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Neue Pläne für alte Ratsschänke an der Armlandstraße

Neuer Eigentümer legt Baupläne vor. Änderung des Baubauungsplanes erforderlich.

Gescher (fjk). Der Bau- und Planungsausschuss befast sich am Mittwoch (18.00 Uhr) erneut mit der Bebauung des Grundstückes der ehemaligen Ratsschänke an der Armlandstraße. Nach dem Eigentümerwechsel -GescherBlog berichtete- hat der Gescheraner Architekt Hermann Wessels nun Pläne für eine Bebauung vorgelegt. Diese bedürfen jedoch einiger Änderungen in den Festsetzungen des Bebauungsplanes.

Ansicht von der Armlandstraße. Links der Friseursalon Fischer.

Den Antragsunterlagen zufolge soll die nunmehr entstandene Baulücke mit einem dreigeschossigen Gebäude bebaut werden, das mit zwei giebelständigen Baukörpern mit dazwischen liegender Traufe erstellt werden soll, so die Sitzungsvorlage. Den Plänen ist zu entnehmen, dass sich  Firsthöhe am rechten Nachbargebäude und die Traufhöhe an der Traufe der bestehenden Doppelhaushälfte orientiert. Das Gebäude ist nicht unterkellert.

Die notwendigen Änderungen des Bebauungsplanes sind wesentlich. So muss auch die Nutzung zu Wohnzwecken festgelegt werden. Bisher durften an dieser Stelle nur gewerbliche Immobilien errichtet werden. Zudem muss die Abweichung von der festgesetzten Dachneigung und der Mindestabstand der Garagentore zur öffentlichen Verkehrsfläche beschlossen werden.

Die Verwaltung stimmt dem Projekt zu, ebenso haben sich die Nachbarn positiv geäußert. Fehlt nur noch die Zustimmung des Bauausschusses. Mit den Bauarbeiten soll zügig begonnen werden.

7 Kommentare zu Neue Pläne für alte Ratsschänke an der Armlandstraße

  1. MOMBASI // 23. Januar 2020 um 18:15 //

    @Dave:
    Endlich mal ein sinnvoller und wohl überlegter Kommentar.
    Ich kann auch nicht verstehen, dass alles schlecht geredet wird.
    Erst konnte man seinen Frust über die lange bestehende Bauruine hier kundtun. Und jetzt wo es endlich weitergeht ist es auch nicht Recht…
    Meiner Meinung nach fügt sich der Neubau gut in die bestehende Struktur ein. Auch die Idee der Tiergarage finde ich mehr wie gelungen, bei dem eh knapp bemessenen Parkraum in der Innenstadt.

  2. Statt hier zu kritisieren und spekulieren, sollte zunächst mal gesagt werden, dass der Entwurf klasse ist. Insbesondere im Vergleich zum vorherigen Vorhaben und zum aktuellen Ist-Zustand.

    Wenn man sich die anderen Kommentare durchliest, wird geradezu versucht, den Eindruck zu erwecken, dass hier die Zufahrt zu einer Parkgarage für zahlreiche Fahrzeuge geplant wird. Wie viel Anliegerverkehr erzeugt denn bitte eine Garage für maximal zwei Fahrzeuge? Immerhin deutlich weniger, als wäre die Armlandstraße für den Verkehr komplett geöffnet.

    Sich um Leib und Leben von Schulkindern und Eisdielen-Gästen zu sorgen ist unverhältnismäßig. Die Nachbarn haben lt. Bericht keine Einwände erhoben. Ich nehme an, der Eisdielenbesitzer gehört dazu. Ebenso unverhältnismäßig die Spekulation, wie man hier ein- und ausparken soll. Das werden die Planer schon bedacht haben.

  3. verärgerter Bürger // 22. Januar 2020 um 13:46 //

    @M. Schroer
    Es gab vor ein paar Jahre ernsthafte Bestrebungen, die Armlandstraße wieder zu öffnen.
    Durch die Garagennutzung dürfte eine Öffnung der Straße erschwert werden. Zumindest nimmt die Zufahrt 3 Parkplätze ein.
    Wenn es so sein sollte, das die Armlandstraße für Fahrzeuge „aller Art“ gesperrt ist- und auch bleiben soll, stellt sich doch die Frage, wie man in die Garage kommen soll- oder kann. Oder soll eine Ausnahmegenehmigung erfolgen?
    Wenn man sich schon „an die Umgebung anpasst“, stellt sich auch die Frage, wo die nächste- oder „vorhandene“ Garage auf der Armlandstraße zu finden ist.

  4. Könnte man denn nicht auf der Rückseite, vom Grimoldinghof aus, Parkplätze oder Garagen vorsehen? Oder ist das schon ein anderes Grundstück?

  5. M. Schroer // 22. Januar 2020 um 08:15 //

    @Daniel und dem immer verärgerten Bürger: Soweit ich weiß ist die Armlandstraße in dem Bereich sowieso für den Verkehr (KFZ) gesperrt. Abgastechnisch dürfte sich dann ja eigentlich nicht viel ändern. 😉

  6. verärgerter Bürger // 22. Januar 2020 um 01:43 //

    @Daniel, die neuen Eigentümer oder Nutzer sollten sich fragen WIE man die Garage nutzen soll. Das Vorwerts einfahren ist wohl nicht das Problem. Das Heraus fahren ohne Einweiser, man muss auch auf den Verkehr achten, dürfte da wesentlich schwieriger sein.
    Hinzu kommt dann das, was Sie beschrieben haben. Den Eisdielen Besuchern werden die Abgase bis ins- oder aufs Eis geblasen.
    Wenn man etwas in die Zukunft denken will und mal überlegt, wann und warum die Straße „in beiden Richtungen“ wieder befahrbar machen würde. Dann wird die Nutzung der Garage fast ein Glücksspiel.

  7. Schade, dass dem zugestimmt wird. Laufen dort nicht jede Menge Schüler lang? Wird dieser Teil der Straße dadurch nicht deutlich befahrener? Und, wird durch das rein- und rauszirkeln an dieser dann doch recht engen Stelle (ggü. ist der Aussenbereich der Eisdiele) eine Menge Abgas freigegeben? – den draussen sitzenden Besucher der Eisdiele wird es freuen – NICHT!

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