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Spielplatzkonzept wird umgesetzt

Liberale lehnen Verkauf als Bauplätze ab, Flächen als grüne Oasen naturnah nutzen

Gescher (fjk). Bei nur einer Gegenstimme (FDP) beschloss der Hauptausschuss am Mittwochabend das von der Verwaltung vorglegte Spielplatzkonzept. Danach sollen ca. die Hälfte der jetzigen Spielplatzflächen einer anderweitigen Nutzung zugeführt werden. Die verbliebenen sollen in ihrer Attraktivität deutlich gesteigert werden

 6 Spielplätze, werden einer Veräußerung  zugeführt:

a) 2020 die Spielplätze:
– „Meisenweg“, mit einer Fläche von 1.063 qm, von der bis zu 600m² veräußert werden
– „Neuer Kamp“, 352 qm
– „Zur alten Vogelstange I“, 299 qm
b) Im Zeitraum 2021 – 2023:
– „Rauschbeerstraße“, 748 qm
– „Mozartstraße“, 897 qm
– „Sandweg“, 591 qm

Die Verwaltung wird beauftragt, vor der Veräußerung, jeweils mit den um diese Flächen liegenden Nachbarn oder den Nachbarschaften Kontakt aufzunehmen und eine Veräußerung insbesondere an kaufinteressierte Nachbarn zu prüfen.

5 Spielflächen werden aufgegeben und einer naturnahen Gestaltung  zugeführt:

a) 2020 – 2021
– „Schultenrott“ (Privatgrundstück – Einverständnis des Eigentümers erforderlich)
– „Vikarskamp“
b) 2022 – 2023
– Eichenweg
– Schüttenkamp
– Zur Alten Vogelstange II

6 Flächen werden als Orte zum Verweilen / Erholen bzw. Nachbarschaftsflächen ausgestaltet.

a) 2020 – 2021
– „Borkener Damm“ am Sportplatz
– „Neuer Kamp“
– „Feldstraße“ (Privatgrundstück – Einverständnis des Eigentümers erforderlich)
– „Inselstraße“ (Privatgrundstück – Einverständnis des Eigentümers erforderlich)
b) 2021 – 2022
– Gografstraße (Privatgrundstücke – Einverständnis der Eigentümer erforderlich
– Feldhook – (Privatgrundstücke – Einverständnis der Eigentümer erforderlich)

Bürgermeister Kerkhoff kündigte an, vor Verkauf der zu veräußernden Flächen Kontakt zu den Nachbarn aufzunehmen und einen Verkauf an diese zu prüfen. Das sei wichtig stimmte auch UWG-Fraktionssprecher Werner Bönning zu. Unter dieser Prämisse wolle die UWG zustimmen.

Die CDU signalisierte Zustimmung. Egbert Kock erinnerte daran, das es nicht darum ginge Erlöse zu erwirtschaften sondern verbleibende Spielflächen attraktiver zu gestalten. Ähnlich argumentierten SPD und GRÜNE.

Thomas Haveresch FDP

Keine Zustimmung gab`s von den Liberalen. Aus grundsätzlichen Erwägungen. Bereits zu den Haushaltsberatungen lehnte die FDP-Fraktion eine Veräußerung von Spielplatzflächen als Bauflächen ab.

Thomas Haveresch erinnerte an seine Ausführungen dazu während der Haushaltsberatungen. Dort hatten die Liberalen gefordert, alle frei werdenden Gründstücke  der Natur als naturnahe Flächen zurückzugegeben und auf den Verkauf als Bauplatz zu verzichten. „Gescher braucht grüne Oasen. Für`s Klima, für Insekten, für Kleintiere und für die Zukunft unserer Kinder,“ so damals und heute der Standpunkt. Der Verkauf als Bauplatz sei angesichts Klimakatastrophe und Insektensterben nicht mehr zeitgemäß.

Haveresch befürchtete zudem, dass das Geld für die Veräußerungen einfach im Haushalt versickert. Zweifel an der Sinnhaftigkeit hatte er  an der Absicht der Verwaltung, den Spielplatz am Friedhof (Meisenweg/Lerchenweg) als Tauschfläche an die GENO zu veräußern. Kerkhoff wollte darauf nicht eingehen. Das gehöre nicht in die Öffentlichkeit, sondern könne im nichtöffentlichen Teil diskutiert werden. Dem Liberalen Haveresch erteilte er deshalb einen Ordnungsruf.

Lies hier Spielplatzkonzept

1 Kommentar zu Spielplatzkonzept wird umgesetzt

  1. Die Grünen hauen die Wirtschaft kaputt, die FDP rettet das Klima 😉 Gescher nur noch anders oder schon ein Irrenhaus? Alles heute hier zu lesen. Danke gescherblog

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