter heißt es in der Pressemitteilung: Der Friedhof wird  unzureichend gepflegt, Spielplätze und -flächen werden  vernachlässigt und sollen aufgegeben oder sogar verkauft werden. Dorfflächen sollen immer wieder angetastet und mehr und mehr verbraucht werden, die Beleuchtungssituation ist stellenweise unzureichend, wie z. B. am Parkplatz des Torfmuseums. Viele Themen sind entweder gar nicht oder nicht im Sinne der Bürgerschaft gelöst.

Aus diesem Grund fordert die SPD zusammen mit den Bürgern ein Dorfentwicklungskonzept zu erstellen.  Wichtig sei dabei, ohne Vorplanung und vorgedachte Ideen in den Dialog einzusteigen. Die Verwaltung möge entsprechende Förderanträge und Bürgerworkshops noch für 2020 vorsehen.

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8 Kommentare zu SPD: „Wir wollen Hochmoor vorwärts bringen“

  1. verärgerter Bürger // 17. Januar 2020 um 12:22 //

    @werter Willi,

    Zitat: „Wenn man eine Konzept entwickeln will und die Menschen in Hochmoor darin einbinden will, dann ist dass ein normaler demokratischer Vorgang“.

    Der „demokratische“ Vorgang ist allein dadurch gegeben, in dem „gewählte“ Ratsvertreter und Ausschussmitglieder für den Rat tätig sind.
    Wenn es der S P D tatsächlich daran liegen würde, den Ort mit ein zu beziehen, dann sollte man auch die dort Wohnenden einbeziehen.
    Das zu sehende Foto kann man bislang wirklich nur als PR ansehen im Bezug auf die anstehenden Kommunalwahlen.

    Was sich die S P D am Schreibtisch oder im Büro ausdenkt, muss nicht das sein, was die Bürger in Hochmoor wollen. Das hat mit demokratischem Vorgang wenig bis nichts am Hut.

    In Hochmoor eine Nahversorgung zu etablieren wird nicht nur schwierig, das sollte man zuerst mal akzeptieren. Alles Rufen nach der Verwaltung ist lediglich blauer Dunst.
    Selbstverständlich wäre es toll einen Laden wie ehemals Vogt wieder vor zu finden. Eine genügende Größe wäre da eher angebracht, um „auf Dauer“, also in etlichen Jahren, die Einwohnerstückzahl auf ein Niveau zu bekommen, das einen Einzelhandel auch anlocken wird.
    Dazu muss man ausreichend Bauland schaffen.
    Das wäre ein Ansatz.
    Im Übrigen helfen dazu weder mehr Windflügel, noch ein Parkplatz an der A31 noch weniger eine dicke Erdleitung.

    Ich wünsche weiterhin viel Erfolg bei der Findung von Erkenntnis
    und ein frohes Meckern.

  2. @verärgerter Bürger,
    da ist er wieder -der Oberlehrer 🙂 der da meint (Witte)Wissen ist Macht. Wenn man eine Konzept entwickeln will und die Menschen in Hochmoor darin einbinden will, dann ist dass ein normaler demokratischer Vorgang.
    Ich binn der festen Überzeugung, dass die SPD die Menschen im Ortsteil Hochmoor mitnehmen und ernst nehmen will. Es geht nicht darum was die SPD will -sondern darum was die Menschen in Hochmoor wollen und was machbar ist.

    Von der CDU habe ich einen solchen Ansatz noch nicht vernommen.
    Die verordnete Politik von oben herab sollte endlich ein Ende haben.
    Der Bürger könnte das Ändern und hat es in der Hand – bei der nächchsten Wahl.
    Gruss Willi

  3. verärgerter Bürger // 15. Januar 2020 um 20:00 //

    @Christian Schultewolter
    lesen soll tatsächlich bilden.
    Wo und an welcher Stelle habe ich gemeckert?

    Zitat: Es wäre nicht schlecht, mal zu erfahren worum die S P D
    sich denn Gedanken macht.

    Na dann lassen Sie- oder die S P D mal hören.

  4. Christian Schultewolter // 15. Januar 2020 um 19:24 //

    Hallo Reinhold! Dies ist natürlich mehr als PR. Nähere Infos werden folgen. Danke für dein Interesse!

    Liebe Grüße
    Christian Schultewolter

  5. Christian Schultewolter // 15. Januar 2020 um 19:22 //

    Hallo verärgerter Bürger. Ich verstehe Ihr Kommentar nicht ganz. Nur weil wir uns für Hochmoor einsetzen, ist es schlecht, weil wir nicht CDU oder Reinhold Gertz heißen? Was genau hinter dem Konzept steckt, werden Sie bald sehen. Machen statt meckern! 😉

    Liebe Grüße
    Christian Schultewolter

  6. Reinhold Röhling // 15. Januar 2020 um 19:17 //

    Warum sollte die SPD sich denn nicht Gedanken machen ?
    Mit K&K Deals zu versuchen, die Nahversorgung zu verbessern hat ja wohl nicht geklappt und es bleibt zu hoffen, daß man gemeinsam kreativer ist, als bisher. Sinn macht ein Dorfentwicklungskonzept aber nur mit Beteiligung des Dorfes, sprich deren Bürgerinnen und Bürger.
    Wenn diese Absichten mehr sind, als PR, dann bin ich gerne dabei …

  7. Dirk Drauschke // 15. Januar 2020 um 16:03 //

    Wer bitte schön ist Reinhold Gertz? Der neue heimliche Bürgermeister der CDU? Ich finde den Ansatz mehr als gut und er sollte nicht gleich im Keim erstickt werden nur weil er nicht von der CDU ist.
    In diesem Sinne BWG und GlückAuf an den „verärgerten Bürger“.
    Herzlichst
    Diplom Bauingenieur
    Dirk Drauschke

  8. verärgerter Bürger // 15. Januar 2020 um 15:50 //

    Irgendwie verstehe ich die S P D nicht so ganz.
    Wenn man in Hochmoor was auf Ortsebene erreichen will, dann muss man den Bürgermeister, den ORTS-Bürgermeister dazu holen, sonst wird das nichts. Der „angehende“ Bürgermeister kann sich drehen und winden wie er will, die S P D allerdings auch.
    An Reinhold Gertz kommt niemand vorbei…
    Es wäre nicht schlecht, mal zu erfahren worum die S P D sich denn Gedanken macht….

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