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Polizei im Kreis Borken mit iPhones ausgestattet

Datenübermittlung im Einsatz wird jetzt einfacher und schneller

Gescher/Borken (pd). „Eine richtig gute Sache!“ Landrat Dr. Kai Zwicker freute sich am Dienstag mit Polizeidirektor Peter Hilp über eine Neuerung, die einen wichtigen Schritt für die Arbeit der Polizei im Kreis Borken darstellt: 314 iPhones stehen der Kreispolizeibehörde Borken ab sofort zur Verfügung. Der Großteil wird Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten persönlich zugewiesen, der Rest in Gerätepools zur Verfügung gehalten.

Der sogenannte „Rollout“ hat in diesen Tagen begonnen. „Das ist ein Schritt zur Modernisierung, der unseren Einsatzkräften viele Vorteile bringt“, betonte Peter Hilp, Leiter der Direktion Gefahrenabwehr und Einsatz. Im ersten Schritt erhalten rund 200 Mitarbeiter an den vier Wachstandorten in Borken, Bocholt, Ahaus und Gronau die neuen Geräte. Damit verfügen rechtzeitig zu den Karnevalstagen alle operativ tätigen Beamten über ein Gerät, das in vielen Situationen entscheidende Vorteile mit sich bringen kann.

Erstmals ist es nun möglich, beispielsweise Fahndungsbilder oder andere Informationen direkt und ohne Zeitverzug an die Beamtinnen und Beamten im Einsatz zu übermitteln. Diese können ihrerseits per Smartphone nun Dokumente wie Ausweise und Führerscheine scannen und Abfragen an zentrale Datenbanken stellen – ohne dafür über die Einsatzleitstelle gehen zu müssen. Damit entfallen dort auch viele Recherchen, die die Beamten des zentralen Knotenpunktes für die Kollegen „draußen“ bislang übernehmen – das schafft dringend benötigten zeitlichen Freiraum für andere Aufgaben.

Möglich machen all das spezielle Apps, mit denen die polizeilichen iPhones ausgestattet sind. Erklärtes Ziel ist der weitere Ausbau der Möglichkeiten – und eine vollständige Integration in das landesweit eingeführte neue Vorgangs-Bearbeitungssystem der Polizei, „ViVA“.

„Unsere Polizei im Kreis Borken ist damit in technischer Hinsicht gut aufgestellt, um den Anforderungen des digitalen Zeitalters Rechnung zu tragen und seine Möglichkeiten zu nutzen“, unterstrich Landrat Dr. Kai Zwicker. Der Leiter der Kreispolizeibehörde lobte gleichzeitig die Modernisierungsoffensive des nordrhein-westfälischen Innenministeriums, die darin ihren Ausdruck finde: „Mobile Kommunikation ist ein ganz wichtiger Faktor für die Arbeit der Polizei. Das gilt genauso für eine funktionsgerechte Fahrzeugflotte, optimale Überzieh- und Schutzwesten oder Bodycams, wie sie unseren Beamtinnen und Beamten seit Kurzem zur Verfügung stehen.“

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